Tempowechsel

Nun hat es zu schlagen begonnen, das Herz der Olympischen Spiele. Die Leichtathletik-Wettkämpfe boten gestern bereits einen sehenswerten Höhepunkt, als Kenenisa Bekele 500 Meter vor der Ziellinie zu einem spektakulären Schlussspurt ansetzte und den 10000-Meter-Lauf mit einer Leichtigkeit beendete, als sei er ein aufgezogenes Spielzeug. Zehn Kilometer in 27:05 Minuten: Da kann die gemeine Hobbyläuferin nur blass werden, zumal dann,

wenn sie schon für die Hälfte dieser Strecke deutlich länger unterwegs ist. Es muss wohl irgendwie damit zu tun haben, dass sie ihre Teilnahme an sportlichen Großereignissen jahrelang auf die Disziplin Sofa-Sitting beschränkt (und es darin durchaus zu einiger Meisterschaft gebracht) hat. Wie gut, dass im Leben alles möglich ist – vor allem Veränderung. :)

4 Kommentare

  1. 1:05:25!
    Das reicht noch nicht mal für einen der letzten ausgetrockneten Olivenkränze.
    Maaaaammaaaaaa!!!

    PS: Ich freue mich morgen auf den Damen-Marathon. Man wird ja noch mal träumen dürfen…

  2. Vielleicht nicht für einen Olivenkranz – aber es reicht wahrlich, um stolz auf sich sein zu können! (Jedenfalls, solange man nicht an die 1:paarundzwanzig denkt, die die Geher für 20 Kilometer gebraucht haben. Maaaaamaaaa!)
    Den Marathon morgen lass ich mir auch nicht entgehen. Hab eben nochmal nach Sydney zurückgeschaut: 2:23:14. Joooaaaa – so etwa meine Zeit, würd ich sagen. Für ein Drittel der Strecke. :)

  3. An Marathon ist bei mir ja noch gar nicht zu denken… Gehandicapt wegen meiner Verletzung muss ich froh sein, am nächsten Samstag 10 km WALKEN zu können. Du glaubst nicht, wie mir das stinkt. Aber was soll’s? Wenn ich nicht Gefahr laufen will, noch länger pausieren zu müssen, muss ich brav kürzer treten (dabei war ich schon so fit… *heul*).

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