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	<title>The Daily Mo &#187; Wirtschaft</title>
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		<title>Wenn alle Stricke reißen &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 09:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[(Entdeckt in der Nähe von Bath im südenglischen Avon, von Ines &#8211; danke!)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Entdeckt in der Nähe von Bath im südenglischen Avon, von Ines &#8211; danke!)</p>
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		<title>Naturgesetz</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2007 14:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Supermarkt unseres Vertrauens wurde von Räubern heimgesucht. &#8220;Die beiden Männer drangen in die Büroräume ein und bedrohten eine 56-jährige Angestellte sowie den 27-jährigen Marktleiter mit einer Schusswaffe&#8221;, fasst die Polizei später zusammen. Nun begegne ich bei meinen nahezu täglichen Versorgungsgängen in diesem Laden fast ausschließlich weiblichem Personal, aber es scheint, als habe sich seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Supermarkt unseres Vertrauens wurde von Räubern heimgesucht. &#8220;Die beiden Männer drangen in die Büroräume ein und bedrohten eine 56-jährige Angestellte sowie den 27-jährigen Marktleiter mit einer<br />
Schusswaffe&#8221;, fasst die Polizei später zusammen. Nun begegne ich bei meinen nahezu täglichen Versorgungsgängen in diesem Laden fast ausschließlich weiblichem Personal, aber es scheint, als habe sich seit meiner (weit zurückliegenden) Zeit als Aushilfs-Kassiererin und Parkplatz-Fegerin nichts daran geändert: In den Supermärkten der Republik schuften zwar deutlich mehr Frauen als Männer, die lukrativeren Posten der Marktleiter aber teilen immer noch die pickeligen jungen Kerle unter sich auf, die am Eingang von dem &#8220;Was-können-wir-für-Sie-tun&#8221;-Plakat grinsen. </p>
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		<title>Die Zauberformel wirkt nicht mehr*</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 13:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[So sind wir nun mal gestrickt: Wir wollen einfache Antworten, auch, wenn die Dinge kompliziert sind. Auf diesem Bedürfnis fußt nicht nur der Erfolg einer millionenfach gekauften Boulevardzeitung, es erklärt auch, warum Bücher wie Hermans Eva-Prinzip oder Buebs Lob der Disziplin zu Bestsellern werden: Ob kinderarme Gesellschaft oder Disziplinlosigkeit der Jugend, wir mögen nicht lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So sind wir nun mal gestrickt: Wir wollen einfache Antworten, auch, wenn die Dinge kompliziert sind. Auf diesem Bedürfnis fußt nicht nur der Erfolg einer millionenfach gekauften Boulevardzeitung, es erklärt auch, warum Bücher wie Hermans <em>Eva-Prinzip</em> oder Buebs <em>Lob der Disziplin</em> zu Bestsellern werden: Ob kinderarme Gesellschaft oder Disziplinlosigkeit der Jugend, wir mögen nicht lange über Ursachen grübeln oder gar neue Wege aus dem Dilemma ersinnen. Wir erinnern uns lieber, dass wir da mal ein Rezept hatten, wo haben wir&#8217;s doch gleich &#8211; ah, hier! Ganz unten in der Schublade. Zurück zur Hausfrauenehe! <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E6FB79060ABD943C3B1791BD663F05CC3~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Zurück zur autoritären Erziehung</a>! </p>
<p>Hat mal funktioniert &#8211; zu einer anderen Zeit, und eben nicht auf Dauer. Denn wären wir alle mit den alten Rezepten so glücklich gewesen, dann würden wir heute noch nach ihnen kochen, oder?<br />
<span id="more-928"></span><br />
Meine Eltern waren zwar weit entfernt von einer strikt autoritären Erziehung, aber als sie mir mit auf den Weg gaben, dass ich etwas lernen müsse, wenn ich es in meinen Wunsch-Beruf schaffen wolle, war das noch halbwegs glaubwürdig. Heute wirkt der Ruf nach Disziplin hohl, wie das Beschwören einer Zauberformel, deren Wirksamkeit längst widerlegt ist. Dass es besser ist, wenn Schüler ihre Lehrer wie normale Menschen behandeln statt sie anzupöbeln &#8211;  wer möchte da nicht zustimmen. Ob es aber reicht, jungen Menschen unter Androhung von Strafe Disziplin beizubringen, wenn die außerhalb der Käseglocke Schule längst nichts mehr wert ist? Unter all den Jugendlichen, die bei der Lehrstellensuche leer ausgehen, sind nicht nur faule Säcke; und unter den Millionen, die arbeitslos werden, nicht nur junge Leute ohne Abschluss oder mit schlechter Ausbildung. Wenn die in schlecht ausgestatteten Schulen, von Laien unterrichteten randalierenden Jugendlichen von Disziplin nicht viel halten, dann vielleicht, weil sie den Gegenwert nicht mehr bekommen, der vor 20 Jahren noch selbstverständlich war: einen Ausbildungsplatz oder einen Beruf, der sie glücklich macht. Wenn als Lohn für die Mühe aber einzig ein Lob des Ex-Salem-Direktors Bueb winkt &#8211; nunja. </p>
<p>Die FR dokumentiert dazu heute einen Beitrag, den Wolfgang Bergmann für die Buch <em>Vom Missbrauch der Disziplin</em> geschrieben hat: <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/dokumentation/?em_cnt=1080860">Da ist kurzer Prozess angesagt</a>.</p>
<p><small>*mit besten Grüßen an Ulla Meinecke</small></p>
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		<title>Sitzjob trifft Stehjob</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Oct 2006 08:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<title>Lebensverlängernde Maßnahme</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Aug 2006 09:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Unternehmen, das mich lebensversichert, erschreckte mich kürzlich mit der Nachricht: Ihre Tochter wird 101! Tochter? Hab ich da was nicht mitbekommen? Und vor allem: Einhunderteins? Landauf, landab stimmen private Rentenversichererer das Lied von der Generation der Hundertjährigen an. Die Melodie ist immer die gleiche: Die Lebenserwartung steigt in schwindelnde Höhen &#8211; private Vorsorge ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Unternehmen, das mich lebensversichert, erschreckte mich kürzlich mit der Nachricht: <em>Ihre Tochter wird 101!</em> Tochter? Hab ich da was nicht mitbekommen? Und vor allem: Einhunderteins?</p>
<p>Landauf, landab stimmen private Rentenversichererer das Lied von der Generation der Hundertjährigen an. Die Melodie ist immer die gleiche: <em>Die Lebenserwartung steigt in schwindelnde Höhen  &#8211; private Vorsorge ist also erste Bürgerpflicht. Am besten bei uns. Hier unser Angebot&#8230;</em></p>
<p>Nebeneffekt: Wenn die Lebenserwartung steigt, sinkt für die Versicherer der monatlich auszuzahlende Betrag &#8211; die  angesparte Summe  muss ja, rein rechnerisch, für eine längere Zeit reichen. </p>
<p> Das <a href="http://www.destatis.de/basis/d/bevoe/bevoetab3.php">Statistische Bundesamt</a> gab für 2004 geborene Mädchen eine Lebenserwartung von 81,55 an, für Jungen des gleichen Jahrgangs 75, 89.  Ich fragte deshalb bei meinem Lebensversicherer,wie er darauf kommt, dass meine fiktive Tochter zwanzig Jahre älter werden wird als der Durchschnitt. Die Antwort:  Versicherungsunternehmen orientieren sich nicht an der tatsächlichen Lebenserwartung, sondern an der aktuellen Sterbetafel für Rentenversicherungen der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV). Der künftige medizinische Fortschritt und die Lebensumstände der Zukunft werden dabei gleich mit eingerechnet, die Sterblichkeit dagegen bewusst niedriger angesetzt. </p>
<p>Dass Versicherer sich mit dieser Kalkulation selbst absichern, ist nachvollziehbar. Dass sie mit denselben unrealistischen Zahlen Versicherungen verkaufen, ist Bauernfängerei.</p>
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		<title>Von der Büroklammer zum Eigenheim</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jul 2006 07:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Tausche Büroklammer gegen Füller gegen Türknauf gegen Campingkocher gegen Generator gegen Partyausstattung gegen Motorschlitten gegen eine Reise nach Yahk, British Columbia, gegen Lieferwagen gegen Plattenvertrag gegen ein Jahr in Phoenix, Arizona, gegen einen Nachmittag mit Alice Cooper gegen eine Schneekugel der Band KISS gegen eine Filmrolle gegen &#8211; ein Haus! Kyle MacDonald hat&#8217;s geschafft: Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tausche Büroklammer  gegen Füller gegen Türknauf gegen Campingkocher gegen Generator gegen Partyausstattung gegen Motorschlitten  gegen eine Reise nach Yahk, British Columbia, gegen Lieferwagen gegen Plattenvertrag gegen ein Jahr in Phoenix, Arizona, gegen einen Nachmittag mit Alice Cooper gegen eine Schneekugel der Band KISS gegen eine Filmrolle gegen &#8211; ein Haus!</p>
<p>Kyle MacDonald hat&#8217;s geschafft:  Der Kanadier tauschte ein Objekt in seinem Besitz jeweils gegen ein etwas Teureres ein. Nach 14 Tauschschritten können er und seine Freundin nun ihr eigenes Häuschen beziehen.</p>
<p>Die ganze Geschichte unter <a href="http://oneredpaperclip.blogspot.com/">oneredpaperclip.blogspot.com</a>, der Tauschhandel in Bildern bei <a href="http://flickr.com/photos/kylemacdonald/sets/1424046">flickr.com</a>.</p>
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		<title>Bekenntnisware  für Nicht-Patrioten</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jun 2006 08:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt lieferbar. Via Liisa]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://shop.strato.de/epages/Store3.sf/?ObjectPath=/Shops/61154732/Products/110-1">Jetzt lieferbar.</a><br />
<small>Via <a href="http://www.charmingquark.de/?p=2119">Liisa</a></small></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sie leben länger, als Sie denken</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Apr 2006 15:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht unbeeindruckt von der politischen Halbwertzeit des BfA-Bescheids nahm ich unlängst Kontakt mit mehreren Versicherungsunternehmen auf, um mich über die Möglichkeiten einer zusätzlichen Altersvorsorge aufklären zu lassen. Einer der Versicherungsverkäufer, mit denen ich dabei zu tun hatte, malt mir (und vermutlich allen anderen, deren Mailadresse er habhaft werden kann &#8211; ob sie nun Kunden bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht unbeeindruckt von der politischen Halbwertzeit des BfA-Bescheids nahm ich unlängst Kontakt mit mehreren Versicherungsunternehmen auf, um mich über die Möglichkeiten einer zusätzlichen Altersvorsorge aufklären zu lassen. </p>
<p>Einer der Versicherungsverkäufer, mit denen ich dabei zu tun hatte, malt mir  (und vermutlich allen anderen, deren Mailadresse er habhaft werden kann &#8211; ob sie nun Kunden bei ihm geworden sind oder nicht, scheint keine Rolle zu spielen) seither regelmäßig in düstersten Farben die bedauernswerten Lebensumstände aus, die mich erwarten, wenn ich nicht sofort  (!!!) etwas unternehme. </p>
<p>Heute hing seiner Hiobsmail ein in einer schnörkigen Schriftart formatiertes, merkwürdiges Postscriptum an:</p>
<p><em>PS: Stellen Sie sich einmal vor,  Sie könnten in der Zeit zurückreisen, in das Jahr 1912 und würden die Titanic beim Auslaufen beobachten. Was würden Sie den Passagieren sagen?</em> </p>
<p>Schon klar: Dem Mann ist bei der Suche nach Assoziationen zu <em>Altersvorsorge</em> offenkundig irgendwann der Begriff <em>Rettungsboot</em> eingefallen.   Eine fast perfekte Strategie, um Rentenversicherungen zu verkaufen &#8211; würde er seine potenzielle Kundschaft nicht im gleichen Atemzug daran erinnern, dass jeder auch vorzeitig den Löffel abgeben kann, wenn es das Schicksal so will.</p>
<p>Aber der Betreff seiner Mail (siehe oben) reißt natürlich alles wieder raus.</p>
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		<title>Freud mal wieder</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Apr 2006 13:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Firma Palm spart entweder am Korrekturlesen ihrer PR-Texte &#8211; oder hat einen subtilen Sinn für Selbstironie: Nutzen Sie über Infratot eine vollständige und zugleich kompakte Tastatur &#8230; Und gleich darunter: &#8230; was aufhören lässt, ist die Bluetooth-Technologie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Firma Palm spart entweder am Korrekturlesen ihrer PR-Texte &#8211; oder hat einen subtilen Sinn für Selbstironie:</p>
<p><a href="http://www.palmandmore.de/Produkte/fo_produkt.asp?P_Nr=2182&#038;Ident=9992603200616490164732"><em>Nutzen Sie über Infratot eine vollständige und zugleich kompakte Tastatur &#8230;</em></a> Und gleich darunter:  <a href="http://www.palmandmore.de/Produkte/fo_produkt.asp?P_Nr=2267&#038;Ident=9992603200616490164732"><em>&#8230; was aufhören lässt, ist die Bluetooth-Technologie. </em></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Leichte Beute</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2005 18:58:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Neuerdings lauern in den Computerabteilungen Verkäufer auf Kundschaft! Natürlich meine ich nicht die blau- oder gelb-behemdeten Mitarbeiter der Elektronikkaufhäuser, nach denen man sich die Augen wund schaut. Ich meine solche Vertretertypen mit Föhnwelle und Sakko, die erstmal inkognito beobachten, für welche Produkte man sich interessiert, und genau in dem Moment zuschlagen, wenn man sich anschickt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neuerdings lauern in den Computerabteilungen Verkäufer auf Kundschaft! Natürlich meine ich nicht die blau- oder gelb-behemdeten Mitarbeiter der Elektronikkaufhäuser, nach denen man sich die Augen wund schaut. Ich meine solche Vertretertypen mit Föhnwelle und Sakko, die erstmal inkognito beobachten, für welche Produkte man sich interessiert, und genau in dem Moment zuschlagen, wenn man sich anschickt, ein Stück verpackter Ware aus dem Regal zu nehmen.<br />
<span id="more-682"></span><br />
<em>Ich sehe, Sie interessieren sich für externe Festplatten. Ich habe da was für Sie.</em></p>
<p>Mit diesen Worten entfaltet ein wildfremder Mann einen Flyer vor meinem Gesicht, damit ich mir die schönen Produkte von S**gate auf Papier betrachten kann.  Da ich nicht zu den Menschen gehöre, die überzeugend und ohne zu zögern <em>Nein danke!</em> rufen können, erfahre ich ungewollt lauter Gutes über ein portables Laufwerk:  <em>Stöße und Schrammen steckt es gut weg.</em> Während der Mann in diesen typischen Verkäufer-Gebetston verfällt, sehe ich eine Festplatte vor mir: Sie hat Wunden, blaue Flecken und Narben, aber sie lebt &#8211; und röchelt tapfer: <em>Ich bin ok, ich bin ok. Machen wir weiter.</em></p>
<p>Der Herr hat seine Werbebotschaft verkündet, faltet die Broschüre zusammen und reicht sie mir. Ich werfe einen auffällig begehrlichen Blick auf den schicken Kugelschreiber, den er in der anderen Hand hält. Er reicht mir noch den Stift dazu. <em>Danke, ich schau&#8217;s mir dann mal in Ruhe an</em>, versichere ich, verstaue beides in der Jackentasche und wende mich wieder dem Regal zu. Was wollte ich? Ah ja &#8211; eine neue Festplatte. Hm. Was nehme ich jetzt nur? </p>
<p>Irgendwie fühle ich mich so &#8230;  b e o b a c h t e t.  </p>
<p>Ich verlasse den Laden mit nichts als einem herkömmlichen Schreibgerät in der Tasche.</p>
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