Kategorie: Love Content
Alte Liebe an neuem Ort
Liebe Freunde und Freundinnen des Briefwechsels von Levin Schücking und Luise von Gall: Die alte Liebe hat einen neuen Platz gefunden – hier.
Alte Liebe XI
Levin Schücking ist kein unbeschriebenes Blatt, er hat diverse Liebesbeziehungen hinter sich; auch Luise ist das nicht verborgen geblieben. Ihr wurde offenbar zugetragen, dass Levin mit einer gewissen Annette von Droste-Hülshoff befreundet sei – eine Liaison? Luise bringt das Thema geschickt zur Sprache.
Alte Liebe X
Langsam, so scheint es, spürt Levin, dass die Liebelei auf Distanz für ihn zur ernsthaften Angelegenheit wird. Immer öfter mischen sich unter den galanten Plauderton Beschwörungen ihrer Gemeinsamkeiten.
Alte Liebe IX
Am 13. November 1842 antwortet Luise. Dabei macht sie sich einen Spaß daraus, jedes von Levin geäußerte Wort auf die Goldwaage zu legen …
Alte Liebe VIII
Diesmal geht es mit der Antwort von Luise nicht so schnell. Levin wird ungeduldig, am 10. November 1842 schreibt er ihr erneut – in einem verbindlicheren Tonfall.
Alte Liebe VII
Luise will mehr über Levin wissen. In seinem Brief vom 1. November 1843 kommt er der Aufforderung nach und beschreibt seine Charaktereigenschaften. Auch die unangenehmen Umstände seiner Erziehertätigkeit in Ellingen sind wieder Thema. Und dann ist da der immer dringlichere Wunsch, die ferne Angebete wenigstens bildlich vor sich zu sehen …
Alte Liebe VI
Der Job als Erzieher im Fürstenhaus Wrede wird Levin zunehmend unerträglicher, die Sehnsucht nach Luise immer größer. Der Tod der (zu Lebzeiten betrogenen) Ehefrau des Fürsten trägt zu seinem Stimmungstief zusätzlich bei.
Alte Liebe V
Luise hat die Koketterie Levins schnell durchschaut. Sie dreht den Spieß um, schreibt am 17. Oktober 1842 über ein Porträt, das sie ihrem Verehrer zu schicken gedachte – und teilt ihm mit, dass sie es sich dann doch anders überlegt habe. Aber sie denkt auch über ein erstes Treffen nach …
Alte Liebe IV
Oha: Luise hat wohl ein wenig zu schwärmerisch von dem gemeinsamen Freund Freiligrath geschrieben – in seinem Brief vom 14. Oktober 1842 macht Levin daraufhin aus seiner Eifersucht keinen Hehl, wenn auch mit einem Augenzwinkern. Vor allem aber ist er besorgt, dass Luise sich bei der Krankenpflege anstecken könnte …
Alte Liebe III
Das selbstbewusste Auftreten ihres Verehrers scheint Luise von Gall zu imponieren. Es vergeht nicht viel mehr als eine Woche, bis sie Levin Schücking antwortet. Doch das Geplänkel wird getrübt: Luise muss eine sterbende Verwandte pflegen …
Alte Liebe II
Levin Schücking, der Schriftsteller auf Freiersfüßen, fühlt sich von der Reaktion Luise von Galls ermuntert und setzt sein briefliches Werben fort. Aber an der Bedingung, die seine Auserwählte stellt – wer innerhalb der Siebenjahresfrist einen anderen Partner findet, solle aus dem “Treueversprechen” entbunden sein – hat er zu knabbern.
Alte Liebe I
Er, Levin Schücking, kennt sie, Luise von Gall, lediglich vom Hörensagen – und weil er glaubt, dass es an der Zeit ist, eine Braut zu finden, lässt er ihr über einen Freund schriftlich ausrichten, er würde sie gerne heiraten – in sieben Jahren … sie solle schon mal passende Kleidung bereitlegen.
Der Briefwechsel zwischen dem angehenden Schriftsteller Levin Schücking und der Autorin Luise von Gall ist eine wunderschöne Liebesgeschichte aus dem 19 Jahrhundert – schade, dass es heute nicht ganz einfach ist, daran Anteil zu nehmen. Die lesenswerte Korrespondenz aus den Jahren 1842/1843 erschien 1928 in Buchform, eine Neuauflage hat es nicht gegeben. Darum wird es hier, an dieser Stelle, in loser Folge ein paar Einblicke in diese Love Story geben.
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