Ein Jahresrückblick.

Seit vier Wochen leben wir auf dem Land. Haben unseren langjährigen Alltag in der 750.000-Einwohner-Stadt Frankfurt am Main gegen das beschauliche Leben in einem 4000-Seelen-Dorf im Taunus getauscht. Nun sind wir umgeben von Fachwerkhäusern, Hofreiten, Einfamilienhäusern, Pferdekoppeln, Äckern, Wiesen, haben einen Parkplatz vor der Tür – und brauchen dreimal so lange, um an eine Briefmarke zu kommen.

Die Entscheidung, die Stadt zu verlassen und rund 50 Kilometer weit rauszuziehen, fiel im Sommer, ziemlich genau zur Halbzeit eines insgesamt ziemlich bewegten Jahres. Es begann mit einer ganz besonderen Anschaffung …

Januar

Ein Jahr lang hatten wir es als Mietklavier bei uns, Anfang 2019 machen wir ein dauerhaftes Verhältnis daraus und kauften das weiße Klavier. Zur Feier des Ereignis lassen wir es auch endlich mal stimmen.

Februar

Wir setzen eine liebgewordene Tradition fort und reisen im Freundinnenkreis an die Nordsee. Zum Biike-Brennen sind wir diesmal auf Amrum.

März

Für vier Wochen ziehe ich nach München – beruflich. Eine interessante Zeit, über die ich in einem meiner dieses Jahr äußerst raren Blogbeiträge geschrieben habe.

April

Neues Schild, neue Redaktionsräume, neuer Arbeitgeber in Frankfurt. Auch wenn ein neuer Firmenname draufsteht, drin ist immer noch die Frankfurter Rundschau.

Mai

Von dieser Radtour habe ich lange geträumt: Mit dem Bike unterwegs auf „The Strand“ in Los Angeles, Kalifornien.
Joshua Tree Park, Arizona.
Grand Canyon, Arizona.
Yosemite National Park, Kalifornien.
San Francisco, Kalifornien.

Juni

Der Ritterinnenschlag: Mein Schwiegervater …
… vertraut mir seinen Trecker an!

August

Hinter dieser liebevoll beschilderten Tür des Frankfurter Standesamtes findet ein Upgrade statt..

September

Wir sind wieder da … Amrum again, diesmal zu dritt.

Oktober

Einlösung eines Geburtstagsgeschenks: Dieser 90-jährige Herr reist mit seinen Kindern zu den Stätten seiner Kindheit – hier präsentiert er das vermeintliche Geburtshaus.

November

Zeit zum Einpacken – der Umzug rückt näher.

Dezember

Angekommen: Das ist es, das Dorf, in dem wir nun wohnen.

Wie es dazu kam, dass wir in diesem Jahr wieder zu Landeiern wurden, und wie uns das Leben auf dem Dorf so bekommt – das erfahrt ihr im nächsten Jahr! :) Guten Rutsch!

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