Statistik am eigenen Leib

Die meisten Unfälle passieren ja bekanntlich im Haushalt. Ich teste gerade, ob man den unfallfreien Zeitraum verlängern kann, indem man gleich mehrere unglückliche Zwischenfälle in einem Aufwasch erledigt.

Die roten Flecken am Bein stammen von dem brühheißen Kaffee, den ich mir übergoss, weil der Eisbeutel abgerutscht war, den ich mir auf die zuvor am Hängeschrank blutig geschlagene Stirn gelegt hatte.

(Man hat heutzutage viel zu selten Gelegenheit zum Plusquamperfekt.)

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Box-Modell – erfolgreich gejätet

Gartenarbeit von mindestens vier Stunden Dauer ist hervorragend geeignet, um derweil im Kopf ein CSS-Problem für die anstehende Neugestaltung der Website einer Freundin zu lösen, an dem man zuvor am Schreibtisch zu verzweifeln drohte.
Wird diese Arbeit noch dazu in gebückter Haltung durchgeführt, fördert sie zugleich schlagartig das Verständnis für die viel beklagte Spargelernte-Unwilligkeit deutscher Arbeitsloser. (Aber darüber wundern wir uns ja eh nicht mehr, seitdem wir wissen, woran es liegt, dass Erntehelfer aus Polen so viel günstiger sind.)

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Künstliche Welten

Künstliche Welten

Fundstück in der Drogerieabteilung: Eine Art Haarwachs mit dem Namen Out of bed. Die fixierende Fiber-Creme kreiert einen Look wie gerade frisch aufgestanden.

Hm.

Täusche ich mich, oder kann man das billiger haben?

Aber so ist das: Wer will schon ein zerzaustes, undiszipliniertes und unordentliches Outfit dem Zufall überlassen? Oder gar Mutter Natur? Deshalb gibt es ja auch T-Shirts für brave Mädels, die glauben, zur Zicke zu werden, nur weil es draufsteht.

Für euch habe ich den ultimativen Out of bed-Selbstversuch gemacht. Das Ergebnis:

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Fehlbelegung

Sie harre es birret nörig, meine Rasrarur: die Teinigung von Ktümeln allet Atr. Ich härre mit nut vothet die Rasrenbelegung metken sollen…

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