Monika GemmerMein Name ist Monika Gemmer, ich bin Online-Journalistin und arbeite in der Politikredaktion der Frankfurter Rundschau. The Daily Mo ist mein privates Weblog. Hier geht es meist um Medien und Politik. Und das Leben. Und den ganzen Rest.

XING

Dailymo bei Twitter

Vitrine

Grimme Online Award Ausgezeichnet mit dem Grimme Online Award
für das Web-Projekt
"Nach 100 Jahren".


Der Moving Target Award Ausgezeichnet mit dem Moving Target Award fürs beste Mo-Blog. ;)

Blick ins Archiv

Zehn von 776 Beiträgen
seit August 2003

  • Chasing Bush: Der US-Präsident glaubt, der wütenden Öffentlichkeit bei seinem Besuch in London aus dem Weg gehen zu können. Er irr...
  • Klare Worte: Botschaft an die Medien: Das einzige, wovor die Presse mich verschonen soll, sind die ewigen Verleumdungen meiner selbst...
  • Statistik am eigenen Leib: Die meisten Unfälle passieren ja bekanntlich im Haushalt. Ich teste gerade, ob man den unfallfreien Zeitraum verlänger...
  • Lernen mit Olympia: Sie war nicht nur schön anzusehen, die Olympia-Eröffnungsfeier gestern Abend in Athen. Sie war auch lehrreich. Erkennt...
  • Heidelberger Schlossbeleuchtung:
  • Darauf ein Kölsch: Upps - schon wieder neue Chefs. Soeben ist es offiziell: Die Kölner Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg hat die Mehrheits...
  • Roland Rumpelstilzchen : Am Montag streich ich Hochschulen, Frauenhäusern und Schuldnerberatern das Geld, am Dienstag verhäng ich eine Haushalt...
  • Kleine Freuden: Mir fällt gerade kein Grund ein, außerordentlich nervös zu sein, trotzdem zuckt seit einigen Tagen mein rechtes Augen...
  • Flushing Nemo: Weil sich der Held des Films in einer Szene durch den beherzten Sprung ins Klo in die Freiheit retten will, sei es in de...
  • An mir hat's nicht gelegen: Ich hab meinen Teil zum World Jump Day 2006 beigetragen. Falls das also nicht klappt mit der Rettung der Welt vor dem ...

Als Mutter Goethe ihr Herz verlor

Von: Mo

Katharina Elisabeth Goethe und Karl UnzelmannFür Skandale war nicht nur Johann Wolfgang Goethe gut. Noch bevor der Sohn im fernen Weimar seine wilde Ehe mit Christiane Vulpius begann, stürzte sich seine Mutter Katharina Elisabeth in Frankfurt in eine Liaison mit einem sehr viel jüngeren Mann. Mochte die Frankfurter Gesellschaft noch so die Nase rümpfen – um Frau Aja, wie Goethes Mutter von dessen Freunden genannt wurde und sie selbst viele ihrer Briefe unterschrieb, war es geschehen, als sie den jungen Mann das erste Mal erblickte. Altersunterschied hin oder her.
Weiterlesen »

It can’t even make phone calls!

Von: Mo

Schön kalt

Von: Mo

Frankfurt am Main, Winter 2010

Mehr Winter-Impressionen bei Facebook.

Seuchengefahr

Von: Mo

Unter allen schlechten Nachrichten aus Haiti ist immer wieder auch eine, die bei erfahrenen Katastrophenhelfern Kopfschütteln auslöst: Von Toten, die nicht schnellstens unter die Erde kommen, gehe Seuchengefahr aus. Richard Munz bringen Fehlinformationen wie diese nach eigenem Bekunden “fast zur Verzweiflung”. Munz ist Notfallchirurg und war in vielen Katastrophengebieten im Einsatz. Statt ob der Lernresistenz der Medien zu verzweifeln, meldete er sich bei der FR: “Entgegen den jetzigen stereotypen Meldungen gibt es kein Leichengift und Leichen nach Naturkatastrophen stellen also auch keinerlei Seuchengefahr dar”. Die gehe vielmehr von den Lebenden aus – von ihren Ausscheidungen, die, wenn Toiletten fehlen, das Trinkwasser verseuchen können.

Die Hektik, mit der Tote nach Katastrophen in Massengräbern beerdigt werden, habe vor allem eins zur Folge: Sie bringe Leid über Familien, die nicht wissen, wo sie ihre Angehörigen betrauern können. Seuchengefahr werde durch solchen Aktionismus nicht gebannt. “Ich werde auf jeden Fall versuchen, diese Botschaft in Haiti in jedes Mikrofon zu schreien, das mir entgegengehalten wird.”

Mit der Mär vom Leichengift räumt auch das Bestatterblog auf.