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	<title>The Daily Mo &#187; Sport</title>
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		<title>Stimmung! Aber richtig!</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 13:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Fußball-WM! Public Viewing! Bier und Fähnchen, Stimmung auf den Straßen und in den Kneipen, Autokorso und Fangesänge bis in die Nacht! Mei, wia schee, endli wieda, nach oi den Jahrn! Woaßt, des eizige, wos stört, sind diese Tinnitus-Drötn, diese Wu-wu-Dinger! Nein, des geht ja gar ned. Unerträglich! Unzumutbar! Des konn am den ganzn Spoass verderbn. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fußball-WM! Public Viewing! Bier und Fähnchen, Stimmung auf den Straßen und in den Kneipen, Autokorso und Fangesänge bis in die Nacht! Mei, wia schee, endli wieda, nach oi den Jahrn! Woaßt, des eizige, wos stört, sind diese Tinnitus-Drötn, diese Wu-wu-Dinger! Nein, des geht ja gar ned. Unerträglich! Unzumutbar! Des konn am den ganzn Spoass verderbn. A Frechheit von dene <strike>Ne</strike> Afrikanern da untn. Schlimm, des. Schlimma ois des Sparpaket. Verbotn gehört des. Des mit den Drötn, ned des mit dem Sparn bei dene Hartzvierlern.</p>
<p>Da zappt man einmal ins bayerische Fernsehen und landet ausgerechnet an Helmut Markworts Stammtisch, dieser öfffentlich-rechtlichen Plapperrunde, wo sich ein paar süddeutsche Mannsbilder gerade in bester Kolonalherrenmanier über Kulturunterschiede erregen. Diese Vuvuzelas, pikiert sich gerade der Gastgeber, sei wohl ein ortsüblicher Ausdruck von Stimmung, aber das wisse man ja, dass Stimmung ganz anders ausgedrückt gehört, nämlich so, wie wir das hier gewohnt sind. Markwort, du alte Stimmungskanone! Selten so krampfhaft gelacht. Und die Fußball-WM gehört ja eigentlich seit 2006 uns, gell? Und deshalb ist unser Kulturkreis der Maßstab, so stimmungstechnisch, oder wie jetzt?</p>
<p>Herrgottsakra! Man muss kein Freund der Vuvuzela sein, um sie am Kragen packen zu wollen, diese Stammtisch-Tröten. Man möchte ihnen den Marsch blasen, und zwar mit einer mitteleuropäischen Stadionhupe direkt ins Ohr, man möchte sie fragen, was als nächstes kommt: Wollt ihr vielleicht Fürstin Gloria aus ihrem Privatkapellchen zerren, damit sie uns mal wieder erläutern darf, wie er so ist, der (Süd-)Afrikaner? Wollt ihr eine Petition bei der Fifa einreichen? Wollt ihr uns jetzt wirklich für den Rest der  Weltmeisterschaft mit eurem selbstgefälligen Genörgel über fremdartige Geräusche langweilen? </p>
<p>Ok, wenn&#8217;s sein muss. Aber dann bitte mit schwarz-rot-goldenen Perücken auf den Hohlköpfen. Stimmung muss sein!</p>
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		<title>Doping aus dem Kopfhörer</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 16:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewöhnlich laufe ich mit Podcast im Ohr, meist ist es eine Der-Tag-Sendung von HR2, das kommt längenmäßig ziemlich genau hin, oder drei bis vier Zeitzeichen-Geschichten von NDR Info, oder ein Funkhausgespräch von WDR 5 (wobei ich hier neulich unvermutet die Stimme meines Chefs im Ohr hatte &#8211; an meinem freien Tag.) Ich lasse mir gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gewöhnlich laufe ich mit Podcast im Ohr, meist ist es eine <a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=14224">Der-Tag-Sendung von HR2</a>, das kommt längenmäßig ziemlich genau hin, oder  drei bis vier <a href="http://www.podcast.de/podcast/6976/NDR_Info_-_ZeitZeichen">Zeitzeichen-Geschichten von NDR Info</a>, oder ein <a href="http://www.wdr.de/radio/home/podcasts/channelausspielung.phtml?channel=fhgespraeche">Funkhausgespräch von WDR 5</a> (wobei ich hier neulich unvermutet die Stimme meines Chefs im Ohr hatte &#8211; an meinem freien Tag.) Ich lasse mir gerne was erzählen, während ich so durch den Wald trabe &#8211; und ja, ich stelle auch ganz brav die Lautstärke so niedrig, dass ich nicht nur hinterrücks heranpreschende Radfahrer rechtzeitig höre, sondern auch noch was vom Vogelgezwitscher über mir mitbekomme. Wozu ist man schließlich draußen in der Natur?</p>
<p>Podcasts beim Sport haben für mich einen Vor- und einen Nachteil. Sie lenken mich wunderbar von der Müdigkeit in meinen Beinen ab. Aber sie machen mir auch keine &#8211; Beine, meine ich.  Will sagen: Beim Hören von &#8220;Sein Kampf &#8211; Götz Aly rechnet mit 1968 ab&#8221; hat man vielleicht einige Aha-, aber keine Geschwindigkeitsrausch-Erlebnisse. Und mit einer Hart-aber-fair-Sendung zum Thema &#8220;Wer kann sich Altern in Würde leisten&#8221; im Ohr neigt man eher dazu,  unterwegs schlaff die Schultern hängen zu lassen, statt sich an Tempo-Intervallen zu versuchen &#8211; nach dem Motto: &#8220;Ach &#8211; nützt ja eh nix mehr.&#8221;</p>
<p>Um mich  zum gezielten Training zu motivieren, sind meine Stamm-Podcasts also ungeeignet. Ein spezieller Lauf-Podcast vielleicht? Ich habe ich es mit dem <a href="http://www.jogmap.de/civic4/?q=node/4755">Jogmap-Trainingspodcast</a> probiert &#8211; nicht schlecht, aber ich fühlte mich so beobachtet (&#8220;Noch ein bisschen schneller! Komm, da geht noch was! Los, anstrengen! Ja, schon besser.&#8221;) </p>
<p>Also doch lieber Musik, um auf Touren zu kommen? Aber was? Sting und Mercedes Sosa wärmen zwar die Seele &#8211; bei diesen sommerlichen Temperaturen ist das eher kontraproduktiv. Der ganze Jazz-Kram bringt&#8217;s nicht. Rebekka Bakken (&#8220;There are so many men, and I love all of them&#8221;)? Passt beim Laufen weder musikalisch <em>noch</em> textlich. Hilfe! Ich brauche Tipps. Welche Musik geht direkt vom Ohr in die Beine und verleiht auf halbem Weg dorthin Flügel? Verratet  mir die effektivsten Songs auf eurer Lauf-Playlist!</p>
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		<title>Jagdtrieb</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 19:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiel, Spaß, Spannung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ein großer Fan von Schnitzeljagden und Gelände-Rallyes aller Art. Das war ich schon immer. Meine halbe Kindheit und Jugend habe ich auf Schnitzeljagden verbracht &#8211; ja, ich kann mit Fug und Recht von mir behaupten, dass mir der Spaß am Verstecken, Suchen und Finden bereits in die Wiege gelegt wurde. Was habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein großer Fan von Schnitzeljagden und Gelände-Rallyes aller Art. Das war ich schon immer. Meine halbe Kindheit und Jugend habe ich auf Schnitzeljagden verbracht &#8211; ja, ich kann mit Fug und Recht von mir behaupten, dass mir der Spaß am Verstecken, Suchen und Finden bereits in die Wiege gelegt wurde. </p>
<p>Was habe ich meine Gäste beneidet, nachdem ich sie letzten Sommer an meinem 40. Geburtstag auf einen Parcours durch den Wald geschickt hatte &#8211; ich selbst konnte ja leider nicht daran teilnehmen, weil ich a) meine Geschenke auspacken und b) sämtliche Bestandteile des Buffets vorkosten musste. Achso, und weil es mir leider nicht gelungen war, die Lösungen zu den Aufgaben, die ich mir für diese Schnitzeljagd ausgedacht hatte, rechtzeitig zu vergessen, um sie dann selbst wieder knacken zu können. Das bedaure ich am meisten. Annähernd genauso viel Freude wie am Schnitzel-Jagen habe ich nämlich am Schnitzel-Verstecken, und so kam die Bespaßung meiner Gäste an jenem Nachmittag wohl <strike>nur</strike> vor allem mir selbst zugute. </p>
<p>So war es nur eine Frage der Zeit, bis ich das Geocaching entdeckte. <span id="more-1062"></span> Das ist Schnitzeljagd wie damals, mit Rätseln, die es zu lösen gilt, um die nächste Station zu finden, verklausulierten Hinweisen auf Verstecke &#8211; kombiniert mit der Technik von heute. Perfekt! Geocaching funktioniert ganz einfach: Irgendjemand versteckt irgendetwas irgendwo und teilt auf einer Internetseite die Existenz seines Schatzes (&#8220;Cache&#8221;, na gut) der Welt mit. Dazu liefert der Schatzverstecker (&#8220;Owner&#8221;, jaja) einen oder mehrere Hinweise, meist die Koordinaten oder ein Rätsel, das man erst knacken muss, um die Koordinaten zu erfahren. Diese Informationen liest irgendjemand, macht sich mit GPS-Gerät (oder auch ohne) auf den Weg und versucht, die Hinweise zu entschlüsseln und den Cache zu heben. Das ist oft eine  Filmdose (&#8220;Micro&#8221;) oder etwas noch Kleineres (&#8220;Nano&#8221;) oder auch eine beliebig große  Tupperdose oder ein ausrangierter Verbandskasten oder eine Munitionskiste.  Darin findet sich allerlei, mindestens aber ein Logbuch und ein Stift, damit die Finderin (und auch der Finder) ihre erfolgreiche Suche dokumentieren kann. Oft ist auch noch ein Geschenk drin, das du mitnehmen darfst &#8211; aber nur, wenn du dafür etwas anderes hineinlegst. Das heißt dann auf Geocachingisch &#8220;Trade&#8221;.  Es gibt Nacht-Caches, die man nur im Dunkeln findet, weil Reflektoren oder fluoreszierende Markierungen den Weg weisen. Wenn der Schatz ein &#8220;Traditional&#8221; ist, gilt es nur einen Ort zu finden. Bei einem &#8220;Multi&#8221; wird der Cache über mehrere Stationen gesucht. Alles klar?</p>
<p><a href="http://www.dailymo.de/wp-content/images/2008/geocaching1.jpg" title="Wo ist er bloß? Cache-Suche im Taunus"><img src="http://www.dailymo.de/wp-content/images/2008/geocaching1_th.jpg" alt="Wo ist er bloß?" hspace="5" align="right" /></a>Man kann natürlich auch den Schatz Schatz nennen und den Tausch Tausch und genauso viel Spaß haben. Was sich aber wirklich nicht übersetzen lässt, ist der Begriff, mit dem Geocacher die Unbeteiligten bezeichnen, die sich bei einer Schatzsuche zufällig in der Nähe aufhalten. Das sind &#8211; frei nach Harry Potter &#8211; Muggels.</p>
<p>Und so finden sich in mancher Cache-Beschreibung denn auch wunderbare Sätze wie dieser: &#8220;Bei schönem Wetter ist mit hohem Muggel-Aufkommen zu rechnen.&#8221; Das macht die Herausforderung noch größer, denn natürlich sollte niemand mitbekommen, dass du gerade einen Schatz hebst oder wieder ins Versteck zurückbeförderst. Ruckzuck ist das gute Stück weg, weil jemand denkt, es handele sich um Müll. Oder du bist selber weg, weil jemand die Polizei gerufen hat, nachdem er beobachtet hat, wie du mit einem GPS-Gerät durch den Wald gestolpert bist und schließlich eine Munitionskiste ausgebuddelt hast.</p>
<p><a href="http://www.dailymo.de/wp-content/images/2008/geocaching2.jpg" title="Ah! Da ist er!"><img src="http://www.dailymo.de/wp-content/images/2008/geocaching2_th.jpg" hspace="5" alt="Ah! Da ist er!" align="left" /></a> Aufmerksame Leserinnen und Leser mögen inzwischen den Eindruck gewonnen haben: Hier sprich ein alter Hase. Und, ja, ich darf mitteilen: Ich habe inzwischen drei (drei!) Schätze gehoben! Und dafür musste ich nicht mal weit fahren. </p>
<p>Wer einen Blick auf die <a href="http://www.geocaching.de/index.php?id=10">Karten</a> der einschlägigen Seiten wirft, muss glauben, dass es auf dem Planeten nur so wimmelt von Geocachern. Jedenfalls wimmelt es auf den Karten vor grünen Punkten, und du kannst dir bequem zunächst mal die Schätze in deiner Umgebung herauspicken. Für viele braucht es nicht mal ein GPS-Gerät. </p>
<p>So habe ich die letzten beiden Mittagspausen mit anregender Schatzsuche in der Nähe meines Arbeitsplatzes verbracht: Der eine Cache fand sich auf einer nahegelegenen Eisenbahnbrücke, und zwar just an der Stelle, wo sich &#8220;die Spitze des Domes zwischen die beiden Türmen der Deutschen Bank&#8221; schiebt, wie es in der Beschreibung hieß. Ich gebe zu: Zwei Züge und einen Muggel musste ich passieren lassen, bis ich fündig wurde &#8211; und das auch nur tastend. </p>
<p><a href="http://www.dailymo.de/wp-content/images/2008/geocaching3.jpg" title="Loggen nicht vergessen!"><img src="http://www.dailymo.de/wp-content/images/2008/geocaching3_th.jpg" hspace="5" alt="Loggen nicht vergessen" align="right" /></a>Für den zweiten Schatz sollte ich einen Denkmalsockel aufsuchen und eine Peilung vornehmen (&#8220;Der Cache liegt auf 210 Grad in 30 Meter Entfernung.&#8221; Ah ja.). Das mit der Peilung&#8230; habe ich nicht wirklich gepeilt, also umrundete ich das Denkmal kurzerhand in etwa 30 Meter Entfernung. Natürlich unauffällig! Also zwischendurch immer mal stehenbleibend, die Fernsicht genießend, mit den Fußspitzen Grassoden umpflügend, an Bäume gelehnt &#8230; Und bingo! </p>
<p>Leider hat die Ü-Eier-Figur, die ich zum Tauschen stets bei mir trage, bislang in keine der Dosen gepasst. Was aber unweigerlich passiert, wenn es gelungen ist, den Schatz  mit einem unterdrückten Aufschrei zu heben, den Eintrag ins Logbuch zu machen und die Dose unauffällig  wieder zurück zu bugsieren: Man schenkt anschließend jedem Muggel ein grenzdebiles Geheimnisträger-Grinsen.</p>
<p>Links:<br />
<a href="http://www.geocaching.de">www.geocaching.de</a><br />
<a href="http://www.geocaching.org">www.geocaching.org</a><br />
<a href="http://www.opencaching.de">www.opencaching.de</a></p>
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		<title>Klinsi go home</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jul 2006 12:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Klinsmann, vielen Dank und alles Gute. Die WM ist vorbei, Deutschland Dritter, das Land selig &#8211; jetzt sollten Sie rasch nach Hause gehen, bevor der Wind sich dreht. Vom gefeierten Helden zum geschmähten Versager &#8211; in Deutschland kann das ganz schnell gehen. Wer wüsste das besser als Sie. Bewundernswert, wie gelassen Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Klinsmann,</p>
<p>vielen Dank und alles Gute. Die WM ist vorbei, Deutschland Dritter, das Land  selig &#8211; jetzt sollten Sie rasch nach Hause gehen, bevor der Wind sich dreht.</p>
<p>Vom gefeierten Helden zum geschmähten Versager &#8211; in Deutschland kann das ganz schnell gehen. Wer wüsste das besser als Sie. Bewundernswert, wie gelassen Sie das Schulterklopfen von Leuten ertragen, die Sie noch vor wenigen Monaten einen faulen Hund schimpften, dem die rechte Einstellung fehle. Auch hätte ich nur zu gern hinter Ihre Stirn gesehen, als Mayer-Vorfelder Sie ölig umarmte nach dem Sieg gegen Portugal.</p>
<p>Gehen Sie. Sie haben das Bestmögliche aus dieser Mannschaft herausgeholt. Mehr geht nicht, in vier Jahren erst recht nicht, denn dann fehlt die entscheidende Schubkraft, die Sie 2006 so clever zu nutzen wussten: der Heimspiel-Faktor. Dafür haben wir bis dahin wieder umso mehr Teer in den Tonnen und Federn im Sack. Sie haben was Besseres verdient &#8211; zum Beispiel, unter der Sonne Kaliforniens ihre Kinder großwerden zu sehen.</p>
<p>Tschüss, Jürgen. Und danke nochmal.</p>
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		<title>Staatskarossen</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jun 2006 13:15:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei manchen dieser gleich mehrfach schwarz-rot-gelb-beflaggten Autos war ich schon versucht, kleine Zettelchen unter die Windschutzscheiben zu klemmen: Je größer der Fimmel, umso kleiner der&#8230; ach, was soll&#8217;s. Ist doch verständlich, dass man einfach mal das Gefühl haben möchte, wichtig zu sein. Bedeutend. Staatstragend! (Ich bin nur neidisch. Hm. Ich könnte vielleicht schwarze Fähnchen verkaufen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei manchen dieser gleich mehrfach schwarz-rot-gelb-beflaggten Autos war ich schon versucht, kleine Zettelchen unter die Windschutzscheiben zu klemmen: <em>Je größer der Fimmel, umso kleiner der</em>&#8230; ach, was soll&#8217;s.  Ist doch verständlich, dass man einfach mal das Gefühl haben möchte, wichtig zu sein. Bedeutend. Staatstragend! </p>
<p>(Ich bin nur neidisch. <strike>Hm.  Ich könnte vielleicht schwarze Fähnchen verkaufen. Könnte bald Trend sein. Heute Abend schon.</strike>)</p>
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		<title>WM-Splitter</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jun 2006 13:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Doch, doch: Ich freue mich über die tägliche Partystimmung, über den Torjubel aus der Main-Arena nebenan und die Musik, die von dort durch unsere geöffneten Fenster in die Redaktion zieht. Die Begeisterung hat nur leider ein Tag-Nacht-Gefälle: Je später der Abend, um so kehliger das Gebrüll. Spätestens, wenn die Deutschland-Rufe zunehmend in einer Tonlage erklingen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doch, doch: Ich freue mich über die tägliche Partystimmung, über den Torjubel aus der Main-Arena nebenan und die Musik, die von dort durch unsere geöffneten Fenster in die Redaktion zieht. Die Begeisterung hat nur leider ein Tag-Nacht-Gefälle: Je später der Abend, um so kehliger das Gebrüll. Spätestens, wenn die Deutschland-Rufe zunehmend in einer Tonlage erklingen wie das Geschrei dieser einschlägigen Horror-Bands, und wenn ich auf dem Heimweg Zickzack zwischen stark angetrunkenen Männern laufen muss, ist es vorbei mit der WM-Stimmung.</p>
<p>Heute ist in Frankfurt Oranje-Tag: Seit vielen Stunden schon machen sich da drüben die Niederländer warm, <a href="http://img220.imageshack.us/img220/1458/hollandbig9or.jpg">wie mein Kollege dokumentiert.</a> Eben spielen sie <em>Don&#8217;t cry for me, Argentina</em>, ansonsten kriegen wir die volle Packung holländische Schlager.</p>
<p>Beim Spiel Deutschland &#8211; Ecuador gestern hat sich nur einer unbeliebt gemacht: Der Kapitän eines Flusskreuzschiffes, der sein Boot sehr langsam an den <a href="http://www.sk777.de/?p=336">mitten im Main aufgestellten Großleinwänden</a> vorbeigleiten ließ und vielen Zuschauern auf den Tribünen am Ufer die Sicht auf Klose &#038; Co nahm. Er fuhr übrigens unter holländischer Flagge.</p>
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		<title>Gefühlter Sieg</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Apr 2006 07:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Berlusconi kann, kann der FC St. Pauli schon lange. Ihr seid die Sieger, Jungs!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was Berlusconi kann, kann der FC St. Pauli schon lange.</p>
<p><a href="http://pauli.linsenliebling.de/sp/pages/saison/DFB_Pokal/Halbfinale.php">Ihr seid die Sieger, Jungs!</a></p>
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		<title>Putzmänner</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2006 19:23:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Rodeln, Skispringen, Abfahrtslauf&#8230; Gibt es bei den Olympischen Winterspiele eigentlich eine einzige Disziplin, bei der die Sportlerinnen und Sportler nicht ihre sämtlichen Knochen riskieren? Ok, Curling. Eine sympathische Sportart. Kann ruhig die ganze Welt sehen, wie hervorragend Männer mit einem Wischmop umgehen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rodeln, Skispringen, Abfahrtslauf&#8230; Gibt es bei den Olympischen Winterspiele eigentlich eine einzige Disziplin, bei der die Sportlerinnen und Sportler nicht ihre sämtlichen Knochen riskieren? Ok, Curling. Eine sympathische Sportart. Kann ruhig die ganze Welt sehen, wie hervorragend Männer mit einem Wischmop umgehen können. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hürdenlauf (Fortsetzung)</title>
		<link>http://www.dailymo.de/2005/09/11/hurdenlauf-fortsetzung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=hurdenlauf-fortsetzung</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2005 19:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der gute Wille war da. Die Konkurrenz schier übermächtig. Der Himmel wolkenverhangen, der letzte Schauer noch nicht allzu lange her. Wir standen auf dem Opernplatz, fröstelten&#8230; und entschieden uns, dass wir auf gar keinen Fall als Luschen dastehen wollen. Wir sind gelaufen, jawollja! Meine Zeit? Nun, lasst es mich mal so sagen: Zu meinen 38 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der gute Wille war da. Die Konkurrenz schier übermächtig. Der Himmel wolkenverhangen, der letzte Schauer noch nicht allzu lange her. Wir standen auf dem Opernplatz, fröstelten&#8230; und entschieden uns, dass wir auf gar keinen Fall <span id="more-622"></span> als Luschen dastehen wollen. </p>
<p>Wir sind gelaufen, jawollja!</p>
<p><img src="http://www.dailymo.de/wp-content/images/lfmz0501.jpg" alt="Sie tut's!" align="left" hspace="5"  />Meine Zeit? Nun, lasst es mich mal so sagen: Zu meinen 38 Minuten vom vergangenen Jahr musste ich diesmal noch die etwa 20-25 Minuten von Matthias  addieren &#8211; denn ich sollte ja diesmal für ihn mitlaufen, weil <a href="http://blog.the-exit.net/">Herr Exit</a> in Berlin weilt.  Zielzeit also gute 60 Minuten. Und was soll ich euch sagen: Ich bin sehr deutlich drunter geblieben! :)<br />
Zuvor aber war noch Zeit für ein Kurzinterview mit zwei Teilnehmerinnen &#8211; aber <a href="http://www.dailymo.de/wp-content/audio/lauffuermehrzeit05.mp3">hört selbst.</a></p>
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		<title>Hürdenlauf</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2005 12:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir laufen &#8211; wir laufen nicht &#8211; wir laufen &#8211; oder nicht &#8211; wir&#8230; So geht das schon den ganzen Vormittag, und bald haben wir sämtliches Grünzeug in der Wohnung zerrupft. Heute ist das viel beschworene 5000-Meter-Rennen für die Aidshilfe &#8211; und da draußen wechseln sich munter Schauer- und Trockenperioden ab. Telefonkonferenzen mit den übrigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir laufen &#8211; wir laufen nicht &#8211; wir laufen &#8211; oder nicht &#8211; wir&#8230; So geht das schon den ganzen Vormittag, und bald haben wir sämtliches Grünzeug in der Wohnung zerrupft.<br />
<span id="more-621"></span><br />
Heute ist das viel beschworene <a href="http://www.lauf-fuer-mehr-zeit.de/">5000-Meter-Rennen für die Aidshilfe</a> &#8211; und da draußen wechseln sich munter Schauer- und Trockenperioden ab. Telefonkonferenzen mit den übrigen Mitgliedern des <a href="http://www.dailymo.de/archives/618"> Laufteams</a> ergaben ebenfalls ein durchwachsenes Meinungsbild. Irgendwie wollen alle &#8211; aber niemand will nass werden dabei. </p>
<p>Wie werden wir uns entscheiden? Verzichten wir auf den Start und benennen uns um in die Zuckerguss-Schnecken? Oder hüllen wir uns in regenfestes Tuch und gehen tapfer an den Start? Und falls ja &#8211; überlegen wir es uns womöglich angesichts eines pünktlich beim Startschuss neu einsetzenden Nieselregens noch einmal anders? Und überhaupt: Was wird aus meinem hochoffiziellen Auftrag, für <a href="http://blog.the-exit.net/">ihn</a> mitzulaufen?</p>
<p>Ihr werdet es erfahren. Hier.</p>
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