Beispielhaft

Seine Entscheidung zeigt, dass er den Fußball nicht genug liebt. Er ist ein schlechtes Beispiel für alle Führungskräfte. Andere Arbeitnehmer haben auch Familien. Aber hoch bezahlte Angestellte müssen nunmal mehr leisten. Der Entschluss von Klinsmann zeigt, dass seine Leidenschaft nicht allein dem Fußball gehört.

Na, das wird Frau Klinsmann aber sehr beruhigen, Herr Bruchhagen. Und nicht nur sie, wenn ich das bemerken darf. Mag ja sein, dass für erfolgreiche Führungskräfte, wie Sie das ganz sicher sind, ständige Abwesenheit das herausstechenste Merkmal ihres Familienlebens ist. Ihre Sache, und die Ihrer Familie. Aber Sie erwarten doch hoffentlich nicht, dass andere sich ausgerechnet an diesem antiquierten Familienbild ein Beispiel nehmen?

3 Kommentare

  1. Da bleibt einem die Spucke weg, wa? Das nennt man wohl “nachtreten” und wird normalerweise als Tätlichkeit mit Rot bestraft.

    Ich kann ebenso wenig differenzieren wie Herr Bruchhagen, daher wünsche ich mir als Strafe für Herrn B. für die nächste Saison, dass sein Klub sich endlich aufmacht in Liga Zwei. Da hat Herr B. dann mehr Zeit für die Familie. ;-)

  2. Sehr schöne Idee. Und wenn dann bitte noch die Kickers den Platz der Eintracht in der ersten Liga einnehmen könnten… :)

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