Ostsee-Radweg: Startschuss
In Frankfurt am Morgen noch fast schwüle Temperaturen, im Raum Kassel heftiger Regen, in Lübeck so frisch, dass ich doch mal die Jacke aus der Fahrradtasche kramen muss: Die Anreise hatte, was das Wetter angeht, einiges zu bieten. Während ich nun in Travemünde gegenüber vom Cafe Marleen am Wasser sitze und ins Krabbenbrötchen beiße, kommt sie plötzlich doch noch heraus – eine wunderschöne Abendsonne. Sie taucht die Ostsee in ein intensives Dunkelblau und leuchtet die weißen Bordwände der Yachten und kleineren Boote an, die vor mir auf dem unruhigen Wasser tanzen. Der Wind weht ganz ordentlich, und zwar aus genau der Richtung, die ich bestellt hatte. :) Links gegenüber am Priwall ankert treu wie eh die Passat, die vier Masten glänzen in der Sonne; rechter Hand lugt am Skandinavienkai ein großer Pott hervor, bereit zur Abreise.
MehrIch bin Urheber! Und meine Frau ist auch Urheber!*
Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Keine Filmpreisverleihung mehr ohne flammendes Plädoyer für den Erhalt des Urheberrechts. 51 Autoren hier, 100 Urheber dort. Erst hielt ich den Titel der Kampagne – “Wir sind DIE Urheber” – für etwas anmaßend. Dann fiel mir auf: Vielleicht fehlt da nur was. Die ungekürzte Überschrift lautet vermutlich: “Wir sind die Urheber, die von ihrer Arbeit gut leben können”.
MehrBewegte Tage…
… sind das. Ich bin gedanklich noch immer auf der besten re:publica, die ich je erlebt habe (und fest entschlossen, wenigstens einen Teil meiner vielen Notizen noch zu verbloggen), ein neues Buch-Projekt ist abgeschlossen und wartet auf grünes Licht (auch dazu bald mehr), die App der Frankfurter Rundschau ist für den Grimme Online Award nominiert (jipiieh!).
MehrNeelie Kroes mag ACTA nicht mehr
Tag 3 der re:publica: Huch. Ich glaube, gerade hat Neelie Kroes ACTA für erledigt erklärt. Die EU-Kommissarin steht auf der re:publica-Bühne und sagt, wir sollten uns keine Sorgen mehr um Acta machen. Echt, jetzt? ACTA wird von der EU für tot erklärt? Und ich bin live dabei?
MehrZufallsbekanntschaften, Liebeserklärungen und ein Blick über den Tellerrand
Tag 2 der re:publica: Die erste Veranstaltung auf meiner heutigen Agenda, der digitale Dorfplatz, ist hoffnungslos überfüllt. Schade, denn hier geht’s um die spannende Frage, was es eigentlich bedeutet, dass ein immer größerer Teil unserer digitalen Aktivitäten – vom Betätigen des Like-Buttons bis zum Aufruf zur Demo auf dem Tahir-Platz – auf den Plattformen privater Unternehmen stattfindet und nicht auf unseren eigenen.
MehrVom Fall der Anonymität
Autsch. Das tat weh. Die re:publica in Berlin startet mit einer Mahnung, die viele von uns vermutlich nicht gerne hören. Es geht um Überwachung und Kontrolle, um unsere Daten in den Händen von Mark Zuckerberg und unsere Träume, Ängste, Sehnsüchte im Suchschlitz von Google. “Wir werfen sie dort hinein, und die essen sie auf und sagen uns dann, wer wir sind.”
Mehr




Zuletzt kommentiert