Monika GemmerMein Name ist Monika Gemmer, ich bin Online-Journalistin und arbeite in der Politikredaktion der Frankfurter Rundschau. The Daily Mo ist mein privates Weblog. Hier geht es meist um Medien und Politik. Und das Leben. Und den ganzen Rest.

XING

Dailymo bei Twitter

Vitrine

Grimme Online Award Ausgezeichnet mit dem Grimme Online Award
für das Web-Projekt
"Nach 100 Jahren".


Der Moving Target Award Ausgezeichnet mit dem Moving Target Award fürs beste Mo-Blog. ;)

Blick ins Archiv

Zehn von 780 Beiträgen
seit August 2003

  • Das Alte Land: Gefühlt: Das Rätselhafte am Älterwerden ist die Tatsache, dass man es nur bei anderen bemerkt und selten bei sich selbst - von...
  • Beziehung auf Zeit: Ganz spontan hat sie heute beschlossen, die Mittagspause mit mir zu verbringen. Das hat sie noch nie getan. Genau genomm...
  • Reflexe: Die Frau krümmt sich aus dem Boden vor einem Stand mit Tomaten. Sie liegt mit dem Rücken zur Kamera des Pressefotograf...
  • Stadt-Entwicklung: In den nächsten Monaten wird diese liebreizend-idyllische Ecke Frankfurts zu einer der größten Baustellen der Stadt...
  • Dringender Handlungsbedarf:
  • Zukunftsfähig: Diese nette alte Dame ist 78, bewohnt ein altes Häuschen auf einer Insel in der Nordsee, hat zwei Hunde, zwei Katzen,...
  • Besondere Kennzeichen: keine: Auf einem Zettel am Mast einer Straßenlaterne bei uns um die Ecke sucht jemand ein verschwundenes Tier. Es ist eine...
  • Systemcheck: Körper: Nach virenbedingtem Absturz wieder auf dem Darm Damm (dank freundlicher Offline- und Online-Unterstützung). D...
  • Kollegen-Logik: Sich, bevor man draußen eine rauchen geht, die Jacke überziehen - aus Sorge, krank zu werden.

Als Mutter Goethe ihr Herz verlor

Von: Mo

Katharina Elisabeth Goethe und Karl UnzelmannFür Skandale war nicht nur Johann Wolfgang Goethe gut. Noch bevor der Sohn im fernen Weimar seine wilde Ehe mit Christiane Vulpius begann, stürzte sich seine Mutter Katharina Elisabeth in Frankfurt in eine Liaison mit einem sehr viel jüngeren Mann. Mochte die Frankfurter Gesellschaft noch so die Nase rümpfen – um Frau Aja, wie Goethes Mutter von dessen Freunden genannt wurde und sie selbst viele ihrer Briefe unterschrieb, war es geschehen, als sie den jungen Mann das erste Mal erblickte. Altersunterschied hin oder her.
Weiterlesen »

It can’t even make phone calls!

Von: Mo

Schön kalt

Von: Mo

Frankfurt am Main, Winter 2010

Mehr Winter-Impressionen bei Facebook.

Seuchengefahr

Von: Mo

Unter allen schlechten Nachrichten aus Haiti ist immer wieder auch eine, die bei erfahrenen Katastrophenhelfern Kopfschütteln auslöst: Von Toten, die nicht schnellstens unter die Erde kommen, gehe Seuchengefahr aus. Richard Munz bringen Fehlinformationen wie diese nach eigenem Bekunden “fast zur Verzweiflung”. Munz ist Notfallchirurg und war in vielen Katastrophengebieten im Einsatz. Statt ob der Lernresistenz der Medien zu verzweifeln, meldete er sich bei der FR: “Entgegen den jetzigen stereotypen Meldungen gibt es kein Leichengift und Leichen nach Naturkatastrophen stellen also auch keinerlei Seuchengefahr dar”. Die gehe vielmehr von den Lebenden aus – von ihren Ausscheidungen, die, wenn Toiletten fehlen, das Trinkwasser verseuchen können.

Die Hektik, mit der Tote nach Katastrophen in Massengräbern beerdigt werden, habe vor allem eins zur Folge: Sie bringe Leid über Familien, die nicht wissen, wo sie ihre Angehörigen betrauern können. Seuchengefahr werde durch solchen Aktionismus nicht gebannt. “Ich werde auf jeden Fall versuchen, diese Botschaft in Haiti in jedes Mikrofon zu schreien, das mir entgegengehalten wird.”

Mit der Mär vom Leichengift räumt auch das Bestatterblog auf.