Tweets von Bord der Titanic
Wer nach einem Titanic-Dauerfeuer, das schon vor (gefühlt) zwei Monaten begann, rechtzeitig zum eigentlichen Jahrestag noch nicht genug hatte, konnte sich das Geschehen vor 100 Jahren auf dem Nordatlantik minutiös via Twitter nacherzählen lassen. Mindestens drei Twitter-Feeds liefern eine Vorstellung davon, wie es gewesen wäre, hätten die unsinkbare Molly Brown und andere auf dem Schiff damals twittern können: @History Channel, @RMS_Titanic_Inc und @TitanicRealTime. Letzterer wurde gefüttert von The History Press, startet bereits zwei Tage vor dem Unglück und gibt mehrere Perspektiven wieder, etwa #crew, d#engineering, #captain, #firstclass, #Carpathia und viele mehr. Eine App gibt es dazu auch.
Der Untergang der Titanic bei Twitter, eingesammelt und eingebettet nach dem Klick.
Die besten (und die schlechtesten) Orte der Welt für Frauen
Es ist Frauentag! Seit zwölf Jahren ein besonderes Datum für mich, und nein, nicht, weil ich seither von den Gewerkschaftlerinnen in meiner Firma eine rote Rose bekomme wie alle anderen Mitarbeiterinnen. Sondern weil.
In diesem Jahr habe ich für die FR eine Karte erstellt, auf denen einige der besten (und einige der schlechtesten) Orte weltweit markiert sind: Wo haben Frauen die größte Aussicht auf gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit? Wo sind die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Journalistinnen, Politikerinnen, für Mütter und Ehefrauen am besten? Und in welchem Land ist die Ungleichbehandlung zwischen Männern und Frauen am größten?
Die Filmbranche tweetet sich durch die Oscar-Nacht
Die Nacht war kurz – oder lang, je nach Sichtweise. Verbracht habe ich sie auf dem Hollywood-Boulevard und in Gesellschaft von Brent Spiner, Alec Baldwin, Richard Dreyfuss, Goldie Hawn (Moniques’ Mutter!), Jane Fonda, Steve Martin, Bette Midler (The Rose!), William Shatner (The Canadian!), Kirstie Alley (Fackeln im Sturm!), Billy Crystal (Ich nehme das, was sie hatte!), Ellen deGeneres (!) und ein paar anderen aus der Filmbranche, die eine Nacht lang nur die Oscars im Kopf hatten – und die so frei waren, Kleider, Moderation, Danksagungen der lieben Kollegen und Preisentscheidungen der Jury eifrig zu kommentieren. Das machten sie freundlicherweise nicht im exklusiven Kreis, sondern via Twitter. Dafür mag ich die Ami-Promis ja wirklich – die wenigsten zeigen Berührungsängste mit Social-Media-Diensten, viele nutzen Twitter ganz selbstverständlich, um etwas unter die Leute zu bringen. Verifizierte Twitter-Accounts von bekannteren deutschen Schauspieler/innen oder Regisseuren kann man hingegen an einer Hand abzählen; Michael Kessler ist hier eine von wenigen Ausnahmen.
MehrDie Wulff-Story
Für FR und Berliner Zeitung habe ich das ganze Bundespräsidenten-Drama mit Hilfe des Kuratierungswerkzeugs Storify nacherzählt: Nach dem Klick.
MehrFrankfurt 360 Grad
Interaktives Panorama: Aus 200 Metern Höhe lässt sich die Stadt, in der ich lebe, in alle Himmelsrichtungen gut überblicken. Der Kopfbahnhof, das Bankenviertel, dahinter am Horizont der Taunus; Anlagenring, Börse, Zeil und Zoo; die Altstadt mit Römerberg und Paulskirche; der Main, die Brücken nach dribbdebach, Sachsenhausen: Gestern war ich mal wieder oben auf dem Maintower und habe mich um die eigene Achse gedreht.
Mehr
Zuletzt kommentiert