Radtour auf dem Berliner Mauerweg – Tag 4

Von Hennigsdorf nach Berlin-Mitte

Tegeler Fließ bei Lübars

Tegeler Fließ bei Lübars

Die vierte und letzte Fahrrad-Etappe auf dem Berliner Mauerweg: Im Norden wird es noch einmal richtig dörflich. Wir schauen in den kopfsteingepflasterten Gassen von Frohnau am Haus des Liedermachers vorbei, der wie kein anderer das geschundene Berlin besungen hat. Am Tegeler Fließ, im Naturpark Barnim, im Dorf Lübars schnuppern wir noch einmal Landluft. Dann geht es zwischen den Bezirken Pankow und Reinickendorf und über den ersten offenen Grenzübergang Berlins an der Bornholmer Straße zurück nach Mitte, ins Herz der einst geteilten Stadt.

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Radtour auf dem Berliner Mauerweg – Tag 3

Von Potsdam nach Hennigsdorf

Die Sonne kommt raus!

Die Sonne kommt raus!

Vom Südwesten Berlins führt unsere dritte Mauerweg-Etappe auf weiten Strecken am Wasser entlang in den Nordwesten der Stadt. Unterwegs passieren wir den Schauplatz einer der spektakulärsten Fluchten aus der DDR und hören die unglaubliche Geschichte eines kleinen Jungen – ein kleiner Schwindel machte ihn 1961 zum Symbol der Teilung.

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Radtour auf dem Berliner Mauerweg – Tag 2

Von Lichtenrade nach Potsdam

Kirschblütenallee bei Teltow

Kirschblütenallee bei Teltow

Rund 40 Kilometer vom Südosten in den Südwesten Berlins – im Zickzack über idyllische Wege an der Stadtkante entlang, von Lichterfelde-Süd und Kleinmachnow über Babelsberg bis zur Glienicker Brücke und rüber nach Potsdam. Am Teltowkanal blühen die Kirschbäume, wo Jahrzehnte zuvor “Grenzverletzer” ihr Leben lassen mussten. Und beim Anblick des ehemaligen Grenzkontrollpunkts Dreilinden kommt eine unangenehme Erinnerung an die DDR hoch.

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Radtour auf dem Berliner Mauerweg – Tag 1

Von Berlin-Mitte nach Lichtenrade

Auf den Spuren der Teilung: Straßenmarkierung in Berlin-Mitte

Straßenmarkierung in Berlin-Mitte

160 Kilometer rund um das alte West-Berlin, immer an der früheren Sektorengrenze entlang: Die Radtour auf den Spuren der deutsch-deutschen Teilung führt über damals brutal entzwei geschnittene Straßenzüge, durch Waldschneisen, die als Todesstreifen dienten, über einst verrammelte und heute verbindende Brücken, vorbei an Kanälen und Seen, in denen Menschen auf der Flucht im Wasser versanken, getroffen von Schüssen der DDR-Grenzer. 50 Opfern des Schießbefehls bin ich auf dem Berliner Mauerweg begegnet.

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Auf dem Ostsee-Radweg – 5. Etappe

Von Barth nach Stralsund

Michelinmännchen

Regenfest!

Oha. Dunkelgraue Wolkenberge türmen sich am Himmel, und als ich aus der Tür trete, beginnt es zu regnen. Hm. Von Barth aus geht auch eine Bahn nach Stralsund … Die Versuchung ist seeehr groß. Dann aber erinnere ich mich an die Regenhose, die ich seit 200 Kilometern mitschleppe. Jetzt hat ihre Stunde geschlagen.

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Auf dem Ostsee-Radweg – 4. Etappe

Von Graal-Müritz über den Darß nach Barth

An der Steilküste zwischen Wustrow und Ahrenshoop

An der Steilküste zwischen Wustrow und Ahrenshoop

Drei Inseln an einem Tag! Ok, drei ehemalige Inseln, die im Laufe der Jahrhunderte zu einer Halbinsel zusammengewachsen sind: Fischland, Darß und Zingst. Bislang hatte ich immer das ganze Inseldreieck einfach nur den Darß genannt.

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Auf dem Ostsee-Radweg – 3. Etappe

Von Kühlungsborn nach Graal-Müritz

Zwischen Heiligendamm und Warnemünde

Zwischen Heiligendamm und Warnemünde

Am Morgen habe ich die Promenade von Kühlungsborn fast für mich allein – die meisten Urlauber scheinen noch am Frühstückstisch zu sitzen. Etwas wehmütig verlasse ich das Seebad, das ohne den Trubel richtig sympathisch wirkt, in Richtung Westen.

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Auf dem Ostsee-Radweg – 2. Etappe

Von Wismar nach Kühlungsborn

Marktplatz in Wismar

Marktplatz in Wismar

Der Tag beginnt mit einer guten Nachricht: Mein Fahrrad ist noch da! Am Vorabend hatte ich die Wahl zwischen einem Radständer an der Straße und einem überdachten Abstellplatz hinterm Haus, wo ich das Rad zwar ab-, aber nicht anschließen konnte. Ist gut gegangen. So sind sie, die Wismarer.

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Auf dem Ostsee-Radweg – 1. Etappe

Von Travemünde nach Wismar

Travemünde, vom Priwall aus gesehen

Travemünde, vom Priwall aus gesehen

Mein Herbergsvater sollte Recht behalten. “Schöne Strecke, fahre ich im Winter öfter”, schwärmt er, nachdem ich ihm von meiner heute geplanten Tour erzählt habe: “Freuen Sie sich drauf!” Das tu ich, und wie. Die Fähre zur Halbinsel Priwall bringt mein Rad und mich auf die andere Seite der Travemündung. Drüben nehme ich eine kleine Straße direkt am Wasser entlang, vorbei an der Viermastbark Passat und am Yachthafen, wo ein paar Frühaufsteher ihre Segelboote klar machen für einen Tag auf dem Wasser. Die Sonne scheint, der Wind rüttelt schon an den Masten – bestes Segelwetter, schätze ich.

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Mainradweg: Gemischte Bilanz

“Und, wohin geht es heute?”, fragt mich ein anderer Radreisender am Morgen vor dem Gasthof in Lohr am Main, wo ich soeben die Taschen ans Rad schnalle. Es ist kalt geworden über Nacht. Ich zieh den Reißverschluss der dünnen Jacke ganz hoch, überlege nur kurz und antworte dann entschieden: “Nach Frankfurt.” “An einem Stück?”, fragt er ein wenig ungläubig, und ich sag: “Ja!”

Und zwar mit der Regionalbahn, die Frankfurt via Hanau in einer guten Stunde erreicht. Dort bin ich vor drei Tagen losgefahren, den Untermain entlang, über Aschaffenburg und Klingenberg nach Miltenberg, dann ein Stück am Mittelmain über Wertheim und Marktheidenfeld bis nach Lohr. Rund 180 Kilometer in eher ungemütlichem, teilweise regnerischen Wetter, zuletzt begleitet von Gegenwind, liegen hinter mir. Viele schöne Momente – und einige, auf die ich gerne verzichtet hätte. Die ganze Tour auf einen Blick nach dem Klick.

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