Venedig

Verschwiegene Gassen und überrannte Plätze, lebendige Gräber, das erste Ghetto der Welt und alte Palazzi, an denen das Wasser frisst: Ansichten aus der Lagunenstadt – als Slideshow.

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Im ersten Ghetto der Welt

Am Fondamente di Cannarégio, einem Seitenarm des Canal Grande, wimmelt es nur so von Menschen. Venezianer tragen in Tüten ihre Einkäufe vom nahegelegenen Markt nach Hause, Touristen stauen sich auf der Ponte di Guglie, um von dort aus den Kanal, die Gondeln oder den Palazzo Labio zu fotografieren. An einer Häuserwand entdecken wir ein Schild in Hebräisch. Irgendwo hier muss es sein.

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Nachholbedarf

In dem Sommer, als Elvis Presley starb, entschied sich meine in Österreich urlaubende Familie zu einem Tagesausflug nach Venedig. Die Tour wurde zu einem dieser typischen Familiendramen, wenn fünf Leute in sechs verschiedene Richtungen wollen und am Ende niemand irgendwo ankommt. Ich kann mich nur an weniges erinnern, darunter an eine aus den Tiefen meines Magens kommende Äußerung, die ich unmittelbar nach dem Aussteigen aus dem Reisebus machte. An den glühend roten Tropfen am Rohr eines Glasbläsers. Und an die Tauben.
Ich geh jetzt mal gucken, was ich damals alles verpasst habe.

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