Frankfurt Zoom: Daten zu deiner Straße

Frankfurt Zoom: Fakten über deine Straße

Frankfurt Zoom: Fakten über deine Straße

Fein, fein: Mit WordPress lassen sich inzwischen auch Apps bauen. Ich hab das mal ausprobiert und präsentiere: frankfurt-zoom.de – Verwaltungsdaten zu Deiner Straße plus Informationen zur Herkunft des Straßennamens auf einen Klick!

Mehr

Hetze-Welle in Deutschland

Kein Mensch ist illegal! Aktion am Mainufer in Frankfurt

Kein Mensch ist illegal! Aktion am Mainufer in Frankfurt

In unserem Redaktionsalltag häufen sich die Fälle: Wer offen Haltung gegen rechten Hass zeigt, wird persönlich bedroht. Wieder verbreiten Rassisten in Deutschland Angst und Schrecken, um Menschen einzuschüchtern. Das hat 1933 auch schon geklappt.

Mehr

Legal die untere Berger rauf

Oh Zeichen, oh Wunder: Frankfurts Radfahrerinnen und Radfahrer haben in jahrelangem Bemühen legale Tatsachen geschaffen. Die untere Berger Straße wird jetzt ganz offiziell fürs Radeln gegen die Einbahnstraße geöffnet. Die Markierungen sind bereits aufgemalt, die Schilder angebracht – wenn auch noch überklebt.

Endlich legal: Die untere Bergerstraße hochradeln.

Endlich legal: Die untere Berger Straße hochradeln.

Die Abzweigung an der Höhenstraße ist bereits angedeutet.

Die Abzweigung an der Höhenstraße ist bereits angedeutet.

Die Stadt hat die Öffnung für weitere Einbahnstraßen angekündigt, darunter zwei in meiner Nachbarschaft: Bärenstraße und Bernhard-Grzimek-Allee. Vielleicht kann sich Frankfurt danach mal des Dramas „Fahrradstraßen“ annehmen. Die „Fahrradstraße“ Goethestraße beispielsweise gehört zu den gefährlichsten Abschnitten auf meinem Radweg zur Arbeit: Kein Tag, an dem es hier nicht zu Beinahe-Unfällen käme. Passanten einerseits halten die fußgängerzonenähnlich gepflasterte Goethestraße für eine Erweiterung von Zeil und Fressgass, bummeln und shoppen, ohne auf den Verkehr zu achten; Autofahrer andererseits benehmen sich wie auf jeder anderen Straße in Frankfurt und geben nichts auf den Vorrang für Radler. Die durch jahrelange Bauarbeiten abgesenkten Pflastersteine auf der Goethestraße geben Radfahrern dann den Rest. Immerhin: Die Schäden am Straßenbelag sind bei der zuständigen Stelle der Stadt „in Bearbeitung“ – seit September 2014. Man darf also noch auf weitere Zeichen und Wunder hoffen.

Einen Fuß vor den anderen

Überall kann was wachsen.

Überall kann was wachsen.

Vor einigen Tagen befand ich mich in einem Raum voller fremder Menschen. Wir saßen rund um einen Tisch im vierten Stock eines Gebäudes mitten in Frankfurt, draußen neigte sich ein ganz normaler Arbeitstag dem Ende zu, Rushhour in der Innenstadt, Verkehrslärm drang durch die gekippten Fenster. Selten in meinem Leben war draußen so sehr draußen.

Mehr

Tschüss, Harry Rowohlt

Harry Rowohlt auf der Frankfurter Buchmesse 2012

Harry Rowohlt auf der Frankfurter Buchmesse 2012. Foto: Monika Gemmer

Noch einer, den die Welt vermissen wird: Harry Rowohlt, Übersetzer, Schriftsteller, Schauspieler und streng katholischer Atheist, ist gestern gestorben.

Zum Abschied habe ich noch einmal meinen Zusammenschnitt eines Gesprächs mit Denis Scheck auf der Buchmesse 2012 herausgekramt. Darin erzählt Harry Rowohlt unter anderem von einem amüsanten Frage-Antwort-Dialog mit dem US-Autor Kurt Vonnegut und über seine Nervenkrankheit.


Und dann natürlich noch das: Erna, der Baum nadelt. Der großartige Harry Rowohlt liest den großartigen Robert Gernhardt.

Moselradweg von Trier nach Koblenz

Ist das Moselromantik oder was? Blick auf den Weinort Burg nördlich von Traben-Trarbach.

Ist das Moselromantik oder was? Blick auf den Weinort Burg nördlich von Traben-Trarbach.

Premium-Radroute! Beliebtester Radweg Deutschlands! 1a-Genussradeln für Groß und Klein zwischen Wasser und Weinbergen! Beschreibungen des Moselradwegs strotzen nur so von Superlativen. Wir haben uns selbst ein Bild gemacht und festgestellt: Der Moselradweg ist an vielen Stellen tatsächlich superschön, an manchen eher so mittelschön und hier und da  fast gar nicht schön. Aber das ist wirklich selten. Alles in allem wird der Moselradweg seinem guten Ruf vielerorts gerecht – wo genau (und wo nicht), das erzählt dieser persönliche Reisebericht.

Mehr

Pageflow: Die Droste-Homestory

Eine Multimedia-Reportage aus dem Rüschhaus.

Eine Multimedia-Reportage aus dem Rüschhaus.

Erstmals ist es gelungen, die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff zu einer Homestory zu bewegen. :) Verbringen Sie ein paar Tage im Rüschhaus!

Mehr

Auf den Zwischendecks

Mit der Hoffnung auf ein besseres Leben gehen viele von ihnen an Bord des Schiffes. Als es sinkt, mitten auf dem Meer, kämpfen sie verzweifelt ums Überleben – doch für die meisten gibt es keine Rettung. Sie ertrinken oder erfrieren im kalten Wasser. Vergessen werden sie nicht: Die Welt nimmt an ihrem Tod Anteil. Noch 100 Jahre später wird sie das tun.

Oh, Sie dachten womöglich, es ginge hier um die Menschen, die in diesen Tagen auf das Mittelmeer wagen, weil sie in Europa auf eine Chance zum Überleben hoffen, und vor den Toren dieser Festung, in der wir uns eingerichtet haben, den Tod finden? Nein. Es geht um die Opfer des Untergangs der Titanic. In Speyer ist derzeit eine Ausstellung zu sehen, die sich dem Mythos Titanic, den Schicksalen der Passagiere und den Funden widmet, die in den letzten Jahren aus knapp 4000 Metern Tiefe vom Grund des Atlantiks geborgen worden sind. Wir wissen viel über die rund 1500 Frauen, Männer und Kinder, die der berühmte Ozeanriese mit ins Grab zog. Die meisten waren Auswanderer – einige hatten ihr Glück in einem anderen Land bereits gemacht, andere wollten es gerade versuchen.

Mehr

„Ist das Journalismus oder kann das weg?“

Storyfied: Der Frankfurter Tag des Onlinejournalismus 2015. Mit Mut zur Lücke. ;) 

Mehr

Was ich auch diesmal wieder nicht verstehe

… das ist, wo genau sich in dem Satz „Die anderen machen’s doch auch“ das Argument versteckt.

„Der Name (des Kopiloten) ist ohnehin auf dem Markt, dann können wir ihn jetzt auch nennen“ scheint mir dabei noch die ehrlichste Formulierung. Denn nur darum geht es: Den Markt abschöpfen. Alles rausholen, was geht. Ein größtmögliches Stück vom Kuchen abschneiden. All das andere Gerede von „Trauerarbeit“, „Aufklärung“, „Auftrag“, „Leserinteresse“, „Dienst an der Wahrheit“, „das Unfassbare fassbar machen“,  ist nicht als das: Gerede, das verdecken soll, dass es ums eigene Geschäftsmodell geht.

Und leider hat sich Grenze zwischen Boulevard und Nicht-Boulevard dabei wieder ein Stück weiter verschoben.

Es gibt aber auch lesenswerte Texte zur Berichterstattung rund um Flug 4U9525: