Kategorie: Gesellschaft
Hilfe!
Viele, die hier ab und zu vorbeikommen, kennen die Autorin und Webworkerin Carola Heine. Ich bin ihr vor gut zehn Jahren das erste Mal über den (virtuellen) Weg gelaufen, und kurze Zeit später saßen wir zum ersten Mal zusammen, mit anderen Bloggerinnen an einem langen Tisch in einer Düsseldorfer Kneipe. Als wir uns das [...]
Nur die Zeit vergeht
Wenn alles gut gegangen ist, wenn da drüben, auf der anderen Seite, wirklich alles so ist, wie manche Menschen glauben, dann kehrst du wohl eben von einem ausgedehnten Spaziergang mit deinen Vierbeinern zurück. Wahrscheinlich habt ihr den Weg durch den Wald hinterm Haus genommen, seid an der Lichtung nach Norden abgebogen, über den Kanal gesprungen [...]
Mitten im Leben
Manchmal hilft es ja, wenn man sich in festen Bahnen bewegen kann. Wenn es Rituale gibt, an denen man sich bei einer Trauerfeier festhalten kann: Wer wann was sagt oder tut, und was man bei so einer Gelegenheit eben nicht tut. Andererseits: Das alles über Bord zu werfen, kann sich sehr befreiend anfühlen.
Ich hätte nicht [...]
Eine Erinnerung
Februar 1995: Fünf junge Leute machen sich in zwei Autos auf den Weg vom Rhein-Main- ins Ruhrgebiet. Im Gepäck: PA-Anlage, Mikros, Keyboard, Gitarren. Das Ziel: Der Club “Neue Liebe” in Essen. Dort würden wir am Abend bei einem Song Contest auftreten.
Wir nannten uns “The Fresh Fruits” und alberten von Fahrtbeginn an ziemlich herum. Nur eine [...]
Und… Aktion!
Wow, das war einfach der Hammer, diese “Aktion Licht aus”. Fünf Minuten abschalten, und alle, alle waren dabei. Ein wenig hat es mich an die Sonnenfinsternis 1999 erinnert, und an die englische Reporterin, die fürs deutsche TV-Publikum bewegt “Wir alle sind unifiziert in diese Moment” ins Mikrofon flüsterte. Gänsehaut, ey.
Damals, vor Jahren, als Benny [...]
Zeichen
Aus dem dicken Wälzer, den ich mit einiger Mühe aus dem Regal zog, fiel etwas heraus und landete zu meinen Füßen. Eine Karte mit einer Handschrift darauf. Sie machte einen sehr persönlichen, privaten Eindruck, wie sie da in aller Öffentlichkeit auf dem Fußboden der Stadtbücherei lag.
Ich drehte mich um, bevor ich mich danach bückte [...]
Für R.
… der das Herbstlaub tanzen ließ, als wir ihn heute zu Grabe trugen.
Alte Liebe an neuem Ort
Liebe Freunde und Freundinnen des Briefwechsels von Levin Schücking und Luise von Gall: Die alte Liebe hat einen neuen Platz gefunden – hier.
Alte Liebe XI
Levin Schücking ist kein unbeschriebenes Blatt, er hat diverse Liebesbeziehungen hinter sich; auch Luise ist das nicht verborgen geblieben. Ihr wurde offenbar zugetragen, dass Levin mit einer gewissen Annette von Droste-Hülshoff befreundet sei – eine Liaison? Luise bringt das Thema geschickt zur Sprache.
Alte Liebe X
Langsam, so scheint es, spürt Levin, dass die Liebelei auf Distanz für ihn zur ernsthaften Angelegenheit wird. Immer öfter mischen sich unter den galanten Plauderton Beschwörungen ihrer Gemeinsamkeiten.
Tut gar nicht weh
Du wolltest dich eigentlich schon lange als potenzielle/r Stammzellspender/in für Leukämiekranke bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei registrieren lassen? Aber du kannst kein Blut sehen und magst dich nicht pieksen lassen? Dann gibt es jetzt eine gute Nachricht: Inzwischen ist eine Blutabnahme nicht mehr erforderlich. Es genügt ein Wangenabstrich mittels Wattestäbchen. Und ich kann bezeugen: Es tut [...]
Alte Liebe IX
Am 13. November 1842 antwortet Luise. Dabei macht sie sich einen Spaß daraus, jedes von Levin geäußerte Wort auf die Goldwaage zu legen …
Alte Liebe VIII
Diesmal geht es mit der Antwort von Luise nicht so schnell. Levin wird ungeduldig, am 10. November 1842 schreibt er ihr erneut – in einem verbindlicheren Tonfall.
Alte Liebe VII
Luise will mehr über Levin wissen. In seinem Brief vom 1. November 1843 kommt er der Aufforderung nach und beschreibt seine Charaktereigenschaften. Auch die unangenehmen Umstände seiner Erziehertätigkeit in Ellingen sind wieder Thema. Und dann ist da der immer dringlichere Wunsch, die ferne Angebete wenigstens bildlich vor sich zu sehen …
Alte Liebe VI
Der Job als Erzieher im Fürstenhaus Wrede wird Levin zunehmend unerträglicher, die Sehnsucht nach Luise immer größer. Der Tod der (zu Lebzeiten betrogenen) Ehefrau des Fürsten trägt zu seinem Stimmungstief zusätzlich bei.