Dotier yourself

Eine Frage, die mir nach der Grimme-Auszeichnung häufig gestellt wird, ist die nach der Dotierung des Preises. “Ruhm und Ehre”, antworte ich dann nicht ohne Stolz – und gestehe: Als Dreingabe zu Ruhm, Ehre (und Hotelzimmer, Limousinenfahrt, Verpflegung am Abend der Preisverleihung) hätte ich eine klitzekleine materielle Anerkennung durchaus nicht abgeschlagen. Doch der Grimme Online Award ist nun einmal undotiert. So lag es an mir, mich zu belohnen …

Gedichte 1844

… mit einer seltenen Erstausgabe der 1844 bei Cotta in Stuttgart/Tübingen erschienenen “Gedichte” von Annette von Droste-Hülshof (das zweite f im Namen fehlte in dieser ersten Auflage noch). Eine gute Investition mit garantierter Rendite. Mein Alter ist gesichert. ;)

Grimme again

Hach. Ein letztes Mal noch. Dann wird nach vorn geschaut! :)
Beitrag in der ZDF-Mediathek

Upps

Ich erwäge, ein Weblog mit Briefen aufzusetzen, teilt mir eine Jugendfreundin heute mit, die ich noch von dir habe.

Mein Grimme

Grimme Online Award 2007 – Zusammenfassung (1 MB)


Laudatio (3,45 MB)

Vorstellung (2,6 MB)

Dankeschön (4,3 MB)

Wär ich Mäuschen in Marl …

… ich würde heute aus sicherer Entfernung dem Donnerwetter lauschen, das der vorzeitigen Bekanntgabe der Gewinner des Grimme Online Award folgen muss. Ehrlich gesagt: Die Freude darüber, für dieses Projekt ausgezeichnet zu werden, lässt sich inzwischen nur noch mühsam aufrechterhalten.

… dann scheint mir’s besser, die Beine auf dem Sofa zu strecken, und mit halbgeschlossenen Augen von Ewigkeiten zu träumen … und unsre blasierte Zeit und ihre Zustände gänzlich mit dem Rücken anzusehn.
Annette von Droste-Hülshoff

Update:
Lesen Sie schon heute die Pressemitteilung von morgen.

Äh,

ja, also, äh, eins steht fest:
Der deutsche Stammel-Preis dürfte mir schon mal sicher sein.

Danke!

Endlich – die Sperrfrist ist abgelaufen! Selten ist es mir so schwer gefallen, den Mund zu halten. Bis heute Mittag durfte ich nicht ausplaudern, dass
Nach 100 Jahren für den Grimme Online Award 2007 nominiert wurde.

Gerade ein halbes Jahr ist mein literarisches Web-Projekt alt – heute darf ich es in der Landesanstalt für Medien in Düsseldorf vorstellen, wo das Grimme-Institut in diesen Minuten die Nominierungen offiziell bekannt gibt. Nach 100 Jahren ist in den vergangenen Monaten fast täglich gewachsen: Rund 130 Auszüge aus Briefen der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff sind mittlerweile online, sortiert nach Adressat, Ort und Jahr, verschlagwortet und versehen mit mehr als 50 authentischen Kommentaren von Droste-Zeitgenossen sowie erläuternden Anmerkungen. Dazu gibt es Zusatzinformationen, etwa biografische Angaben zu den wichtigsten Protagonisten, ein Video über die Wohnorte der Dichterin, ein Rückblick auf den Briefverkehr zur Droste-Zeit und eine Karte mit Aufenthaltsorten.

Danke – für das Teilen einer Idee, den Ansporn, sie umzusetzen, für Unterstützung, Mitarbeit und Mit-Begeisterung, für Erwähnung und Verlinkung, für den Vorschlag beim Grimme-Institut (ich weiß inzwischen, wem ich das zu verdanken habe) – und für die Nominierung.

Wie ich mich fühle? Ausgezeichnet!

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