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	<title>The Daily Mo &#187; Digitaler Journalismus</title>
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	<description>Das Weblog von Monika Gemmer / Frankfurt am Main</description>
	<lastBuildDate>Sun, 19 May 2013 19:08:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Karten-Visualisierung: Drei Tools im Test</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 08:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Karten]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitaler Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es in Statistiken um Ländervergleiche geht, bietet sich oft eine Heatmap oder Choroplethenkarte zur besseren Verständlichkeit an &#8211; eine Gebietsstufenkarte, auf der die verschiedenen Länder oder Regionen je nach Wert unterschiedlich intensiv eingefärbt sind. Regionale Unterschiede oder auch mögliche Zusammenhänge lassen sich damit auf einen Blick erfassen. Dieser Tage legte das Statistische Bundesamt zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es in Statistiken um Ländervergleiche geht, bietet sich oft eine Heatmap oder Choroplethenkarte zur besseren Verständlichkeit an &#8211; eine Gebietsstufenkarte, auf der die verschiedenen Länder oder Regionen je nach Wert unterschiedlich intensiv eingefärbt sind. Regionale Unterschiede oder auch mögliche Zusammenhänge lassen sich damit auf einen Blick erfassen. Dieser Tage legte das Statistische Bundesamt zum Beispiel Zahlen aus 2010 zur Armutsgefährdung in den EU-(und einigen Nicht-EU-)Staaten vor &#8211; eine Gelegenheit, mal das eine oder andere Werkzeug für das Erstellen interaktiver Karten jenseits von Google Fusion Tables zu testen. Angeschaut habe ich mir OpenHeatMap, CartoDB und Tableau Public. <span id="more-7399"></span></p>
<h3>Grundlage</h3>
<p>Egal welches Tool man nutzt: Damit es die Länder, von denen die Rede ist, identifizieren kann, muss die zugrundeliegende Tabelle international gültige Ländercodes beinhalten. Ich habe also eine Spalte eingerichtet und hier den so genannten ISO-3166-Code angegeben &#8211; DE für Deutschland, GB für Großbritannien usw. Eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ISO-3166-1-Kodierliste">Liste mit Ländercodes gibt es hier</a>.</p>
<h3>OpenHeatMap</h3>
<p><div id="attachment_7442" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/openheatmap.jpg"><img src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/openheatmap-150x150.jpg" alt="Einstellungsmöglichkeiten bei OpenHeatMap" title="Einstellungsmöglichkeiten bei OpenHeatMap" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-7442" /></a><p class="wp-caption-text">Einstellungsmöglichkeiten bei OpenHeatMap</p></div>Selbst Infografik-Amateure sollen mit <a href="http://www.openheatmap.com/">OpenHeatMap</a> ein Datenblatt mit wenigen Klicks in eine Karte verwandeln können. Und so simpel, wie es sich anhört, ist es tatsächlich: Man lädt eine Excel- oder .csv-Datei hoch, nimmt einige Anpassungen vorn (Kartenausschnitt und Farben ändern, Autor-Name und URL angeben) und bekommt dann einen Embed-Code für die fertige Karte.<br />
<strong>Vorteile:</strong> Einfachste Bedienung. Sehr gut geeignet, um auf die Schnelle eine Heatmap zu erstellen. Kostenlos!<br />
<strong>Nachteile:</strong> Die Möglichkeiten für Laien, die Karte den eigenen Bedürfnissen anzupassen, sind begrenzt. Auch fehlen Felder für erläuternde Informationen, etwa der Datenquelle. Allerdings lassen sich viele Anpassungen <a href="https://github.com/petewarden/openheatmap/wiki/Component-API-calls">per Javascript vornehmen</a> &#8211; wenn man&#8217;s kann. </p>
<p>Hier mein Beispiel &#8211; die Karte zeigt, in welchen Ländern Europas die Menschen mehr von Armut bedroht sind als in anderen. Die Quote (sichtbar beim Moueseover) sagt, wieviel Prozent der Bevölkerung unterhalb der im jeweiligen Land geltenden Armutsschwelle leben.</p>
<p><iframe src="http://www.openheatmap.com/embed.html?map=RatifiaSyncopationsModally" width="600" height="450"></iframe></p>
<h3>Tableau Public</h3>
<p>Um diese Software bin ich lange herumgeschlichen. Sie ist eigentlich was für Profis &#8211; und hat einen entsprechend stolzen Preis: In der Desktop-Version ist  Tableau ab rund 1000 US-Dollar zu haben. Aber es gibt auch <a href="http://www.tableausoftware.com/products/public">Tableau Public</a> in einer eingeschränkten, kostenlosen Variante. Damit habe ich ein wenig experimentiert.</p>
<p>Um es gleich zu sagen: Für gelegentliche Visualisierungen im online-journalistischen Alltag ist auch die kostenlose Public-Version für meine Begriffe zu überladen. Die Software ist alles andere als selbsterklärend. Wenn man die grundlegenden Funktionen aber mal kapiert hat, lässt sich recht flott eine Heatmap erstellen, die sich in vielen Details anpassen lässt. Am Ende speichert man die Karte auf dem Tableau-Server, wo sie mitsamt der Rohdaten öffentlich ist, und kann sich einen Einbettungscode holen. Für diesen Schritt muss man einen Account anlegen.</p>
<p>Hier meine mit Tableau Public erstellte Karte:</p>
<p><script type="text/javascript" src="http://public.tableausoftware.com/javascripts/api/viz_v1.js"></script>
<div class="tableauPlaceholder" style="width:600px; height:417px;"><noscript><a href="#"><img alt="Sheet 1 " src="http:&#47;&#47;public.tableausoftware.com&#47;static&#47;images&#47;Ar&#47;ArmutinEuropa&#47;Sheet1&#47;1_rss.png" style="border: none" /></a></noscript><object class="tableauViz" width="600" height="417" style="display:none;"><param name="host_url" value="http%3A%2F%2Fpublic.tableausoftware.com%2F" /><param name="site_root" value="" /><param name="name" value="ArmutinEuropa&#47;Sheet1" /><param name="tabs" value="no" /><param name="toolbar" value="yes" /><param name="static_image" value="http:&#47;&#47;public.tableausoftware.com&#47;static&#47;images&#47;Ar&#47;ArmutinEuropa&#47;Sheet1&#47;1.png" /><param name="animate_transition" value="yes" /><param name="display_static_image" value="yes" /><param name="display_spinner" value="yes" /><param name="display_overlay" value="yes" /><param name="display_count" value="yes" /></object></div>
<div style="width:600px;height:22px;padding:0px 10px 0px 0px;color:black;font:normal 8pt verdana,helvetica,arial,sans-serif;">
<div style="float:right; padding-right:8px;"><a href="http://www.tableausoftware.com/public/about-tableau-products?ref=http://public.tableausoftware.com/views/ArmutinEuropa/Sheet1" target="_blank">Learn About Tableau</a></div>
</div>
<p><strong>Vorteile:</strong> Mächtiges Werkzeug. Bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, Karten und Diagramme aller Art zu erstellen. Das Programm erkennt anhand der Tabellenstruktur, welche Art von Charts sich daraus machen lassen, und bietet nur diese zu Auswahl an. Infofenster können editiert werden, eingebettete Diagramme lassen sich teilen.<br />
<strong>Nachteile:</strong> Mächtiges Werkzeug. ;) Tableau für kleinere, schnelle Projekte, das ist dann eher so die Kanone, die auf Spatzen zielt. Muss lokal auf dem (Windows-)Rechner installiert werden. Will man die Software professionell nutzen, kommt man um die teure Premium-Variante nicht herum.</p>
<h3>CartoDB</h3>
<p><div id="attachment_7443" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/cartodb.jpg"><img src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/cartodb-150x150.jpg" alt="Einstellungsmöglichkeiten bei CartoDB" title="Einstellungsmöglichkeiten bei CartoDB" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-7443" /></a><p class="wp-caption-text">Einstellungsmöglichkeiten bei CartoDB</p></div><a href="https://cartodb.com/">CartoDB</a> ist ein schicker Web-Dienst speziell für interaktive Karten. Auch hier liegt eine Tabelle mit Geo-Daten zugrunde &#8211; ist sie bereits erstellt, lädt man sich einfach hoch. Oder man startet mit einer der bestehenden Basiskarten, etwa &#8220;World borders&#8221; oder &#8220;European countries&#8221; &#8211; so habe ich es in diesem Fall gemacht. Die Tabelle mit den europäischen Ländercodes habe ich dann einfach um zwei Spalten mit weitergehenden Informationen (Armutsgrenze und Armutsquote) ergänzt. In der Kartenansicht taucht eine neue Werkzeugleiste auf, hier findet sich unter anderem ein hilfreicher &#8220;visualization wizard&#8221; und die Möglichkeit, die Infofenster zu gestalten. Fortgeschrittene können hier zudem SQL-Queries für die Tabelle erstellen. Die Option, einen nicht benötigten Datensatz zu löschen, findet man übrigens im Infofenster in der Kartenansicht (ich erwähn&#8217;s nur, weil ich mir einen Wolf danach gesucht habe).</p>
<p>Hier meine CartoDB-Heatmap:<br />
<script id='cartodb-1364745927409' src='http://mo.cartodb.com/tables/armutsquote_in_europa/embed_map.js?title=false&#038;description=true&#038;search=false&#038;shareable=false&#038;cartodb_logo=true&#038;scrollwheel=true&#038;sql=&#038;zoom=3&#038;center_lat=54.87660665410869&#038;center_lon=11.6015625&#038;height=400&#038;id=cartodb-1364745927409'></script></p>
<p><strong>Vorteile:</strong> CartoDB dürfte viele Fans in Online-Redaktionen finden &#8211; es ist relativ leicht zu bedienen (wenn man ein paar Fallstricke mal überwunden hat) und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Wizard hilft, schnell die passende Darstellung zu finden, und man hat eine ganze Reihe von Optionen, um Inhalt und Aussehen der Infofenster zu beeinflussen. Zudem erlaubt CartoDB, mehrere Tabellen zusammenführen &#8211; das ist praktisch, wenn man zum Beispiel eine bestimmte Region immer wieder benötigt.<br />
<strong>Nachteile:</strong> Mit dem kostenlosen Basis-Account ist man ruckzuck am Limit: Bei fünf Tabellen ist Schluss. Für Privatanwender kann das genügen, Online-Redaktionen werden zahlen müssen. Die Preise sind gestaffelt und starten ab 29 US-Dollar pro Monat (zehn Tabellen), ab 149 US-Dollar/Monat ist die Zahl der Tabellen unbegrenzt. </p>
<p>Noch mehr Werkzeuge:<br />
<a href="http://kartograph.org/">www.kartograph.org</a> &#8211; Kartograph ist ein Framework zur Erstellung interaktiver Karten von Gregor Aisch, Programmierer und Designer, der auch an <a href="http://www.dailymo.de/2012/12/19/diagramme-im-handumdrehen/">Datawrapper</a> beteiligt ist.<br />
<a href="http://selection.datavisualization.ch/">www.selection.datavisualization.ch</a> &#8211; Sammlung von Tools zur Visualisierung<br />
<a href="http://degreecentral.com/free-data-visualization-tools/">17 Free Awesome Data Visualization Tools</a></p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Diagramme im Handumdrehen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Dec 2012 08:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitaler Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Datawrapper ist ein Open-Source-Projekt der Akademie für berufliche Bildung der Zeitungsverlage, kurz ABZV. Ich hatte auf der re:publica 2011 erstmals von dem Werkzeug gehört, Anfang 2012 ging die Beta online, im November 2012 erschien die Version 1.0. Mit Datawrapper haben wir Online-Redaktionen nun wirklich keine Ausrede mehr, warum wir aus all den Zahlen und Statistiken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.datawrapper.de/">Datawrapper</a> ist ein Open-Source-Projekt der Akademie für berufliche Bildung der Zeitungsverlage, kurz ABZV. Ich hatte auf der <a href="http://www.dailymo.de/tag/republica-2011/">re:publica 2011</a> erstmals von dem Werkzeug gehört, Anfang 2012 ging die Beta online, im November 2012 erschien die Version 1.0. Mit Datawrapper haben wir Online-Redaktionen nun wirklich keine Ausrede mehr, warum wir aus all den Zahlen und Statistiken, die uns fast täglich auf den Tisch resp. den Bildschirm kommen, nicht mal eben schnell eine ansprechende Grafik zum Einbetten erstellen.</p>
<div id="attachment_6348" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/datawrapper-pruefen.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-6348" title="Datawrapper: Prüfen und Beschreiben der Daten" src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/datawrapper-pruefen-150x150.jpg" alt="Datawrapper: Prüfen und Beschreiben der Daten" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Datawrapper: Prüfen und Beschreiben der Daten</p></div>
<p>Die Web-Oberfläche von Datawrapper ist sehr übersichtlich und führt Nutzer Schritt für Schritt bis zur fertigen Grafik. Die Daten werden entweder als .csv-Datei hochgeladen oder direkt aus einer Tabelle in das Datenfeld kopiert. Datawrapper stellt sie im nächsten Schritt als Tabelle dar und bietet Optionen unter anderem für das Zahlenformat, aber auch (wichtig!) ein Feld für die Quelle und einen Link dorthin.</p>
<p>Im nächsten Schritt werden die Daten visualisiert. Dabei hat man die Wahl zwischen Balken-, Linien-, Kreis- oder Donut-Diagramm. Wenn man noch keine genaue Vorstellung hat, probiert man einfach mal alles durch &#8211; es zeigt sich schnell, welches Chart geeignet ist, um aus den Daten eine informative und verständliche Infografik zu machen. <span id="more-6336"></span></p>
<div id="attachment_6349" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a title="Hier lassen sich die Art der Grafik und Farben auswählen. Man kann die Daten sortieren und einzelne Datenreihen hervorheben, wie ich es in diesem Ländervergleich mit der Datenreihe Deutschland gemacht habe." href="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/datawrapper-visualisieren.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-6349" title="Datawrapper:Visualisieren der Daten" src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/datawrapper-visualisieren-150x150.jpg" alt="Datawrapper:Visualisieren der Daten" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Datawrapper:Visualisieren der Daten</p></div>
<p>Anpassbar sind hier auch Farben und Layout, zudem lassen sich die Balken sortieren und einzelne Zahlenreihen hervorheben &#8211; zum Beispiel, um das eigene Land bei einem Ländervergleich herauszustellen.</p>
<p>Bei meinen ersten Gehversuchen zeigte sich Datawrapper ein bisschen widerspenstig. Mehrfach wurde ein Diagramm überschrieben, als ich eigentlich ein neues erstellen wollte, und Änderungen waren nach dem Klick auf &#8220;Neu veröffentlichen&#8221; nicht immer zu sehen. Ich habe mir mehrfach damit beholfen, eine erstellte Grafik zu duplizieren, um dann diese Kopie zu ändern. geändert. Der Fehler scheint aber inzwischen behoben; Mirko Lorenz, Projektleiter bei Datawrapper, reagierte schnell auf meine Anfrage und teilte mir mit, dass es zeitweise Probleme mit der Datenübertragung auf die Server von Amazon gab. Dort liegen die Diagramme, seit die Zugriffszahlen eine veritable Größenordnung erreicht haben. </p>
<p>Fazit: Datawrapper ist ein prima Online-Werkzeug mit Optionen, die für den redaktionellen Alltag völlig ausreichen. Es lässt sich allerdings auch auf dem eigenen Server installieren und bietet dann auch Vektorgrafiken, die sich für den Druck eignen. Online werden die fertigen Diagramme per iFrame eingebunden. Positiv: die selbstverständliche Integration des Open-Data-Konzepts &#8211;  Betrachter können die Datentabelle hinter dem Diagramm herunterladen.</p>
<h3>Praxisbeispiele</h3>
<p> Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage der Linken zum Thema Alterarmut von Frauen habe ich mit Hilfe von Datawrapper diese Infografiken erstellt:</p>
<p><iframe src="http://charts-datawrapper.s3.amazonaws.com/PLQQ9/index.html" frameborder="0" width="580" height="320"></iframe></p>
<p><iframe src="http://charts-datawrapper.s3.amazonaws.com/qbzPk/index.html" frameborder="0" width="580" height="320"></iframe></p>
<p><iframe src="http://charts-datawrapper.s3.amazonaws.com/HAPOZ/index.html" frameborder="0" width="580" height="320"></iframe></p>
<p><iframe src="http://charts-datawrapper.s3.amazonaws.com/Fmdep/index.html" frameborder="0" width="580" height="600"></iframe></p>
<p>Die Ergebnisse der IGLU-Studie zur Lesekompetenz bei Viertklässlern kann man ebenfalls im Handumdrehen grafisch darstellen:</p>
<p><iframe src="http://charts-datawrapper.s3.amazonaws.com/wPoZf/index.html" frameborder="0" width="580" height="600"></iframe></p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum Beispiel &#8230;</title>
		<link>http://www.dailymo.de/2012/12/17/zum-beispiel/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zum-beispiel</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 15:21:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kuratierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh: Meine Storify-Sammlung zur Affäre Wulff taucht als Beispiel in der Präsentation &#8220;Journalismus-Trends im Digitalen Zeitalter&#8221; von Bernd Oswald auf. Schön. Journalismus-Trends im Digitalzeitalter from Bernd Oswald]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh: Meine <a href="http://www.dailymo.de/2012/01/04/der-fall-wulff/">Storify-Sammlung zur Affäre Wulff</a> taucht als Beispiel in der Präsentation &#8220;Journalismus-Trends im Digitalen Zeitalter&#8221; von Bernd Oswald auf. Schön. </p>
<p><iframe src="http://de.slideshare.net/slideshow/embed_code/10917505?startSlide=18" width="512" height="421" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" style="border:1px solid #CCC;border-width:1px 1px 0;margin-bottom:5px" allowfullscreen webkitallowfullscreen mozallowfullscreen> </iframe>
<div style="margin-bottom:5px"> <strong> <a href="http://de.slideshare.net/berndoswald/digitaler-journalismus-djs-20120110" title="Journalismus-Trends im Digitalzeitalter" target="_blank">Journalismus-Trends im Digitalzeitalter</a> </strong> from <strong><a href="http://de.slideshare.net/berndoswald" target="_blank">Bernd Oswald</a></strong> </div>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Jüdische Frankfurter &#8211; und was aus ihnen wurde</title>
		<link>http://www.dailymo.de/2012/12/13/stolpersteine/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=stolpersteine</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 08:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Tools & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wohl fast jeder, der mit offenen Augen durch Deutschlands Straßen geht, ist schon einmal über einen dieser messingfarbenen Pflastersteine für Opfer des Nationalsozialismus gestolpert: &#8220;Hier wohnte&#8221; steht darauf eingraviert, gefolgt von einem Namen, dem Geburtsdatum, dem Ziel der Deportation und, soweit bekannt, dem Todesdatum. Bis zum Jahresende werden 38.000 davon verlegt sein, die meisten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6174" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/stolperstein-eschwege.jpg" title="Der letzte freiwillig gewählte Wohnsitz von Hermann und Paula Eschwege war die Wittelsbacher Allee 4, nicht weit von meiner Wohnung entfernt. Kurz nach dem November-Pogrom 1938 wird die Familie mehrfach zum Umziehen innerhalb Frankfurts gezwungen. Am 24. Mai 1942 werden sie deportiert - wohin, ist nicht ganz sicher, wohl in den Raum Lublin. Wahrscheinlich bringt die Gestapo sie in das Durchgangslager Izbica und von dort ins Vernichtungslager Sobibor. Paula und Hermann Eschwege haben nicht überlebt."><img src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/stolperstein-eschwege-150x150.jpg" alt="Stolpersteine für Hermann und Paula Eschwege" title="Stolpersteine für Hermann und Paula Eschwege" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-6174" /></a><p class="wp-caption-text">Stolpersteine auf dem Weg zu meiner Arbeit: Hermann und Paula Eschwege wohnten in der Wittelsbacher Allee. Ihre Geschichte beim Klick aufs Bild.</p></div>
<p>Wohl fast jeder, der mit offenen Augen durch Deutschlands Straßen geht, ist schon einmal über einen dieser messingfarbenen Pflastersteine für Opfer des Nationalsozialismus gestolpert: &#8220;Hier wohnte&#8221; steht darauf eingraviert, gefolgt von einem Namen, dem Geburtsdatum, dem Ziel der Deportation und, soweit bekannt, dem Todesdatum. Bis zum Jahresende werden 38.000 davon verlegt sein, die meisten in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern Europas &#8211; eine mit Preisen bedachte <a href="http://www.stolpersteine.com/">Initiative des Künstlers Gunter Demnig</a>.</p>
<p>Aus Frankfurt am Main wurden etwa 12.000 Menschen deportiert, die meisten in den Jahren 1941 bis 1945. An 700 von ihnen erinnert jeweils ein Stolperstein, eingelassen in das Pflaster vor dem letzten Wohnhaus. Doch können diese Zahlen wirklich einen Eindruck davon vermitteln, wie viele Frauen, Männer und Kinder in dieser Zeit  gewaltsam aus ihrem Leben und aus der Mitte einer Stadtgesellschaft gerissen wurden? Die Opfer der Nazis lebten nicht irgendwo abgeschirmt, sondern waren Nachbarinnen und Nachbarn, im Westend, in Bockenheim, im Gallus, in Sachsenhausen, im Nordend, in Eschersheim, im Ostend, in Höchst. Wohin wurden sie verschleppt, nachdem die Nazi-Schergen sie im Morgengrauen aus ihren Wohnungen geholt und zu Sammelstellen wie der Großmarkthalle getrieben hatten? Wie viele Menschen deportierte die Gestapo  nach Theresienstadt, nach Lodz, Kaunas, nach Auschwitz, Majdanek und in andere Ghettos und Konzentrationslager? Wem gelang die Flucht? Wie viele nahmen sich das Leben? <span id="more-5894"></span></p>
<p>Um das zumindest für einen kleinen Teil der Opfer anschaulich zu machen, habe ich die Liste der in Frankfurt verlegten Stolpersteine in eine Karte übertragen. Jeder rote Punkt steht für ein Einzelschicksal &#8211; für einen Menschen, der in Frankfurt lebte und arbeitete, und der aus der Stadt deportiert, ins Gefängnis geworfen, ermordet oder in den Suizid getrieben wurde.</p>
<p><iframe src="http://www.dailymo.de/wp-content/geo/juden-in-frankfurt.html" frameborder="0" width="590" height="500"></iframe></p>
<p>Hält man sich vor Augen, dass in der Karte &#8220;nur&#8221; 700 der rund 12.000 Frankfurter Deportationsopfern verzeichnet sind, wird das Ausmaß deutlicher. Die folgende Infografik veranschaulicht die größten Verschleppungswellen im Zeitraum 1941 und 1945 &#8211; sie zeigt, wie verschwindend gering der Anteil der Frankfurter Deportierten ist, die nachweislich das Kriegsende erlebten. Die absoluten Zahlen erscheinen beim Mouseover.</p>
<p><iframe src="http://charts-datawrapper.s3.amazonaws.com/KVoLl/index.html" frameborder="0" width="580" height="400"></iframe></p>
<h4>Werkzeuge für den Datenjournalismus</h4>
<p>Realisiert habe ich die Karte und das Diagramm mit kostenlosen Tools und ein wenig Fleißarbeit.<br />
Und das ging so:</p>
<p><!--more--></p>
<h4>*Kratz, kratz*: Data Scraping</h4>
<p>Das Verzeichnis der verlegten Stolpersteine, dankenswerter Weise von der <a href="http://www.stolpersteine-frankfurt.de/">Initiative Stolpersteine Frankfurt</a> veröffentlicht, liegt leider nur in Form einer PDF-Datei vor. Ich habe die Daten mit <a href="http://www.investintech.com/able2extract.html">Able2Extract</a> in einer Excel-Tabelle verwandelt. Zwar haben einige Datensätze beim Konvertieren gelitten (beispielsweise wurde bei den Jahreszahlen aus so mancher 9 eine 0, und einige Angaben haben sich auf mehrere Zellen verteilt). Nach manueller Nachbearbeitung erfüllt die Software (die es in eingeschränkter Version kostenlos gibt) aber ihren Zweck.<br />
Hier findet sich eine Sammlung weiterer Tools: <a href="http://www.propublica.org/nerds/item/doc-dollars-guides-collecting-the-data">Scraping for Journalism: A Guide for collecting data<br />
</a></p>
<h4>*Polier, polier*: Daten bereinigen</h4>
<p>Der nächste Schritt ist die Überlegung, in welcher Form ich die Daten benötige. Ich will eine Karte mit Markern und Informationen, die sich auf Klick in einem Fenster öffnen &#8211; also muss es eine Spalte mit genauen Ortsangaben geben. Die können in Form von Koordinaten vorliegen, aber Adressen tun es auch.</p>
<p>Darüber hinaus will ich die Möglichkeit geben, die Daten zu filtern: Die Option, das Ziel der Deportation auszuwählen, hilft bei der Einordnung, wie viele Menschen wohin verschleppt wurden. Außerdem möchte ich auf der Karte zeigen, wie viele Opfer bereits in Frankfurt den Tod fanden &#8211; etwa bei dem Pogrom oder durch Suizid &#8211; und wie wenigen die Flucht gelang. Für diese Informationen habe ich zusäzliche Spalten angelegt und die entsprechenden Daten in einer festgelegten Nomenklatur übertragen.</p>
<h4>*Zauber, zauber*: Daten visualisieren</h4>
<p>Nun wird es Zeit, der Excel-Tabelle einen Platz unter all den anderen tollen <a href="https://accounts.google.com/ServiceLogin?service=fusiontables&amp;passive=1209600&amp;continue=https://www.google.com/fusiontables/DataSource?dsrcid%3Dimplicit%26redirectPath%3Ddata%26usp%3Dapps_start%26hl%3Dde&amp;followup=https://www.google.com/fusiontables/DataSource?dsrcid%3Dimplicit%26redirectPath%3Ddata%26usp%3Dapps_start%26hl%3Dde&amp;hl=de">Google Fusion Tables</a> zu verschaffen, einer Plattform für (öffentliche) Datentabellen, die eine ganze Reihe von Werkzeugen für die Visualisierung bietet. Bei Google Drive wählt man dazu unter &#8220;Erstellen&#8221; den Punkt &#8220;Mehr&#8221; -&gt; &#8220;Fusion Table&#8221; aus und lädt die Tabelle hoch.</p>
<h4>Entdecke die Möglichkeiten<strong> </strong></h4>
<p>Mit Google Fusion Tables kann man viel Lebenszeit verbringen. Am besten probiert man all die Optionen mal aus: Man kann Daten und Tabelle bearbeiten, neue Spalten und Zeilen hinzufügen, den Spaltentyp ändern, die Visualisierungstools durchgehen &#8211; und schauen, was passiert.</p>
<p>Noch nicht viel anfangen kann ich persönlich mit dem &#8220;New Look&#8221; von Google Fusion Tables; ich schalte deshalb zumeist unter&#8221;Help&#8221; auf &#8220;Back to classic look&#8221; und damit auf einen mir vertrauten Tabellenaufbau um. Wahrscheinlich verpasse ich damit lauter wunderbare Möglichkeiten. Nicht. ;)</p>
<p>Zwei Punkte seien erwähnt: Will man eine Karte erstellen, so muss Fusion Tables wissen, in welcher Spalte die Ortsangaben stehen. Arbeit man mit Adressen, sollte man prüfen, ob die Marker richtig sitzen, und notfalls korrigieren &#8211; die Option dafür findet sich hinter dem kleinen Google-Earth-Globus in der Location-Spalte. Und: Am Ende muss die Tabelle über den Button &#8220;Share&#8221; veröffentlicht werden &#8211; entweder für jeden oder zumindest für jene, die den Link kennen.</p>
<p>Sind alle Angaben vorhanden, die Daten ergänzt, bereinigt, geputzt und gebohnert, verwandelt ein Klick auf &#8220;Visualisieren -&gt; Karte&#8221; die Tabelle in &#8211; Täätäää: eine Karte mit roten Markern! <em>It&#8217;s magic!</em></p>
<p>Die Marker und die zugehörigen Informationen im Fenster lassen sich an dieser Stelle konfigurieren. Und schließlich findet sich hier auch der Embed-Code, um das Ergebnis im eigenen Blog einzubinden &#8211; falls man sich mit der einfachen Karte zufrieden geben möchte.</p>
<h4>*Hex, hex*: Zusätzliche Filterfunktionen</h4>
<p>Um die oben erwähnten Auswahloptionen zu ergänzen, braucht es noch ein wenig Javascript. Schnell und relativ einfach lässt sich das mit dem <a href="http://fusion-tables-api-samples.googlecode.com/svn/trunk/FusionTablesLayerWizard/src/index.html">FusionTablesLayer Wizard</a> bewerkstelligen. Der Zauberer braucht dafür nur den Link zur Karte (in der Kartenansicht von Fusion Tables über &#8220;Get embeddable link&#8221; zu finden) und Angaben, nach was die Daten gefiltert werden sollen. Leider, leider kann das Tool nur <em>einen</em> Filter erstellen. Das genügt mir nicht, ich möchte eine zweite Dropdown-Liste mit weiteren Filtermöglichkeiten &#8211; und muss deshalb den Code für die Filterfunktion händisch duplizieren. Wer das genauer wissen möchte, hier habe ich den Code notiert:<br />
<div class='et-learn-more clearfix'>
					<h3 class='heading-more'>Javascript für mehrere Filter<span class='et_learnmore_arrow'><span></span></span></h3>
					<div class='learn-more-content'><strong>// erstmal die Karte laden:</strong></p>
<p>var map;</p>
<p>var layerl0;</p>
<p>function initialize() {</p>
<p>map = new google.maps.Map(document.getElementById(&#8216;map-canvas&#8217;), {</p>
<p>center: new google.maps.LatLng(50.113533431099796, 8.653352145410164),</p>
<p>zoom: 12,</p>
<p>mapTypeId: google.maps.MapTypeId.ROADMAP</p>
<p>});</p>
<p>layerl0 = new google.maps.FusionTablesLayer({</p>
<p>query: {</p>
<p>select: &#8220;&#8216;HIER SPALTE MIT LOCATION&#8217;&#8221;,</p>
<p>from: &#8216;HIER TABLE-ID&#8217;</p>
<p>},</p>
<p>map: map</p>
<p>});</p>
<p>}</p>
<p><strong>//hier kommt die erste Filterfunktion:</strong></p>
<p>function changeMapl0() {</p>
<p>var searchString = document.getElementById(&#8216;search-string-l0&#8242;).value.replace(/&#8217;/g, &#8220;\\&#8217;&#8221;);<strong></strong></p>
<p><strong>//die nächste Abfrage sorgt dafür, dass mit dem Klick auf &#8220;Alle&#8221; sämtliche Marker wieder angezeigt werden &#8211; im HTML muss diese Option natürlich vorhanden sein:</strong></p>
<p>if ((searchString == &#8220;&#8221;) || (searchString == &#8220;*&#8221;)) {</p>
<p>layerl0.setOptions({</p>
<p>query: {</p>
<p>select: &#8220;&#8216;HIER SPALTE MIT LOCATION&#8217;&#8221;,</p>
<p>from: &#8216;HIER TABLE-ID&#8217;</p>
<p>}</p>
<p>});</p>
<p>} else {</p>
<p>layerl0.setOptions({</p>
<p>query: {</p>
<p>select: &#8220;&#8216;HIER SPALTE MIT LOCATION&#8217;&#8221;,</p>
<p>from: &#8216;HIER TABLE-ID&#8217;,</p>
<p>where: &#8220;&#8216;HIER SPALTE mit FILTER&#8217; = &#8216;&#8221; + searchString + &#8220;&#8216;&#8221;</p>
<p>}</p>
<p>});</p>
<p>}</p>
<p>}<strong></strong></p>
<p><strong>//hier kommt die zweite Filterabfrage, die eine eigene ID (an zwei Stellen!) braucht:</strong></p>
<p>function changeMap20() {</p>
<p>var searchString = document.getElementById(&#8216;search-string-20&#8242;).value.replace(/&#8217;/g, &#8220;\\&#8217;&#8221;);</p>
<p>if ((searchString == &#8220;&#8221;) || (searchString == &#8220;*&#8221;)) {</p>
<p>layerl0.setOptions({</p>
<p>query: {</p>
<p>select: &#8220;&#8216;HIER SPALTE MIT LOCATION&#8217;&#8221;,</p>
<p>from: &#8216;HIER TABLE-ID&#8217;</p>
<p>}</p>
<p>});</p>
<p>} else {</p>
<p>layerl0.setOptions({</p>
<p>query: {</p>
<p>select: &#8220;&#8216;HIER SPALTE MIT LOCATION&#8217;&#8221;,</p>
<p>from: &#8216;HIER SPALTE mit FILTER&#8217;,</p>
<p>where: &#8220;&#8216;HIER SPALTE mit FILTER&#8217; = &#8216;&#8221; + searchString + &#8220;&#8216;&#8221;</p>
<p>}</p>
<p>});</p>
<p>}</p>
<p>}</p>
<p>google.maps.event.addDomListener(window, &#8216;load&#8217;, initialize);</p>
<p><strong>//das war&#8217;s schon! :)</strong></div>
				</div><br />
<strong></strong></p>
<h4>*Grübel, grübel*: Und was, wenn ich einen Timeslider haben will?</h4>
<p>Mit dem Ergebnis bin ich eigentlich schon ganz zufrieden. Was mir noch fehlt: Ich hätte gern einen Timeslider, also einen verschiebbaren Regler, der Marker anhand einer Zeitangabe ein &#8211; bzw. ausblendet &#8211; <a href="http://manomarks.net/ftlayers4.html">so wie hier, ungefähr</a>. Gibt es da draußen jemanden, der das mal für Dummies erklären kann? Ich weiß, dass man dafür der <a href="https://developers.google.com/closure/library/">Closure library</a> bedient, aber ich kapier&#8217;s noch nicht.</p>
<p>Um das Diagramm zu erstellen, habe ich das Tool <a title="Datawrapper" href="http://www.datawrapper.de">Datawrapper</a> genutzt. Dazu mehr <a href="http://www.dailymo.de/2012/12/19/diagramme-im-handumdrehen/">im nächsten Posting</a>.</p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die neue Frankfurter Rundschau darf keine Tageszeitung mehr sein</title>
		<link>http://www.dailymo.de/2012/11/16/die-neue-frankfurter-rundschau-darf-keine-tageszeitung-mehr-sein/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-neue-frankfurter-rundschau-darf-keine-tageszeitung-mehr-sein</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Nov 2012 09:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich spinne einfach mal drauf los. Die neue Frankfurter Rundschau ist ein lebendes Medienprodukt. Sie &#8220;erscheint&#8221; nicht mehr in einem festen Rhythmus, sie ist einfach da. Es gibt sie, stets aktuell, im Web und als App, und es gibt sie, als zeitlosere Version mit reinen Hintergrund-Informationen, einmal pro Woche (vielleicht am Wochenende) auf Papier. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich spinne einfach mal drauf los.</p>
<p>Die neue Frankfurter Rundschau ist ein lebendes Medienprodukt. Sie &#8220;erscheint&#8221; nicht mehr in einem festen Rhythmus, sie ist einfach da. Es gibt sie, stets aktuell, im Web und als App, und es gibt sie, als zeitlosere Version mit reinen Hintergrund-Informationen, einmal pro Woche (vielleicht am Wochenende) auf Papier. Man kann sie einzeln kaufen und im Baukastensystem abonnieren: Zugriff auf ein einzelnes Format, Kombinationen oder Vollzugriff auf alle Formate. Im Web ist sie bis zu einem bestimmten Umfang kostenlos verfügbar.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit für Leser, bestimmte journalistische Projekte &#8211; zu Beispiel investigative Geschichten &#8211; gezielt und zweckgebunden mitzufinanzieren. </p>
<p>Für die neue FR schreiben, filmen, foto-, audio- und kartografieren Journalistinnen und Journalisten, die ihre Aufgabe nicht darin erschöpft sehen, eine fertige Geschichte abzuliefern und sich dann der nächsten zuzuwenden. Die ihre Fragen an Interviewpartner nicht im stillen Kämmerlein stellen, um deren Antworten dann an die Leserinnen und Leser weiterzureichen. Für die &#8220;dran bleiben&#8221; nicht nur heißt, Nachdreher zu verfassen, sondern auch Reaktionen, Fragen, Kritik, Anregungen, bislang unbeachtete Aspekte zu dem, was sie bereits geschrieben haben, aufzugreifen. Die einen Text nicht mehr per se als abgeschlossen betrachten, bloß weil er erstmals publiziert worden ist. </p>
<p>Für die neue FR arbeiten Journalistinnen und Journalisten, die kommunizieren &#8211; in alle Richtungen. Die keinen Unterschied machen zwischen einem Fan oder einen Follower und dem  Chef des Einzelhandelsverbandes &#8211; und die sich die Zeit nehmen, mit beiden zu reden. Die sich im Social Web ebenso selbstverständlich bewegen wie auf Pressekonferenzen. Die große Datenmengen ebenso übersetzen können verschwurbelte Politikerreden. Nicht zuletzt: Die sich nicht scheuen, ihre Arbeit transparent zu machen &#8211; und offen darüber berichten, wie sie berichten (oder auch, wie man sie am Berichten hindern will). </p>
<p>Nur eins darf sie nicht mehr sein: Tageszeitung. Ein Schnappschuss vom Zustand der Welt hält sich heute einfach keine 24 Stunden mehr. Ich bin immer noch überzeugt, dass Journalismus  ein Produkt ist, für dass es genug Käufer gäbe &#8211; aber wer will es haben, wenn wir es in ein nicht mehr zeitgemäßes Format pressen?</p>
<p>Unbezahlbar? Vielleicht doch: Die neue FR wird gemacht von einer kleinen, aber schlagkräftigen Truppe aus Experten für Crossmedia-Journalismus, Technik und Vermarktern, die im Digital-Geschäft versiert sind. Eine Crowdfunding-Aktion bringt sie zum Fliegen. Eine Genossenschaft hält sie in der Luft. Könnte das klappen?</p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>TV-Duelle amerikanischer Präsidentschaftskandidaten</title>
		<link>http://www.dailymo.de/2012/11/06/tv-duelle-amerikanischer-prasidentschaftskandidaten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=tv-duelle-amerikanischer-prasidentschaftskandidaten</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2012 07:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleisten]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Für FR und Berliner Zeitung habe ich mit dem Werkzeug Timeline JS eine Zeitleiste mit Video-Auschnitten aus TV-Duellen der amerikanischen Präsidentschaftskandidaten zusammengestellt &#8211; von Kennedy gegen Nixon bis Obama gegen McCain. Auch hier liegt eine Tabelle zugrunde, in der alle relevanten Daten eingetragen sind, inklsuive der Links zu den Youtube-Videos.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_6178" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/tv-duelle.jpg"><img src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/tv-duelle-150x150.jpg" alt="Die Tabelle hinter der Zeitleiste" title="Diese Tabelle ist Basis für die Video-Zeitleiste &quot;TV-Duelle der amerikanische  Präsidentschaftskandidaten&quot;" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-6178" /></a><p class="wp-caption-text">Die Tabelle hinter der Zeitleiste</p></div>Für FR und Berliner Zeitung habe ich mit dem Werkzeug <a href="http://timeline.verite.co/">Timeline JS</a> eine Zeitleiste mit Video-Auschnitten aus TV-Duellen der amerikanischen Präsidentschaftskandidaten zusammengestellt &#8211; von Kennedy gegen Nixon bis Obama gegen McCain. Auch hier liegt eine Tabelle zugrunde, in der alle relevanten Daten eingetragen sind, inklsuive der Links zu den Youtube-Videos.</p>
<p><span id="more-6180"></span><br />
<iframe src='http://embed.verite.co/timeline/?source=0AjEUncRb5WzWdGw2cUk0QWQwQk1VazhSUl9Qckd6SEE&#038;font=Bevan-PotanoSans&#038;maptype=toner&#038;lang=de&#038;height=650' width='95%' height='650' frameborder='0' scrolling="no"></iframe></p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hier blitzt die Frankfurter Polizei</title>
		<link>http://www.dailymo.de/2012/10/30/hier-blitzt-die-frankfurter-polizei/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=hier-blitzt-die-frankfurter-polizei</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2012 08:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Tools & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein einfaches Beispiel für lokalen Datenjournalismus mit hohem Nutzwert: Eine Karte, auf der die Orte der Geschwindigkeitsmessungen in einer bestimmten Woche eingezeichnet sind. Die Daten stellt die Polizei zur Verfügung, sie werden in eine einfache Tabelle übertragen und mit Hilfe von Google Fusion Tables als Karte ausgegeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_6179" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/hier-blitzt-die-polizei.jpg"><img src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/hier-blitzt-die-polizei-150x150.jpg" alt="Eine einfache Tabelle mit Daten, die von der Polizei zur Verfügung gestellt wurden, wird zu einer Blitzer-Karte" title="Eine einfache Tabelle mit Daten, die von der Polizei zur Verfügung gestellt wurden, wird zu einer Blitzer-Karte" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-6179" /></a><p class="wp-caption-text">Eine einfache Tabelle wird im Handumdrehen zu einer Blitzer-Karte</p></div>Ein einfaches Beispiel für lokalen Datenjournalismus mit hohem Nutzwert: Eine Karte, auf der die Orte der Geschwindigkeitsmessungen in einer bestimmten Woche eingezeichnet sind. Die Daten stellt die Polizei zur Verfügung, sie werden in eine einfache Tabelle übertragen und mit Hilfe von Google Fusion Tables als Karte ausgegeben. <span id="more-6206"></span></p>
<p><iframe width="580" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://www.google.com/fusiontables/embedviz?viz=MAP&amp;q=select+col1+from+1ruEfMqc2Uo7FokYmnXTj4SN0meVQCQBajGxbln8&amp;h=false&amp;lat=50.100430967586874&amp;lng=8.677541426220614&amp;z=11&amp;t=1&amp;l=col1"></iframe></p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchmesse-Mitbringsel</title>
		<link>http://www.dailymo.de/2012/10/13/buchmesse-mitbringsel/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=buchmesse-mitbringsel</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2012 08:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audio, Video, Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>
		<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Journalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dailymo.de/?p=5648</guid>
		<description><![CDATA[Insgeheim hatte ich gehofft, auf der Frankfurter Buchmesse einem Zusammentreffen der beiden Streithansel Elke Heidenreich und Denis Scheck (aka &#8220;alte Schachtel&#8221; und &#8220;hysterisches Rolltreppendickerchen&#8221;) beiwohnen zu können, doch dazu kam es nicht. Elke Heidenreich sprach wie üblich über ihre Lesegewohnheiten und ihre Laster (&#8220;Verbotene Liebe&#8221;). Der allgegenwärtige Denis Scheck teilte sich anderntags die Bühne (unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_5644" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/harry-rowohlt.jpg"><img src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/harry-rowohlt-150x150.jpg" alt="Harry Rowohlt" title="Harry Rowohlt" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-5644" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Hätte ich gewusst, dass dies ein ernsthaftes Gespräch werden soll &#8230;&#8221;:  Harry Rowohlt</p></div>Insgeheim hatte ich gehofft, auf der Frankfurter Buchmesse einem Zusammentreffen der beiden Streithansel Elke Heidenreich und Denis Scheck (aka &#8220;alte Schachtel&#8221; und &#8220;hysterisches Rolltreppendickerchen&#8221;) beiwohnen zu können, doch dazu kam es nicht. Elke Heidenreich sprach wie üblich über ihre Lesegewohnheiten und ihre Laster (&#8220;Verbotene Liebe&#8221;). Der allgegenwärtige Denis Scheck teilte sich anderntags die Bühne (unter anderem) mit Harry Rowohlt. Der verbringt mitnichten seine Zeit hauptsächlich am Tresen des Restaurants Sarikakis, sondern  vor allem mit dem Übersetzen von Büchern, zuletzt des US-Autors Kurt Vonnegut. Das Gespräch hat mich köstlich amüsiert, hier mein Zusammenschnitt: <span id="more-5648"></span><br />
<br />
	<audio id="wp_mep_1" controls="controls" src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/harry-denis.mp3" preload="none" class="mejs-player " data-mejsoptions='{"features":["playpause","current","progress","duration","volume","tracks","fullscreen"],"audioWidth":250,"audioHeight":30}'>
		
		<object width="250" height="30" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.dailymo.de/wp-content/plugins/media-element-html5-video-and-audio-player/mediaelement/flashmediaelement.swf">
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		</object>		
	</audio><br />
<br clear="all" /></p>
<p><div id="attachment_5645" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/stoiber.jpg"><img src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/stoiber-150x150.jpg" alt="Edmund Stoiber" title="Edmund Stoiber" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-5645" /></a><p class="wp-caption-text">Hat gar nichts gegen Blumen: Edmund Stoiber</p></div>Auf dem Weg zur ARD-Bühne wird Edmund Stoiber von einer Clique pubertierender Jungs umringt, die sich gegenseitig mit ihm fotografieren wollen &#8211; verstörend. Eigentlich will ich zu einem anderen Termin, aber dann bleibe ich &#8211; und darf erleben, wie Edmund Stoiber das Missverständnis von der Kompetenz-Kompetenz aus der Welt räumt, die Sache mit der hingerichteten Blume gerade rückt und verrät, warum er auf seine Transrapid-Rede stolz ist. Hören Sie selbst: </p>
<p>	<audio id="wp_mep_2" controls="controls" src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/stoiber.mp3" preload="none" class="mejs-player " data-mejsoptions='{"features":["playpause","current","progress","duration","volume","tracks","fullscreen"],"audioWidth":250,"audioHeight":30}'>
		
		<object width="250" height="30" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.dailymo.de/wp-content/plugins/media-element-html5-video-and-audio-player/mediaelement/flashmediaelement.swf">
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		</object>		
	</audio><br />
<br clear="all" /></p>
<p><div id="attachment_5647" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/ursula-krechel.jpg"><img src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/ursula-krechel-150x150.jpg" alt="Ursula Krechel im Gläsernen Studio der ARD" title="Ursula Krechel im Gläsernen Studio der ARD" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-5647" /></a><p class="wp-caption-text">Ursula Krechel im Gläsernen Studio der ARD</p></div> Nun mal ernsthaft. Buchmesse ist ja nicht nur zum Schmunzeln da. Die Ex-Frankfurterin  Ursula Krechel hat sich in ihrem zweiten Roman des Themas Rückkehr aus der Emigration nach dem Zweiten Weltkrieg angenommen. Ihr Protagonist Richard Kornitzer, ein jüdischer Jurist, kehrt 1947 aus dem kubanischen Exil voller Hoffnung zurück nach Deutschland &#8211; und zerbricht daran, dass die junge Republik mit der Nazi-Vergangenheit am liebsten nichts mehr zu tun haben möchte.<br />
Ursula Krechel liest aus &#8220;Landgericht&#8221;: </p>
	<audio id="wp_mep_3" controls="controls" src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/ursula-krechel.mp3" preload="none" class="mejs-player " data-mejsoptions='{"features":["playpause","current","progress","duration","volume","tracks","fullscreen"],"audioWidth":250,"audioHeight":30}'>
		
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		<title>Zeitreise auf der Zeitleiste</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 09:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Tools & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleisten]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach Werkzeugen, mit denen sich schöne Zeitleisten erstellen lassen, fand ich neulich Timeline JS. Im Hintergrund werkelt eine bei Google Drive gespeicherte Tabelle, die alle notwendigen Daten enthält &#8211; Titel und Beschreibung, Start- und Enddatum, Links zu Multimedia-Inhalten wie Videos (Youtube, Vimeo, Dailymotion), Fotos (Flickr), Audios (Soundcloud), Karten (Google Maps), Tweets und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_5555" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/Fotolia_39348049_XS.jpg"><img src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/Fotolia_39348049_XS-150x150.jpg" alt="Zeitreise - © styleuneed - Fotolia.com" title="Zeitreise" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-5555" /></a><p class="wp-caption-text">© styleuneed &#8211; Fotolia.com</p></div> Auf der Suche nach Werkzeugen, mit denen sich schöne Zeitleisten erstellen lassen, fand ich neulich <a href="http://timeline.verite.co/">Timeline JS</a>. Im Hintergrund werkelt eine bei Google Drive gespeicherte Tabelle, die alle notwendigen Daten enthält &#8211; Titel und Beschreibung, Start- und Enddatum, Links zu Multimedia-Inhalten wie Videos (Youtube, Vimeo, Dailymotion), Fotos (Flickr), Audios (Soundcloud), Karten (Google Maps), Tweets und Wikipedia-Artikel, sowie Extrafelder für Credits. Bei den Schriftarten hat man die Auswahl aus einer ganze Reihe von Sets.  </p>
<p>Für Websites, die mit WordPress laufen, gibt es ein passendes <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/timeline-verite-shortcode/">Plugin</a>, das &#8211; wenn alles funktioniert &#8211; das Hantieren mit der Tabelle erspart. Wie ich das verstehe, erlaubt das Plugin allerdings nur das Anlegen einer einzigen Zeitleiste. Und ich kann mir nicht helfen: Ich finde es übersichtlicher, alle Daten in einer ordentlichen Tabelle vor Augen zu haben, als für jeden Eintrag auf der Zeitleiste im WordPress-Backend einen eigenen Artikel erstellen zu müssen. Aber das ist sicher Geschmackssache. <span id="more-5529"></span></p>
<p>Um das Tool zu testen, habe ich einen Multimedia-Reisebericht zweitverwertet, der drüben bei <a href="http://www.nach100jahren.de/">Nach 100 Jahren</a> zum Einsatz kommt.  So wird aus der Zeit<em>leiste</em> eine  Zeit<em>reise</em>, in der man blättern kann:<br />
<iframe src="http://embed.verite.co/timeline/?source=0AjmfMzTWrrj1dG1JelhqVWNHV0VGaVF1WkZuQTdSRUE&amp;font=Bevan-PotanoSans&amp;maptype=HYBRID&amp;lang=de&amp;start_zoom_adjust=1&amp;height=650" frameborder="0" width="100%" height="650"></iframe></p>
<p>Eine lineare Zeitleiste wie diese funktioniert am besten, wenn es darum geht, eine Geschichte chronologisch zu erzählen &#8211; einen Lebenslauf zum Beispiel, ein singuläres Ereignis, über das man minutiös berichtet, oder eine Reise. Zwar wird unter der Zeitleiste ein verschiebbarer Überblick die Ereignisse eingeblendet, so dass man auch zwischen den Einträgen springen kann; sie ist aber eher eine Ergänzung und liefert nicht viele Informationen.</p>
<p>Ich finde ja, Zeitleisten brauchen Platz, um ihre ganze Wirkung zu entfalten. In das starre Spaltenkorsett einer Website gequetscht, wirken sie &#8211; naja,  weniger attraktiv, als sie sein können. Ein Beispiel: <a href="http://embed.verite.co/timeline/?source=0AjmfMzTWrrj1dFdfU3ZfY05UTl8xMVdVZ29COTdZQkE&#038;font=Bevan-PotanoSans&#038;maptype=HYBRID&#038;lang=de&#038;start_zoom_adjust=1&#038;height=800">So sieht die Vollansicht einer  Zeitleiste zu den TV-Duellen der amerikanischen Präsidentschaftskandidaten aus</a>, die ich für Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung produziert habe. Und <a href="http://www.fr-online.de/us-wahl/tv-duell-obama---romney-in-den-usa-romney-punktet--gegen-obama,11442534,20160968.html">so wirkt dieselbe Zeitleiste, wenn man sie in die Website einbettet.</a> </p>
<p>Alles in allem scheint mir Timeline JS ein sehr schickes und relativ einfaches Instrument für diese Art des Erzählens im Web. Die damit erstellten Zeitleisten sind flash-frei, werden somit auch auf mobilen Apple-Geräten angezeigt. Wer sich besser auskennt als ich, kann seine Zeitleiste auch direkt in JSON erstellen, dem Format, auf dem Timeline JS basiert. Für die Zukunft ist auch eine Anbindung an Storify geplant.</p>
<p>Bislang hatte ich Zeitleisten ganz gern mit <a href="http://www.dipity.com/">Dipity</a> erstellt &#8211; hier trägt man die einzelnen Ereignisse direkt auf der Plattform des Dienstes ein. Aber wie oben schon erwähnt: Ich finde die Handhabung mit einer Tabelle angenehmer &#8211; auch, weil sie mir mehr Kontrolle über das Ergebnis gibt. Änderungen an den Daten lassen sich einfach in einem Dokument vornehmen, und auch Umbrüche in den Texten beispielsweise kann man hier per HTML definieren. Dipity ist zudem nur in einer eingeschränkten Basisversion kostenfrei.</p>
<p>Zum Vergleich noch mal eine Dipity-Zeitleiste zur Geschichte der Stadt Frankfurt, die ich  vor längerer Zeit für <a href="http://www.frankfurt.frblog.de">Frankfurt Story</a> erstellt hatte:</p>
<div class="dipity_embed" style="width:600px"><iframe width="600" height="400" src="http://www.dipity.com/FrankfurtStory/personal/?mode=embed&#038;z=0#tl" style="border:1px solid #CCC;"></iframe>
<p style="margin:0;font-family:Arial,sans;font-size:13px;text-align:center"><a href="http://www.dipity.com/FrankfurtStory/personal/">Frankfurt Story</a> auf <a href="http://www.dipity.com/" />Dipity</a>.</p>
</div>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Badeseen im Rhein-Main-Gebiet</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jul 2012 08:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Tools & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein weiteres Beispiel für Datenjournalismus im Lokalen, diesmal in einer Form, die sich alljährlich wieder verwerten lässt, sofern man die Daten aktuell hält. Ich habe eine Karte erstellt, die umfassend Auskunft über die Badeseen der Rhein-Main-Region gibt: Lage, Wasserqualität, Ausstattung, Parkplätze, Eintrittspreise &#8230; Hintergrund ist eine Tabelle bei Google Fusion Tables. Die Daten zur Wasserqualität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_6224" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/badeseen.jpg"><img src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/badeseen-150x150.jpg" alt="Tabelle: Badeseen in Rhein-Main" title="Tabelle: Badeseen in Rhein-Main" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-6224" /></a><p class="wp-caption-text">Tabelle: Badeseen in Rhein-Main</p></div>Ein weiteres Beispiel für Datenjournalismus im Lokalen, diesmal in einer Form, die sich alljährlich wieder verwerten lässt, sofern man die Daten aktuell hält. Ich habe eine Karte erstellt, die umfassend Auskunft über die Badeseen der Rhein-Main-Region gibt: Lage, Wasserqualität, Ausstattung, Parkplätze, Eintrittspreise &#8230; Hintergrund ist   eine <a href="https://www.google.com/fusiontables/DataSource?docid=1Em9KtQqos7m2lZa4-Kw38tk_q8bjo7QmNOd0_zY">Tabelle bei Google Fusion Tables</a>. Die Daten zur Wasserqualität stellt das <a href="http://www.hlug.de/start/wasser/seen-und-badegewaesser.html">Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie</a> zur Verfügung. </p>
<p>Auf der Karte ist der Zustand an der Markerfarbe zu erkennen: Grün steht für eine ausgezeichnete, gelb für gute, violett für ausreichende Wasserqualität. Rot sind Seen markiert, zu denen keine behördlichen Angaben zur Wasserqualität vorliegen. <span id="more-6217"></span></p>
<p><iframe width="580" height="600" scrolling="no" frameborder="no" src="https://www.google.com/fusiontables/embedviz?viz=MAP&amp;q=select+col1+from+1Em9KtQqos7m2lZa4-Kw38tk_q8bjo7QmNOd0_zY&amp;h=false&amp;lat=50.04800834730026&amp;lng=8.716080823632772&amp;z=9&amp;t=1&amp;l=col1"></iframe></p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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