Monika GemmerMein Name ist Monika Gemmer, ich bin Online-Journalistin und arbeite in der Politikredaktion der Frankfurter Rundschau. The Daily Mo ist mein privates Weblog. Hier geht es meist um Medien und Politik. Und das Leben. Und den ganzen Rest.

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Paris

Von: Mo

Besuchen Sie Paris – vom Schreibtisch aus. Die Karte zeigt ausgewählte Orte in der französischen Metropole mit Fotos und Beschreibung.
Paris

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Konzentrationslager Buchenwald

Von: Mo

Im Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar waren zwischen Juli 1937 und April 1945 rund 250.000 Menschen zusammengepfercht, schätzungsweise 56.000 wurden hier getötet.
Eindrücke aus dem ehemaligen Lager, das heute Gedenkstätte ist.

Schickt! Mich! Weg!

Von: Mo

Fast zwei Jahre schon seit meiner letzten Tour. Höchste Zeit, sich mal wieder in den Fahrradsattel zu setzen und eine Woche durchzustrampeln – aber wohin? Die Lauenburg-Ostsee-Strecke fiel im vergangenen Jahr dem G8-Gipfel zum Opfer, aber vielleicht sollte ich die Pläne reaktivieren? Oder eine entspannte Tour am Rhein entlang, etwa Mainz – Köln? Ach, wisst ihr was: Sucht’s euch aus. Ich habe schon immer einen Anlass gesucht, hier ein bisserl Webzwonull-Citizen-Journalism-Online-Democracy reinzubringen und dieses Poll-Plugin zu testen.

Die Ausgangslage: Eine Woche Zeit, innerhalb Deutschlands, Tagesetappen 50 bis 60 Kilometer. Irgendwo am oder zum Wasser. Flach, wenn’s geht. Entspannt. Schön. Hier abstimmen – oder eigene Touren-Vorschläge in die Kommentare. Als Belohnung wartet ein Reisebericht. Dankeschön. Also, wo geht’s lang?

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Der Maler

Von: Mo

F. betrachtet sich im Spiegel. Er begutachtet die feine, geschwungene Falte, die sich wellenförmig über seine Stirn zieht. Sie verläuft exakt parallel zu seinen Augenbrauen: Wo diese sich heben, beschreibt auch sie einen Bogen, und wo jene zu den Schläfen hin abfällt, senken sich die Brauen – als habe sie jemand auf dem Zeichenblock entworfen.

Untereinander fehlt den Augenbrauen diese Gleichförmigkeit. Die linke ist ein wenig größer als die rechte, buschiger und zu einem nicht ganz vollendeten Halbkreis gebogen, während die andere im spitzen Winkel über dem Auge verläuft. Sein Blick wandert zu seinem Mund, und er muss lächeln. Seine Lippen weisen die gleiche Asymmetrie auf. Alles findet seine Entsprechung. Eines Tages würde er Gesichter wie malen, Gesichter, die wie seines aussehen.

Heute Abend würde er ausgehen. Sicher, den Kragen seines Mantels würde er zuvor hochschlagen und einen Hut tief ins Gesicht ziehen. Die letzten 500 Meter würde er zu Fuß gehen und die Bar durch den Seiteneingang betreten. Aber er würde ausgehen. Der Krieg ist vorbei, seit neun Jahren. Dies ist Berlin. Hier gibt es viele Männer wie ihn, heißt es. Und sein Vater würde es nie erfahren.