Lieblingsorte: Enkheimer Ried

Ländliches Frankfurt!

Inmitten von Obstbäumen, Wiesen und einem schilfgesäumten, mit Haubentauchern und Kormoranen bevölkerten Weiher reibe ich mir die Augen: Bin ich wirklich noch in Frankfurt? Ich bin. Im Enkheimer Ried fühlen in die Stadt verschlagene Landeier sich schnell zuhause. 20 Europäische Sumpfschildkröten können nicht irren!

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Drachenperspektive

Ich wollte schon immer mal sehen, was mein Drachen von da oben so sieht. Nach einiger Tüftelei und mit dem nötigen Wind hob er mit seiner zusätzlichen Fracht an der Querstange ab …

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Main Handtuch am Fluss

Geocaching in und um Frankfurt

Es war eine schwere Geburt – aber nun liegt sie, meine erste Dose. Nach 150 Funden hatte ich Lust, mal die andere Perspektive kennenzulernen und einen eigenen Geocache zu verstecken. Ich habe einen schönen Ort dafür gefunden.

Mainufer bei Hanau

Mainufer bei Hanau: Hier liegt “Main Handtuch”.

 

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Lieblingsorte: Das Turmzimmer der Weißfrauenkirche

Der Blick aus dem Fenster der Mönchsklause auf die Gutleutstraße

Der Blick aus dem Fenster der Mönchsklause auf die Gutleutstraße im Bahnhofsviertel.

Das Bahnhofsviertel ist einer der kleinsten Stadtteile Frankfurts: Ein gutes Dutzend Straßen, schachbrettartig gezogen auf kaum mehr als einem halben Quadratkilometer, und doch so laut und lebendig, so vielfältig und verrufen wie kein anderes Quartier. Dass auf diesem überschaubaren Fleckchen die ganze Welt zuhause ist, hört sich an wie ein ausgeleiertes Klischee. Aber mit 180 vertretenen Nationen hält es der Wirklichkeit einigermaßen stand.

Hier gibt es alles. Gemüsehändler stopfen ihre Auslagen voll mit exotischen Lebensmitteln. Restaurants bieten Spezialitäten aus allen Kontinenten. Alims Fisch verkauft sich so gut, dass er nach Bockenheim und ins Ostend expandieren konnte. Es gibt türkische Friseure, Hotels jeder Preisklasse, Werbeagenturen, Striplokale, Künstlerateliers, romantische Dachterrassen, Tanzschuppen, Bars, Fixerstuben, eine Freimaurerloge. Und mittendrin sogar eine Mönchszelle.

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Zeitreise

Altenberger Dom

Altenberger Dom

Da stehe ich an einem sonnigen Frühlingsabend im Tal der Dhünn im Bergischen Land, sehe einen Reiher auf einer saftigen Wiese herumstaksen und weiß plötzlich: Hier bin ich gerade richtig. Dieses Gefühl, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. Nicht in Gedanken woanders, schon wieder oder immer noch, sondern wunschlos, versenkt an Ort und Stelle wie ein sauber eingeschlagener Nagel in frischem Holz. Eben bin ich aus dem Dom, wo ich Kerzen angezündet habe, in die Abendsonne herausgetreten, und hier draußen hat dieses wunderbare “Alles-ist-gut”-Gefühl auf mich gewartet.

Ein paar Schritte vor mir geht mein Vater. Die Hände hinterm Rücken verschränkt, ein wenig gebeugt, aber immer noch mit entschlossenen Schritten. Vor 56 Jahren, im Mai 1958, hat er hier meine Mutter geheiratet: Im Altenberger Dom, eine Simultankirche, die sie sich ausgesucht hatten, weil er evangelisch und sie katholisch war.

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Die Hoheit zurückerobern

Die NSA wird uns auch künftig überwachen, wo sie nur kann. Die Bundesregierung wird auch in Zukunft nichts tun, um uns davor zu schützen. Im Gegenteil: Der BND betrachtet die Snowden-Enthüllungen als Machbarkeitsstudie – und will Geld, um all die schönen Technologien anwenden zu können. Und wir? Wir werden unsere Wohnungstüren noch bereitwilliger öffnen für das Internet der Dinge. Für fernüberwachte Rauchmelder und Smart Meter, die unsere Verbrauchsdaten digital an unseren Energieversorger übermitteln – inklusive der Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer. Und wenn er endlich da ist, der vernetzte Kühlschrank, auf den wir schon so lange warten, dann werden wir uns noch wünschen, er würde einfach nur unsere digitale Einkaufsliste verwalten – und nicht auch unsere Essgewohnheiten in die Welt twittern.

Ist das eine Kapitulation? Nö. Zunächst einmal ist es nicht mehr als die Erkenntnis, dass sich die Digitalisierung trotz Risiken und Nebenwirkungen fortsetzen wird – viel zu viele gute Gründe gibt es dafür. Da genügt ein Blick auf das saftige Grün meiner Pflanzen, die sehr viel besser gepflegt werden, seit mein Wlan-Pflanzensitter mir eine Pushnachricht aufs Smartphone schickt, wenn die Erde zu trocken oder Temperatur und Lichtverhältnisse ungünstig sind. Und auf das selbstfahrende Auto, das mich vor meiner Tür absetzt und dann eigenständig raus aus der Stadt kutschiert, freue ich mich jedesmal, wenn ich wieder mal Runde um Runde auf der Suche nach einem Parkplatz drehe.

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#meinfrankfurt im Norden

#meinfrankfurt im Norden – zwischen Heiligenstock und Bad Vilbel

Journalismus. Nur besser.

Constantin Seibts Blog Deadline zu lesen, das lohnt sich für schreibende Journalistinnen und Journalisten eh immer. Ihn mal persönlich auf der re:publica in Berlin zu hören ist fast genauso gut. Eine Zusammenfassung in Tweets.

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29. April 2004

Misses Large

Misses Large.

Ein guter Hund stirbt nie –
er bleibt immer gegenwärtig.
Er wandert neben Dir an kühlen Herbsttagen,
wenn der Frost über die Felder streift
und der Winter näher kommt,
sein Kopf liegt zärtlich in Deiner Hand
wie in alten Zeiten.
Mary Carolyn Davies

29. April 2004

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