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	<title>The Daily Mo &#187; Politik</title>
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		<title>Die Wulff-Story</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 18:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[Für FR und Berliner Zeitung habe ich das ganze Bundespräsidenten-Drama mit Hilfe des Kuratierungswerkzeugs Storify nacherzählt: Nach dem Klick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für FR und Berliner Zeitung habe ich das ganze Bundespräsidenten-Drama mit Hilfe des Kuratierungswerkzeugs Storify nacherzählt: Nach dem Klick.  </p>
<p><span id="more-4370"></span></p>
<p><script src="http://storify.com/FRonline/new-story.js"></Script></p>
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		<title>Herrje, Wulff!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 10:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß gar nicht, was ich mehr zum Kotzen finden soll: Dass Leute erst dann mit dem Drecksblatt Bild zu brechen drohen, wenn die negativen Schlagzeilen ausnahmsweise mal sie selbst treffen &#8211; während sie offensichtlich kein Problem damit haben, mit Springer zu kuscheln, solange die Kübel voller Mist nur über anderen ausgeschüttet wurden. Oder dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß gar nicht, was ich mehr zum Kotzen finden soll: Dass Leute erst dann mit dem Drecksblatt Bild zu brechen drohen, wenn die negativen Schlagzeilen ausnahmsweise mal sie selbst treffen &#8211; während sie offensichtlich kein Problem damit haben, mit Springer zu kuscheln, solange die Kübel voller Mist nur über anderen ausgeschüttet wurden. Oder dass Leute sich nicht schämen, später auf Diekmanns Mobilbox zu winseln, dass man das alles ja nicht so gemeint hätte, und darum betteln, Bild möge einen bitte wieder lieb haben. Wie tief kann man sinken?</p>
<p><span id="more-4367"></span></p>
<p>Arrrrgh!*</p>
<p>Ich warte seit langem darauf, dass endlich mal ein Politiker &#8211; einer nur! &#8211; das bisschen Mumm hat, Bild zum Beispiel ihre miese Volksverhetzung gegen die Griechen um die Ohren zu hauen. Ein einziger, der mal Partei ergreift gegen die tägliche Menschenverachtung, die ein deutsches Medienunternehmen zum Sport gemacht hat, und  sich vor die zahllose Opfer stellt, die jeden Tag auf der Strecke bleiben, wenn Bild mit ihnen fertig ist.</p>
<p>Stattdessen: Böses Facebook! Freche Ausländer!  Verdammte Rente mit 67 &#8211; huch, haben wir ja selbst beschlossen. Egal: Verdammte Rente mit 67! Und in dieser ganzen Kakophonie hat nicht einer mal Zeit für ein beherztes &#8220;Scheiß-Bildzeitung&#8221;? Ihr Memmen!</p>
<p>Vielleicht blauäugig, so etwas ausgerechnet von einem zu erwarten, der nichts dabei findet, sich unentwegt  von irgendwelchen Unternehmern aushalten zu lassen. Aber dass Wulff sich nur in eigener Sache zu einem Wutausbruch gegenüber Springer aufrafft und diesen dann auch noch bedauert &#8211; allein dafür gehört er zurückgetreten. Bin gespannt, wie die Wulff-Freunde in der Union das mit ihrem jede Kritik im Keim erstickenden Gefasel von der &#8220;Würde des Amtes&#8221; überein bringen.</p>
<p>*Sovill Yoga kann isch gar net gar net mache, dass misch des net uffrehscht!</p>
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		<title>Trotz alledem</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 17:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun, da die Helden meiner Jugend gerade einer nach dem anderen zu sterben scheinen, wird es Zeit, die alten Liederbücher herauszukramen, die auf Vinyl, mit den Kratzern und den großen quadratischen Umschlägen mit den eingehefteten Textseiten, in denen man früher stundenlang alle Textzeilen wieder und wieder gelesen hat, während die Platte im Hintergrund immer wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, da die Helden meiner Jugend gerade <a href="http://www.taz.de/!81924/">einer</a> nach dem <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/zum-tod-von-ludwig-hirsch-ein-dunkelgraues-raetsel-bis-zum-schluss-1.1217984">anderen</a> zu sterben scheinen, wird es Zeit, die alten Liederbücher herauszukramen, die auf Vinyl, mit den Kratzern und den großen quadratischen Umschlägen mit den eingehefteten Textseiten, in denen man früher stundenlang alle Textzeilen wieder und wieder gelesen hat, während die Platte im Hintergrund immer wieder von vorne lief. Und war seh ich da? Dass ich damals so genau wohl doch nicht hingeschaut haben kann.<span id="more-4317"></span></p>
<p>Was ich nämlich nicht (mehr) wusste: Der Text von Hannes Waders Kampflied &#8220;Trotz alledem&#8221; basiert auf einem Gedicht eines alten Bekannten: Ferdinand Freiligrath, Schriftsteller und Publizist der Romantik und Zeitgenosse der Droste, schrieb es 1848 unter dem Eindruck der gescheiterten Märzrevolution. Hannes Wader hat ihn nur ein wenig umgedichtet.</p>
<p>Annette von Droste mochte Ferdinand Freiligrath nicht sonderlich. &#8220;Ehrgeizig und dabei ohne Takt und innere Bildung&#8221; fand sie ihn. Wenn einer mehr sein wollte als seine Fähigkeiten ihm erlaubten, so  nannte sie das &#8220;Freiligrathisieren&#8221;. &#8220;Zu irgendeinem literarischen Amte, z.B. Redaktion et cet., soll er ja gänzlich unfähig sein&#8221;, lästerte sie. </p>
<p>Trotz alledem: Hier die erste Strophe vom Original &#8211; und die erste der Fassungen von Hannes Wader und Wolf Biermann. </p>
<blockquote><p>Das war &#8216;ne heiße Märzenzeit,<br />
trotz Regen, Schnee und alledem!<br />
Nun aber, da es Blüten schneit,<br />
nun ist es kalt, trotz alledem!<br />
Trotz alledem und alledem, trotz Wien Berlin und alledem,<br />
ein schnöder, scharfer Winterwind<br />
durchfröstelt uns trotz alledem!</p></blockquote>
<p>Hannes Wader:</p>
<blockquote><p>Wir hofften in den Sechzigern<br />
trotz Pop und Spuk und alledem,<br />
es würde nun den Bonner Herrn<br />
scharf eingeheizt trotz alledem<br />
doch nun ist es kalt trotz alledem<br />
trotz SPD und alledem<br />
Ein schnöder, scharfer Winterwind<br />
durchfröstelt uns, trotz alledem.</p></blockquote>
<p>Wolf Biermann machte daraus:</p>
<blockquote><p>Du gehst auf Arbeit und kriegst Lohn<br />
und gibst dem Boss trotz alledem.<br />
Dein Arbeitgeber nimmt ja bloß<br />
er nimmt dich aus trotz alledem.<br />
Trotz alledem und alledem<br />
Trotz Partnerschaft und alledem<br />
ein Boss bleibt Boss; er herrscht und rafft<br />
und saugt uns aus, trotz alledem.</p></blockquote>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/GwMrcTn0t8k?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>7 Milliarden &#8211; und ich</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 10:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 3.481.517.939. Mensch auf der Erde &#8211; war ich. Naja, so ungefähr. Bei der BBC kann man sich errechnen lassen, wieviele Menschen lebten, als man auf die Welt kam, basierend auf den Daten des UN-Bevölkerungsfonds, der auf 7billionandme.org noch mehr Details zur persönlichen Statistik liefert. Schier Unglaubliches ist seit meiner Geburt geschehen. Die Weltbevölkerung hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dailymo.de/wp-content/uploads/peeple-born-before-you-580x173.jpg" alt="" title="People born before you" width="580" height="173" class="aligncenter size-large wp-image-4240" /><br />
Der 3.481.517.939. Mensch auf der Erde &#8211; war ich. Naja, so ungefähr. Bei der <a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-15391515">BBC</a> kann man sich errechnen lassen, wieviele Menschen lebten, als man auf die Welt kam, basierend auf den Daten des UN-Bevölkerungsfonds, der auf <a href="http://www.dailymo.de/www.7billionandme.org/">7billionandme.org</a> noch mehr Details zur persönlichen Statistik liefert. </p>
<p>Schier Unglaubliches ist seit meiner Geburt geschehen.  </p>
<p><span id="more-4230"></span></p>
<p> Die Weltbevölkerung hat sich verdoppelt! Als vom Schicksal bevorzugtes Menschenkind habe ich eine Lebenserwartung von 82,4 Jahren. Wäre ich statt in Deutschland in der Zentralafrikanischen Republik geboren, so hätte ich, rein statistisch, nur noch etwas weniger als zwei Jahre zu leben. Die Lebenserwartung liegt dort bei 45,9 Jahren. </p>
<p>319.782 Menschen sind am selben Tag geboren wie ich &#8211; mitten hinein in den legendären Summer of Love, den Höhepunkt der Hippiebewegung, von der ich, zugegeben, nicht allzu viel mitbekommen habe. Immerhin, ich bin zwei Wochen älter als das Farbfernsehen, und nur anderthalb Monate jünger als der erste Geldautomat. Die Mehrwertsteuer und ich gehören zum selben Jahrgang. </p>
<p>Im Jahr meiner Geburt stirbt ein Student namens Benno Ohnesorg, ein gewisser Karol Wojtyla wird zum Kardinal ernannt, und ein Chirurg wagt die erste Herztransplantation. Als ich auf die Welt komme, wird die Sekunde neu definiert (und ich schließe einen Zusammenhang dieser beiden Ereignisse nicht vollständig aus). Als ich meinen ersten Schrei von mir gebe, ist die Weltbevölkerung deutlich jünger als heute: Etwas mehr als acht Prozent sind damals über 60 Jahre alt, heute sind es 11,3 Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt in Deutschland bei 2,1 Prozent, 43 Jahre später sind es 7,4 Prozent.</p>
<p>Manches ist besser geworden, erstaunlich vieles nicht. Die meisten Menschen sterben in unseren Breiten noch immer an denselben Krankheiten. Seit meiner Geburt sind 894.189 Tierarten ausgerottet worden. Der Mond wurde betreten, die Funkuhr und das Internet erfunden, aber noch immer hungern eine Milliarde Menschen. 2,2 Milliarden sind seit dem Tag meiner Geburt gestorben, darunter die Frau, die mich auf die Welt gebracht hat, eine Welt, die damals eine so ganz andere war.</p>
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		<title>Visionen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 11:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Tage den Film &#8220;Bobby&#8221; gesehen (Trailer), der am 4. Juni 1968 spielt &#8211; der Tag, bevor Robert Kennedy ermordet wird. Ein Episodenfilm, der sich vordergründig nicht um Kennedy dreht, sondern um sehr unterschiedliche Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen, die sich &#8211; zufällig oder nicht &#8211; an diesem Tag im Ambassador Hotel in Los Angeles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Tage den Film &#8220;Bobby&#8221; gesehen (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Y_dIhSOyjRs">Trailer</a>), der am 4. Juni 1968 spielt &#8211; der Tag, bevor Robert Kennedy ermordet wird. Ein Episodenfilm, der sich vordergründig nicht um Kennedy dreht, sondern um sehr unterschiedliche Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen, die sich &#8211; zufällig oder nicht &#8211; an diesem Tag im Ambassador Hotel in Los Angeles aufhalten. Hier feiert Senator Robert Kennedy den Sieg bei den Vorwahlen, und hier verkündet er gegen Mitternacht seine Entschlossenheit, Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Minuten später fallen die Schüsse.<br />
<span id="more-4173"></span><br />
Bobby Kennedy dient als Dreh- und Angelpunkt, und doch ist er in dem Film kaum zu sehen. Was man sieht, sind die anderen, ihre Geschichten, ihre persönlichen Dramen, ihre Hoffnungen, ihre Enttäuschungen. Da ist der in der Hotelküche schuftende Latino, dessen rassistischer Chef ihn davon abhalten will, zur Wahl zu gehen. Seine Geschichte mag erfunden sein, seine Figur basiert auf der des jungen Mannes, der neben dem verletzten Kenndy kniet und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Assassination_of_Robert_F._Kennedy#Assassination" target="_blank">dessen Bild um die Welt gehen wird</a>. Da ist die junge Frau, die in diesem Hotel einen ihr fast unbekannten Mann heiratet, um ihn vor einem Militäreinsatz in Vietnam zu bewahren. Da sind der ehebrechende Hotelmanager und seine Frau, die im Hotel als Kosmetikerin arbeitet und buchstäblich hinter die Fassaden blickt, die ihre Kundinnen mühsam zu errichten versuchen. Da sind die beiden Wahlkampfhelfer auf ihrem ersten LSD-Trip. Und da ist die tschechische Journalistin, die um ein Interview mit dem Senator kämpft und bei Kennedys Beratern die Angst auslöst, es könnte der Eindruck entstehen, der Senator sei mit dem <strike>Teufel</strike> Kommunismus im Bunde. </p>
<p>Auf den ersten Blick haben diese Menschen wenig gemein. Am Ende dieses Tages aber stehen sie alle gemeinsam in dem Ballsaal des Hotels und hören fasziniert Robert Kennedy zu, der vom Aufbruch in eine neue Gesellschaft spricht, vom Einebnen der Gräben zwischen Kulturen und Ethnien, Wohlhabenden und Armen, Alten und Jungen. Und allen gemeinsam steht das Entsetzen ins Gesicht geschrieben, als diese Hoffnung innerhalb weniger Sekunden  stirbt. </p>
<p><center><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ilZuAnBXeM8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>
<p>In der JFK Museum &#038; Library in Boston ist ein Raum dem kleinen Bruder gewidmet. Mir wurde erst dort, beim Lesen von Auszügen aus seinen Reden und Schriften, bewusst, dass Robert in vielem radikaler war als John. Er hat sich nicht nur als Justizminister mit der Mafia angelegt, er wollte Diskriminierung und Intoleranz in jeder Form beenden &#8211; im Amerika der 60er Jahre! Hätte er als Präsident seine Vision durchgesetzt? Wäre man zynisch, könnte man sagen: Er musste den Beweis ja nicht antreten.</p>
<p>Obama, der Hoffnungsträger von 2009, musste den Beweis antreten. Man kann täglich zuschauen, wie seine Visonen zwischen den Rädern des Politikbetriebs, von Kompromissen,  parteipolitischem Kalkül und Kleinklein zerrieben werden. Vielleicht wäre es einem Robert Kennedy ähnlich ergangen.</p>
<p>Und bei uns? Manchmal möchte ich die Kanzlerin fragen, und zwar ernsthaft und ohne jeden Zynismus: Ist es das, was Sie sich vorgestellt haben, als Sie in die Politik gingen? Eine Getriebene zu sein, nicht eine Gestaltende? Die Macht zu bekommen, um dann machtlos zuzusehen, dass in Wahrheit andere Kräfte walten? Zu erleben, dass jede eigene politische Handlung nicht mehr ist als eine Reaktion auf die Realitäten, auf vermeintliche Notwendigkeiten, und nur dem einen Ziel dient: das (aus Ihrer Sicht) Schlimmste abzuwenden? Eine politische Vision, falls es je eine gab, nicht einmal mehr im Ansatz zu verfolgen, weil keine Zeit zum Atemholen, kein Raum für Ideen bleibt? Haben Sie sich das wirklich so vorgestellt, Frau Merkel?</p>
<p>Vielleicht hat Sie das alles aber auch gar nicht überrascht. Visionäre, charismatische Politiker gibt es hierzulande kaum. Willy Brandt könnte einem einfallen, aber das war&#8217;s dann auch schon. Womöglich hätten Politiker diesen Schlages bei uns &#8211; im Gegensatz zu Amerika &#8211; auch gar nicht so gute Aussichten, gewählt zu werden. Im Freundeskreis haben wir uns gefragt, warum das so ist, und kamen zu der These: Der Erfolg eines Kennedy oder eines Obama beruht vor allem auf Emotionen. Deutsche Politik ist aber nicht emotional. Wer bei uns ins Kanzleramt kommt, den hat politischer Pragmatismus längst abgeschliffen. Es scheint, als neigen wir in Deutschland dazu, die Dinge realistisch zu sehen, und unsere Regierung soll das bitte auch tun. Vielleicht glauben wir einfach nicht daran, dass sich viel verändern ließe. Ja, klar, wir fänden eine andere Gesellschaft, eine bessere Welt schon irgendwie gut, und kaufen im Biosupermarkt, sofern wir es uns leisten können, um das Gewissen zu beruhigen. Im Großen und Ganzen aber finden wir uns ab, arrangieren uns und versuchen, uns inmitten des Unabänderlichen wenigstens persönlich eine gute Ausgangsposition zu schaffen. Ist das so? Ist das bei euch so?</p>
<p>Schauen wir nur deshalb so voller Sympathie auf den arabischen Frühling, weil all diese Umwälzungen so angenehm weit weg sind? Immerhin, inzwischen ist eine gewisse Aufbruchstimmung sogar in Deutschland angekommen. Das ebbt vielleicht sang- und klanglos wieder ab. Vielleicht aber auch nicht.</p>
<p><em>Occupy Frankfurt: Das Zeltlager im Bankenviertel</em><br />
<p style="text-align:center;">
              <iframe width="603px" height="403px" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" frameborder="0" name="smooth_frame_316399747" src="http://www.dailymo.de/wp-content/plugins/nextgen-smooth-gallery/nggSmoothFrame.php?galleryID=23&width=600&height=400&timed=1&showArrows=1&showCarousel=1&embedLinks=&delay=9000&defaultTransition=fade&showInfopane=&textShowCarousel=Bilder&showCarouselOpen=&margin=&align="></iframe>
            </p></p>
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		<title>Revolverheld</title>
		<link>http://www.dailymo.de/2011/07/10/revolverheld/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=revolverheld</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 11:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mensch, unser Innenminister. Ein ganzer Kerl, der Friedrich. Hat&#8217;s den Islamisten gerade wieder so richtig gezeigt. Wer Anschläge zu verüben gedenke, müsse damit rechnen, getötet zu werden. Da gäb&#8217;s &#8220;kein Mitleid&#8221;. Sagt Herr Friedrich, unser Innenminister. An Sonntagen schafft man es mit solchen Sprechblasen sogar in die Radionachrichten. Dabei haben wir heute, am Tag nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mensch, unser Innenminister. Ein ganzer Kerl, der Friedrich. Hat&#8217;s den Islamisten gerade wieder so richtig gezeigt. Wer Anschläge zu verüben gedenke, müsse damit rechnen, getötet zu werden. Da gäb&#8217;s &#8220;kein Mitleid&#8221;. Sagt Herr Friedrich, unser Innenminister. An Sonntagen schafft man es mit solchen Sprechblasen sogar in die Radionachrichten. Dabei haben wir heute, am Tag nach dem Viertelfinal-Aus, ganz andere Probleme.<span id="more-3470"></span></p>
<p>Nur, damit ich Herrn Friedrich richtig verstehe: Die Frage, wann, gegen wen und in welcher Weise Sicherheitskräfte in diesem Land von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen, ist eine Frage von <em>Mitleid</em>? Und ich war immer davon ausgegangen, dass die Fälle, in denen ein Polizist schießen darf, genau definiert sind. Notwehr, Fluchtgefahr, Verhinderung eines schweren Verbrechens, solche Sachen. Die Abwehr eines Terroranschlags fällt sicher auch in diese Kategorie.</p>
<p>Was also will Herr Friedrich damit sagen? Dass ein Terrorist sich nicht wundern soll, wenn deutsche Polizisten ihren Job machen und notfalls schießen? Selbstmordattentäter werden sich verschreckt die Hände vors Gesicht halten und umgehend von ihren Plänen abrücken. Oder will er uns sagen, dass es unter Verbrechern so&#8217; ne und so&#8217; ne gibt, und dass man hierzulande einen gewöhnlichen Geiselnehmer oder einen fliehenden Bankräuber auch schon mal laufen lässt &#8211; aus Mitleid halt. Dass aber Islamisten damit bitteschön nicht rechnen dürfen? </p>
<p>Vielleicht wollte Herr Friedrich auch nur einfach mal wieder in die Bildzeitung. Warum solcherlei Absonderungen in einem Revolverblatt es dann auch gleich in die Nachrichtensendungen von Funk und Fernsehen schaffen &#8211; ich versteh&#8217;s nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unruhen im Bundespräsidialamt</title>
		<link>http://www.dailymo.de/2010/06/01/unruhen-im-bundesprasidialamt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=unruhen-im-bundesprasidialamt</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 08:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegeben: Für ihr Tagesschau Extra zum Rücktritt von Horst Köhler hatten die Kollegen wenig Zeit. Eine knappe halbe Stunde verging zwischen der ersten Einblendung der Neuigkeit ins laufende Programm und dem Beginn der Sondersendung. Aber, ach: Hätten sie&#8217;s doch bleiben lassen und gewartet, bis sie genug Material zusammen haben. Denn außer den Bildern von Köhlers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben: Für ihr Tagesschau Extra zum Rücktritt von Horst Köhler hatten die Kollegen wenig Zeit. Eine knappe halbe Stunde verging zwischen der ersten Einblendung der Neuigkeit ins laufende Programm und dem Beginn der Sondersendung. Aber, ach: Hätten sie&#8217;s doch bleiben lassen und gewartet, bis sie genug Material zusammen haben.</p>
<p>Denn außer den Bildern von Köhlers Pressekonferenz hatten sie &#8211; nichts. Immerhin, von diesem Nichts haben sie kreativ Gebrauch gemacht. </p>
<p>Aus Brüssel wird Markus Preiß zugeschaltet, um mitzuteilen,  dass die EU sich noch nicht offiziell geäußert habe. Das sei aber nicht ungewöhnlich, denn die EU wäre an Meldungen von ganz anderem Kaliber gewohnt, dem Rücktritt ganzer Regierungen wie der belgischen etwa. </p>
<p>Es folgt der Korrespondent aus Neu Delhi, Florian Meesmann. Er war live dabei. Also, nicht bei der Rücktrittserklärung oder so. Sondern bei dem Afghanistanbesuch Köhlers, an dessen Rande die umstrittene Äußerung über Bundeswehreinsätze gefallen war.  &#8220;Am Rande&#8221; ist hier ein arg ausgedehnter Begriff: Köhler gab das Interview erst, nachdem er das Feldlager in Masar-e-Scharif (und damit auch den dort weilenden ARD-Korrespondenten Meesmann) verlassen hatte. Das wissen wir jetzt, dank der Schalte nach Neu Delhi. </p>
<p>Weiter geht die Reise um die Welt. Der Kollege in Paris vermeldet: Keine Reaktionen aus dem Elysée-Palast. Kein Wunder: Viele der eiligst angerufenen Kontaktleute aus der französischen Diplomatie hätten mit dem Namen Köhler erstmal nichts anfangen können, räumt der Korrespondent ein. Danke, Michael Strempel, nach Paris!</p>
<p>Jetzt aber: Berlin! Die ARD besinnt sich darauf, dass hier die Chancen größer sein sollten, jemanden zu finden, der Horst Köhler kennt. Doch statt Merkel oder Westerwelle sehen wir Ulrich Deppendorf, der die Rücktrittsbegründung Köhlers noch einmal in eigenen Worten zusammenfasst und mit sichtlicher Betroffenheit mitteilt, dass die Kanzlerin den Besuch im Quartier der deutschen Fußballnationalmannschaft abgesagt habe. Ob hinter dem Rücktritt denn nicht mehr stecke als die Kritik an Köhlers Bundeswehr-Äußerungen, wird Deppendorf gefragt &#8211; und gerät ins Spekulieren, über &#8220;Unruhen im Bundespräsidialamt&#8221;. Eine prima Überleitung zu den jüngsten Unruhen im Nahen Osten: Deppendorf geht kurz und einigermaßen zusammenhanglos auf den israelischen Angriff auf die Hilfsflottille vor der Küste Gazas am selben Tag ein &#8211; was für ein Nachrichtentag! &#8211; und stellt sich durch die Verquickung dieser beiden Themen selbst ein Bein: Der Köhler-Abgang jedenfalls &#8220;ist hier eingeschlagen wie eine&#8230;&#8221; naja, wer will in dieser Situation schon &#8220;Bombe&#8221; sagen. &#8220;&#8230;ja, eine Riesen-Sensation.&#8221; Das klingt ja sogar irgendwie positiv.</p>
<p>Als nächstes wird die Pressekonferenz wiederholt &#8211; &#8220;für alle, die sich jetzt erst eingeschaltet haben&#8221;.  Anschließend  wird Deppendorf ein zweites Mal nach den Beweggründen gefragt und wiederholt seine Spekulationen über jenen &#8220;letzten Stein, der ihn bewogen hat, das zu tun&#8221;. Und für alle, die sich <em>nicht</em> jetzt erst eingeschaltet haben: &#8220;Wir haben das ja jetzt mehrfach erwähnt&#8221;. Immerhin gibt ihm diese zweite Schalte Gelegenheit, zwei der inzwischen über Agenturen laufenden Reaktionen zu verlesen. Sie stammen von Horst Seehofer und Christian Wulff (sic). Deppendorf mitfühlend: &#8220;Gestern hat er noch Lena empfangen, heute das.&#8221;</p>
<p>Es folgt ein Beitrag von Anke Hahn über Köhlers Afghanistanbesuch und das Interviewzitat, der mir sehr bekannt vorkommt &#8211; vielleicht, weil er in voller Länge bereits am Anfang der Sondersendung gezeigt worden war.</p>
<p>Dann noch eine Schalte, diesmal nach Washington &#8211; und wir ahnen es bereits: &#8220;Hier gibt es noch keine Reaktionen&#8221;, sagt eine frühzeitig aus dem Bett gescheuchte Hanni Hüsch. Außerdem sei heute Feiertag in den USA. Achso. Köhler aber sei hier &#8220;ein durchaus bekannter Mann&#8221; &#8211; weniger wegen seiner Funktion als Bundespräsident, sondern mehr so von früher. Seinen Rücktritt werde man in Washington &#8220;zur Kenntnis nehmen, wenn das Land aufgewacht ist.&#8221; Gut zu wissen.</p>
<p>War&#8217;s das? Nicht ganz. ARD-Rechtsexperte Karl-Dieter Möller meldet sich noch kurz aus Karlsruhe, um mitzuteilen, dass &#8220;Verfassungsrechtler ziemlich sprachlos&#8221; seien. Nach seinem Dafürhalten aber sei der Rücktritt &#8220;korrekt, jedenfalls nach dem Grundgesetz.&#8221;</p>
<p>Was fehlte? Eine Auseinandersetzung mit den Äußerungen Köhlers und der Kritik, die er dafür bekam. Mein Kollege RJ hat bereits <a href="http://feynsinn.org/?p=3381#comment-22354">hier</a> darauf verwiesen, dass die von Köhler beschriebenen möglichen Gründe für einen Bundeswehreinsatz bereits seit 2008 in dem Papier “Sicherheitsstrategie für Deutschland” der Unions-Bundestagsfraktion stehen. Köhler sprach demnach lediglich aus, was die Union denkt. Vor diesem Hintergrund ist die öffentliche Schelte   gerade der CDU für Köhler besonders perfide. </p>
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		<title>Stellenanzeige</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 09:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Katholische Kirche sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt Missbrauchsbeauftragte für die Bistümer Berlin, München-Freising, Hamburg, Freiburg, Fulda, Münster, Essen, Hildesheim, Bonn, Limburg, Regensburg und Passau. Weitere Zuständigkeitsgebiete könnten hinzukommen. Neben der Mitgliedschaft in der römisch-katholischen Kirche erwarten wir fundierte theologische Kenntnisse und die feste Verwurzelung im Glauben. Bewerber mit Handicap (Taubstummheit) werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Katholische Kirche sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt<br />
<strong>Missbrauchsbeauftragte</strong><br />
für die Bistümer Berlin, München-Freising, Hamburg, Freiburg, Fulda, Münster, Essen, Hildesheim, Bonn, Limburg, Regensburg und Passau. Weitere Zuständigkeitsgebiete könnten hinzukommen.<br />
Neben der  Mitgliedschaft in der römisch-katholischen Kirche erwarten wir fundierte theologische Kenntnisse und die feste Verwurzelung im Glauben. Bewerber mit Handicap (Taubstummheit) werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Bewerbungen von Frauen sind möglich, werden aber nur ungern berücksichtigt.<br />
In den genannten Bistümern werden zudem derzeit einige Lehrerstellen und Mönchszellen frei.<br />
Bewerbungen an die Deutsche Bischofskonferenz, z.Hd. Herrn R. Zollitsch.</p>
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		<title>Schamgrenzen</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 15:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Stürmische Zeiten: Draußen biegt der Wind die Bäume, wirbelt Blätter und Papier hoch in die Luft. Ab und zu fliegen die Schlagzeilen der vergangenen Woche an meinem Fenster vorbei. (Wie wird man stürmische Atmosphäre filmisch darstellen, wenn es einst keine Zeitungen mehr gibt?) Eine Frau legt ihre Ämter nach einer Alkoholfahrt nieder und nimmt ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stürmische Zeiten: Draußen biegt der Wind die Bäume, wirbelt Blätter und Papier hoch in die Luft. Ab und zu fliegen die Schlagzeilen der vergangenen Woche an meinem Fenster vorbei. (Wie wird man stürmische Atmosphäre filmisch darstellen, wenn es einst keine Zeitungen mehr gibt?) Eine Frau  legt ihre Ämter nach einer Alkoholfahrt nieder und nimmt ihre eigene Integrität so ernst, dass sich die Herren in hohen Ämtern die Augen reiben. Herrje! Was, wenn das Schule macht? </p>
<p>Erinnert sich noch jemand an Otto Wiesheu von der CSU? Der hatte sich in den 80er Jahren mit mehr als 1,7 Promille ans Steuer gesetzt und einen Menschen getötet. Später wurde er in Bayern Staatsminister für Verkehr.  In Hessen regiert noch immer ein Ministerpräsident der CDU, der die Öffentlichkeit über Schwarzgeld und gefälschte jüdische Vermächtnisse belogen hat.  In Berlin verteidigt dieser Tage der Grüne Jerzy Montag die Verjährungsfrist bei sexuellem Missbrauch und findet allen Ernstes, es sei unverhältnismäßig, einen 75-jährigen für Taten zu bestrafen, die 30 oder 40 Jahre zurückliegen. Wie bitte? Geht&#8217;s noch? Tausende Opas dieser Sorte sollen hierzulande gemütlich im Lehnstuhl sitzen bleiben,  ihre Enkeltöchter auf dem Schoß, weil sie doch so arm und alt und hilflos wirken und überhaupt, alles so lange her ist, quasi schon gar nicht mehr wahr?! </p>
<p>Zeit, die Schamgrenzen in diesem Land neu zu ziehen.</p>
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		<title>Quiz: Neujahrsansprachen aus 100 Jahren</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 20:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[Neujahrsansprachen sind austauschbar &#8211; sie klingen doch eh immer gleich. Stimmt das? Ein Quiz mit Rede-Zitaten aus rund 100 Jahren. Alle Jahre wieder &#8211; die Neujahrsansprache von mehr oder weniger hohen Staatsleuten begleitet uns durch den Jahreswechsel. Mit einem vertrauten Reigen aus Schönfärberei, Plattitüden und Durchhalteparolen wird das Volk ins neue Jahr entlassen &#8211; kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neujahrsansprachen sind austauschbar &#8211; sie klingen doch eh immer gleich. Stimmt das? Ein Quiz mit Rede-Zitaten aus rund 100 Jahren.<span id="more-1659"></span></p>
<p>Alle Jahre wieder &#8211; die Neujahrsansprache von mehr oder weniger hohen Staatsleuten begleitet uns durch den Jahreswechsel. Mit einem vertrauten Reigen aus Schönfärberei, Plattitüden und Durchhalteparolen wird das Volk ins neue Jahr entlassen &#8211; kein Wunder, dass kaum jemand bemerkt,  wenn mal eine Ansprache aus dem Vorjahr wiederholt wird. Manchmal enthält so eine Rede aber auch einen unverwechselbaren Aspekt &#8230; </p>
<p>Wie wär&#8217;s mit einem Test? Es folgen Zitate aus Silvesteransprachen in Deutschland aus  rund 100 Jahren. Die Frage lautet: <b>Wer hat&#8217;s gesagt?</b> </p>
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<div class="quiz-area single-page-quiz">
<form action="" method="post" class="quiz-form" id="quiz-1">
<div class='quizzin-question' id='question-1'><div class='question-content'><blockquote>Auch dieser Jahreswende fehlt der Frieden auf Erden. Er fehlt nicht zum wenigsten denen, die im Zeichen des geflügelten Rades stehen und  meiner Sorge anvertraut sind.</ blockquote></div><br /><input type='hidden' name='question_id[]' value='1' /><input type='radio' name='answer-1' id='answer-id-136' class='answer answer-1 ' value='136' /><label for='answer-id-136' id='answer-label-136' class=' answer label-1'><span>Paul von Breitenbach</span></label><br /><input type='radio' name='answer-1' id='answer-id-137' class='answer answer-1 ' value='137' /><label for='answer-id-137' id='answer-label-137' class=' answer label-1'><span>Max, Prinz von Baden</span></label><br /><input type='radio' name='answer-1' id='answer-id-138' class='answer answer-1 ' value='138' /><label for='answer-id-138' id='answer-label-138' class=' answer label-1'><span>Georg Friedrich Graf von Hertling</span></label><br /></div><div class='quizzin-question' id='question-2'><div class='question-content'><blockquote>Arbeit! Das ist der Schrei, der in unseren Tagen am lautesten aus Deutschland und aus vielen anderen Ländern der Welt herausklingt, in einem bedrohlichen Klang, den auch die gegenwärtigen Machthaber der Erde nicht überhören dürfen.</blockquote></div><br /><input type='hidden' name='question_id[]' value='2' /><input type='radio' name='answer-2' id='answer-id-139' class='answer answer-2 ' value='139' /><label for='answer-id-139' id='answer-label-139' class=' answer label-2'><span>Franz von Papen</span></label><br /><input type='radio' name='answer-2' id='answer-id-140' class='answer answer-2 ' value='140' /><label for='answer-id-140' id='answer-label-140' class=' answer label-2'><span>Heinrich Brüning</span></label><br /><input type='radio' name='answer-2' id='answer-id-141' class='answer answer-2 ' value='141' /><label for='answer-id-141' id='answer-label-141' class=' answer label-2'><span>Alexander Zinn</span></label><br /></div><div class='quizzin-question' id='question-3'><div class='question-content'><blockquote>Lassen Sie uns Hand in Hand unverzagt der Zukunft mit ihren sorgenschweren Entscheidungen entgegen gehen. Gott hat Deutschland schon oft aus tiefer Not errettet - er wird uns auch jetzt nicht verlassen.</blockquote>
</div><br /><input type='hidden' name='question_id[]' value='3' /><input type='radio' name='answer-3' id='answer-id-145' class='answer answer-3 ' value='145' /><label for='answer-id-145' id='answer-label-145' class=' answer label-3'><span>Adolf Hitler</span></label><br /><input type='radio' name='answer-3' id='answer-id-146' class='answer answer-3 ' value='146' /><label for='answer-id-146' id='answer-label-146' class=' answer label-3'><span>Paul von Hindenburg</span></label><br /><input type='radio' name='answer-3' id='answer-id-147' class='answer answer-3 ' value='147' /><label for='answer-id-147' id='answer-label-147' class=' answer label-3'><span>Otto Fürst von Bismarck</span></label><br /></div><div class='quizzin-question' id='question-4'><div class='question-content'><Blockquote>Wenn wir uns nun vorzustellen versuchen, was uns das kommende Jahr (...) abverlangen wird, so können wir wohl ein gutes Gefühl deshalb haben, weil wir doch in den langen Wochen des September und Oktober bewiesen haben, dass die ganz große Mehrheit unserer Bürger zu ihrem Staat (...) steht. (...) Wir werden abermals viel Kraft brauchen, um das, was wir erreicht haben, zu bewahren, und Kraft, um den inneren Frieden, das heißt, den sozialen Frieden zu sichern.</blockquote></div><br /><input type='hidden' name='question_id[]' value='4' /><input type='radio' name='answer-4' id='answer-id-148' class='answer answer-4 ' value='148' /><label for='answer-id-148' id='answer-label-148' class=' answer label-4'><span>Helmut Schmidt</span></label><br /><input type='radio' name='answer-4' id='answer-id-149' class='answer answer-4 ' value='149' /><label for='answer-id-149' id='answer-label-149' class=' answer label-4'><span>Walter Scheel</span></label><br /><input type='radio' name='answer-4' id='answer-id-150' class='answer answer-4 ' value='150' /><label for='answer-id-150' id='answer-label-150' class=' answer label-4'><span>Karl Carstens</span></label><br /></div><div class='quizzin-question' id='question-5'><div class='question-content'><blockquote>Das Jahr (...)  ist dazu ausersehen, große Ereignisse in Westdeutschland herbeizuführen. Es wird die Bildung einer deutschen Regierung bringen und den Deutschen weit größere Möglichkeiten geben, an der Regelung der Angelegenheiten ihres Landes teilzunehmen. Das ist gut und gerecht. (...) Mögen diejenigen, denen diese Aufgabe zufällt, nie vergessen, dass die Geschichte sie nicht nach der Macht, die sie ausüben, sondern nach der Ergebenheit, mit der sie dem Wohle ihrer Mitmenschen dienen, beurteilen wird.</blockquote></div><br /><input type='hidden' name='question_id[]' value='5' /><input type='radio' name='answer-5' id='answer-id-154' class='answer answer-5 ' value='154' /><label for='answer-id-154' id='answer-label-154' class=' answer label-5'><span> Lucius D. Clay</span></label><br /><input type='radio' name='answer-5' id='answer-id-155' class='answer answer-5 ' value='155' /><label for='answer-id-155' id='answer-label-155' class=' answer label-5'><span> André François-Poncet</span></label><br /><input type='radio' name='answer-5' id='answer-id-156' class='answer answer-5 ' value='156' /><label for='answer-id-156' id='answer-label-156' class=' answer label-5'><span>Sir Brian Robertson</span></label><br /></div><div class='quizzin-question' id='question-6'><div class='question-content'><blockquote>Wer es mit der Marktwirtschaft ernst nimmt, ist allerdings nicht gut beraten, wenn er immer gleich oder nur nach dem Staat ruft. Es kommt nämlich gerade jetzt darauf an, dass die in der Marktwirtschaft wirkenden Kräfte untereinander und im Verhältnis zur Gesamtheit Verantwortung und Augenmaß praktizieren.</blockquote></div><br /><input type='hidden' name='question_id[]' value='6' /><input type='radio' name='answer-6' id='answer-id-157' class='answer answer-6 ' value='157' /><label for='answer-id-157' id='answer-label-157' class=' answer label-6'><span>Theodor zu Guttenberg</span></label><br /><input type='radio' name='answer-6' id='answer-id-158' class='answer answer-6 ' value='158' /><label for='answer-id-158' id='answer-label-158' class=' answer label-6'><span>Willy Brandt</span></label><br /><input type='radio' name='answer-6' id='answer-id-159' class='answer answer-6 ' value='159' /><label for='answer-id-159' id='answer-label-159' class=' answer label-6'><span>Hans-Dietrich Genscher</span></label><br /></div><div class='quizzin-question' id='question-7'><div class='question-content'><blockquote>Unser wichtigstes Ziel ist der Abbau der Arbeitslosigkeit. Es mag schwierig sein, dieses Ziel zu erreichen, und wir werden nur Schritt für Schritt dahin gelangen. Aber ich weiß: Wenn wir es gemeinsam anpacken, werden wir es schaffen.</blockquote></div><br /><input type='hidden' name='question_id[]' value='7' /><input type='radio' name='answer-7' id='answer-id-163' class='answer answer-7 ' value='163' /><label for='answer-id-163' id='answer-label-163' class=' answer label-7'><span>Angela Merkel</span></label><br /><input type='radio' name='answer-7' id='answer-id-164' class='answer answer-7 ' value='164' /><label for='answer-id-164' id='answer-label-164' class=' answer label-7'><span>Horst Köhler</span></label><br /><input type='radio' name='answer-7' id='answer-id-165' class='answer answer-7 ' value='165' /><label for='answer-id-165' id='answer-label-165' class=' answer label-7'><span>Gerhard Schröder</span></label><br /></div><div class='quizzin-question' id='question-8'><div class='question-content'><blockquote>Die Bürger (...) können sich glücklich schätzen, in einem (...) Staat beheimatet zu sein, der soziale Sicherheit und Geborgenheit gewährleistet, in dem die Arbeit von Ausbeutung befreit ist, die Familie gefördert wird, die Jugend ihren Tatendrang entfalten kann, und die Verdienste der älteren Generation hohe Würdigung erfahren.
</blockquote></div><br /><input type='hidden' name='question_id[]' value='8' /><input type='radio' name='answer-8' id='answer-id-166' class='answer answer-8 ' value='166' /><label for='answer-id-166' id='answer-label-166' class=' answer label-8'><span>Willi Stoph</span></label><br /><input type='radio' name='answer-8' id='answer-id-167' class='answer answer-8 ' value='167' /><label for='answer-id-167' id='answer-label-167' class=' answer label-8'><span>Hermann Göring</span></label><br /><input type='radio' name='answer-8' id='answer-id-168' class='answer answer-8 ' value='168' /><label for='answer-id-168' id='answer-label-168' class=' answer label-8'><span>Erich Honecker</span></label><br /></div><div class='quizzin-question' id='question-9'><div class='question-content'><blockquote>Es war ein stolzes und männliches Jahr. Ein Jahr des Anfangs und den Aufbruchs. (...) Das neue Jahr liegt vor uns, mit neuen Forderungen und neuen Aufgaben. Es wird uns nichts geschenkt - es will erobert werden. Schwere und einschneidende Probleme harren ihrer Lösung.
</blockquote></div><br /><input type='hidden' name='question_id[]' value='9' /><input type='radio' name='answer-9' id='answer-id-169' class='answer answer-9 ' value='169' /><label for='answer-id-169' id='answer-label-169' class=' answer label-9'><span>Wilhelm Frick</span></label><br /><input type='radio' name='answer-9' id='answer-id-170' class='answer answer-9 ' value='170' /><label for='answer-id-170' id='answer-label-170' class=' answer label-9'><span>Joseph Goebbels</span></label><br /><input type='radio' name='answer-9' id='answer-id-171' class='answer answer-9 ' value='171' /><label for='answer-id-171' id='answer-label-171' class=' answer label-9'><span>Kurt von Schleicher</span></label><br /></div><div class='quizzin-question' id='question-10'><div class='question-content'><blockquote>Das Jahr (...) war für unser Volk trotz mancher Schatten wieder ein gutes Jahr, nämlich ein Jahr des Friedens. (...)  Wenn manchem unserer Mitbürger die unvermeidlichen Sicherungsmaßnahmen vor allen in der Hauptstadt Ungelegenheiten bereiteten, so ist das die Schuld der Revanchepolitik und der ausländischen Besatzer. 
</blockquote></div><br /><input type='hidden' name='question_id[]' value='10' /><input type='radio' name='answer-10' id='answer-id-172' class='answer answer-10 ' value='172' /><label for='answer-id-172' id='answer-label-172' class=' answer label-10'><span>Walter Ulbricht</span></label><br /><input type='radio' name='answer-10' id='answer-id-173' class='answer answer-10 ' value='173' /><label for='answer-id-173' id='answer-label-173' class=' answer label-10'><span>Friedrich Ebert jr.</span></label><br /><input type='radio' name='answer-10' id='answer-id-174' class='answer answer-10 ' value='174' /><label for='answer-id-174' id='answer-label-174' class=' answer label-10'><span>Egon Krenz</span></label><br /></div><div class='quizzin-question' id='question-11'><div class='question-content'><blockquote>In diesem Jahr werden die Bundesrepublik und das Grundgesetz 50 Jahre alt. Und wir können heute voller Stolz sagen: Wir haben ein Modell geschaffen, das sich bewährt hat. Wir haben eine lebendige Demokratie geschaffen, die auch deshalb so stabil ist, weil in ihr diejenigen, die den Wohlstand erarbeiten, teil haben am Haben und am Sagen in der Gesellschaft. Diese Werte nehmen wir mit, wenn wir in diesem Jahr Parlament und Regierung von Bonn nach Berlin umziehen.</blockquote></div><br /><input type='hidden' name='question_id[]' value='11' /><input type='radio' name='answer-11' id='answer-id-175' class='answer answer-11 ' value='175' /><label for='answer-id-175' id='answer-label-175' class=' answer label-11'><span>Roman Herzog</span></label><br /><input type='radio' name='answer-11' id='answer-id-176' class='answer answer-11 ' value='176' /><label for='answer-id-176' id='answer-label-176' class=' answer label-11'><span> Johannes Rau</span></label><br /><input type='radio' name='answer-11' id='answer-id-177' class='answer answer-11 ' value='177' /><label for='answer-id-177' id='answer-label-177' class=' answer label-11'><span>Gerhard Schröder</span></label><br /></div><div class='quizzin-question' id='question-12'><div class='question-content'><blockquote>Das Jahr (...) wird uns als eines der glücklichsten in der deutschen Geschichte in Erinnerung bleiben. (...) Wir stehen jetzt vor Herausforderungen, die keinen Aufschub dulden. (...) Alle Deutschen sollen die gleiche Chance erhalten, die Früchte unserer gemeinsamen Freiheit zu genießen.</blockquote></div><br /><input type='hidden' name='question_id[]' value='12' /><input type='radio' name='answer-12' id='answer-id-199' class='answer answer-12 ' value='199' /><label for='answer-id-199' id='answer-label-199' class=' answer label-12'><span>Lothar de Maizière</span></label><br /><input type='radio' name='answer-12' id='answer-id-200' class='answer answer-12 ' value='200' /><label for='answer-id-200' id='answer-label-200' class=' answer label-12'><span> Richard von Weizsäcker</span></label><br /><input type='radio' name='answer-12' id='answer-id-201' class='answer answer-12 ' value='201' /><label for='answer-id-201' id='answer-label-201' class=' answer label-12'><span>Helmut Kohl</span></label><br /></div><div class='quizzin-question' id='question-13'><div class='question-content'><blockquote>Was die wirtschaftliche Entwicklung angeht, so wird (...), nach allem, was man jetzt erkennen kann, kein schlechtes Jahr sein. Allerdings werden wir, wie viele andere Länder, immer noch Mühe haben, von den hohen Raten der Preissteigerung herunterzukommen. Als Regierung dürfen und werden wir dieses Problem nicht auf die leichter Schulter nehmen. </blockquote></div><br /><input type='hidden' name='question_id[]' value='13' /><input type='radio' name='answer-13' id='answer-id-187' class='answer answer-13 ' value='187' /><label for='answer-id-187' id='answer-label-187' class=' answer label-13'><span>Ludwig Erhard</span></label><br /><input type='radio' name='answer-13' id='answer-id-188' class='answer answer-13 ' value='188' /><label for='answer-id-188' id='answer-label-188' class=' answer label-13'><span>Willy Brandt</span></label><br /><input type='radio' name='answer-13' id='answer-id-189' class='answer answer-13 ' value='189' /><label for='answer-id-189' id='answer-label-189' class=' answer label-13'><span>Kurt Georg Kiesinger</span></label><br /></div><div class='quizzin-question' id='question-14'><div class='question-content'><blockquote>In der Presse lasen Sie, der Bundespräsident werde heute eine neue Nationalhymne anordnen. Nein, hieß es dann wieder, das werde er nicht tun. Ich will das gelinde Durcheinander ganz einfach ordnen.
</blockquote></div><br /><input type='hidden' name='question_id[]' value='15' /><input type='radio' name='answer-15' id='answer-id-190' class='answer answer-14 ' value='190' /><label for='answer-id-190' id='answer-label-190' class=' answer label-14'><span>Theodor Heuss</span></label><br /><input type='radio' name='answer-15' id='answer-id-191' class='answer answer-14 ' value='191' /><label for='answer-id-191' id='answer-label-191' class=' answer label-14'><span> Heinrich Lübke</span></label><br /><input type='radio' name='answer-15' id='answer-id-192' class='answer answer-14 ' value='192' /><label for='answer-id-192' id='answer-label-192' class=' answer label-14'><span>Gustav Heinemann</span></label><br /></div><div class='quizzin-question' id='question-15'><div class='question-content'><blockquote>Manches wird gerade im neuen Jahr erst noch schwieriger, bevor es wieder besser werden kann.  </blockquote></div><br /><input type='hidden' name='question_id[]' value='16' /><input type='radio' name='answer-16' id='answer-id-196' class='answer answer-15 ' value='196' /><label for='answer-id-196' id='answer-label-196' class=' answer label-15'><span>Rainer Brüderle</span></label><br /><input type='radio' name='answer-16' id='answer-id-197' class='answer answer-15 ' value='197' /><label for='answer-id-197' id='answer-label-197' class=' answer label-15'><span>Norbert Lammert</span></label><br /><input type='radio' name='answer-16' id='answer-id-198' class='answer answer-15 ' value='198' /><label for='answer-id-198' id='answer-label-198' class=' answer label-15'><span>Angela Merkel</span></label><br /></div><br />
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