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Frankfurter Fundstück: Grzimek und der Audioguide

Im Frankfurter Zoo sieht man neuerdings mitten zwischen den Schaulustigen eine Gruppe von zehn oder fünfzehn Besuchern, die alle gleichzeitig den Kopf zu dem Blatthühnchen wenden, das mit riesigen Spinnenfüßen über die schwimmenden Wasserpflanzen der tropischen Urwaldlandschaft läuft. Diese Besucher haben in ihren Taschen ein Gerät – nicht größer als eine Taschenlampenbatterie – , von dem ein unauffälliges Drähtchen ans Ohr führt. Dr. Grzimek, der Direktor des Frankfurter Zoos, erzählt drahtlos seinen Gästen interessante Einzelheiten über die Insassen, die der normale Besucher nie zu wissen bekäme. Die Besucherzahl soll nach Einführung dieses “Dozenten im Ohr”, den auch einige Museen schon verwenden, bedeutend gestiegen sein.

Aus der “Zeit” vom 28. August 1958

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Halbmond überm Westhafen

Das Auto steht im Erdgeschoss, das Boot liegt vor der Tür.

Westhafen Frankfurt: Das Auto: im Erdgeschoss, das Boot: vor der Tür, die Wohnung – unbezahlbar.

Lieblingsorte: Enkheimer Ried

Ländliches Frankfurt!

Inmitten von Obstbäumen, Wiesen und einem schilfgesäumten, mit Haubentauchern und Kormoranen bevölkerten Weiher reibe ich mir die Augen: Bin ich wirklich noch in Frankfurt? Ich bin. Im Enkheimer Ried fühlen in die Stadt verschlagene Landeier sich schnell zuhause. 20 Europäische Sumpfschildkröten können nicht irren!

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Drachenperspektive

Ich wollte schon immer mal sehen, was mein Drachen von da oben so sieht. Nach einiger Tüftelei und mit dem nötigen Wind hob er mit seiner zusätzlichen Fracht an der Querstange ab …

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Rüm Hart. Klaar Kimming.

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Alberto Cairo rückt meine Perspektive zurecht

Doing Journalism with Data, Teil 5: Visualisierung

Im fünften und letzten Modul des Kurses Doing Journalism with Data geht es um den Bereich des Datenjournalismus, der mir am meisten Spaß macht: Visualisierung. Karten, Diagramme, interaktive Grafiken: Wie man ein Thema visuell verständlich und mit Erkenntnisgewinn auf den Punkt bringt, das ist das Leib- und Magen-Thema von Alberto Cairo (Twitter, Blog). Im Online-Kurs stellt er weniger die Tools als vielmehr die Grundprinzipien der Infografik in den Mittelpunkt, wie er sie auch seinen Studenten an der Universität von Miami nahebringt.

Charles Joseph Minards Darstellung des Russland-Feldzugs der Franzosen 1812-1813, veröffentlicht 1869.  Quelle: Wikimedia Commons

Charles Joseph Minards Darstellung des Russland-Feldzugs der Franzosen 1812-1813, veröffentlicht 1869. Quelle: Wikimedia Commons

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Main Handtuch am Fluss

Geocaching in und um Frankfurt

Es war eine schwere Geburt – aber nun liegt sie, meine erste Dose. Nach 150 Funden hatte ich Lust, mal die andere Perspektive kennenzulernen und einen eigenen Geocache zu verstecken. Ich habe einen schönen Ort dafür gefunden.

Mainufer bei Hanau

Mainufer bei Hanau: Hier liegt “Main Handtuch”.

 

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Nicolas Kayser-Bril drückt mir einen Besen in die Hand

Doing Journalism with Data - Teil 4: Messy data - Daten säubern mit OpenRefine

Unterschiedliche Schreibweisen, Abkürzungen oder Zahlenformate, Doubletten, Rechtschreibfehler, überflüssige Leerzeichen, fröhliches Hin und Her zwischen Singular und Plural: “Messy data” ist das täglich Brot des Datenjournalismus. Besonders beim Zusammenführen von Datensätzen aus mehreren Quellen ist das Ergebnis mitunter ein ziemliches Durcheinander. Das weiß der französische Journalist und Programmierer Nicolas Kayser-Bril (Web, Twitter) aus eigener Anschauung, er ist Mitgründer und CEO der Daten-Agentur Journalism++. Im vierten Modul des Online-Kurses “Doing Journalism with Data” schickt er professionelle Reinigungskräfte aufs Feld. Das stärkste Mittel gegen Datenmüll: OpenRefine (ehemals Google Refine).

OpenRefine hilft, Datenchaos zu bereinigen

OpenRefine hilft, Datenchaos zu bereinigen

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Steve Doig geht mit mir auf Schatzsuche

Doing Journalism with Data - Teil 3: Newsroom-Mathematik mit Excel & Co

Angst vor Mathe? Steve Doig (Twitter) ist genau der Richtige, um sie zu zerstreuen. Wenn der Journalismus-Professor von der Arizona State University und Pulitzer-Preisträger in seiner väterlich-ruhigen Art den Unterschied zwischen Durchschnitt und Median erklärt, verstehe sogar ich das.

Wenn Journalisten sich vor Mathematik fürchten, ist das nicht ganz unbegründet. Nur ein Fehler, eine einzige falsche Berechnung kann erheblich an der Glaubwürdigkeit kratzen. Die gute Nachricht: Es braucht eigentlich nur die Grundrechenarten, um über die Runden zu kommen. Das müsste doch selbst für uns Journalisten zu bewältigen sein …

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Paul Bradshaw zeigt mir, wie man kratzt

Doing Journalism with Data - Teil 2: Datenquellen und Scraping

Daten finden ist das Thema des zweiten Moduls im Online-Kurs “Doing Journalism with Data”, über den ich hier in einer kleinen Serie berichte. Experte ist Paul Bradshaw (Twitter), der an der Birmingham City University Online-Journalismus lehrt und das Online Journalism Blog betreibt. Er zeigt mir, wie man Daten automatisiert auslesen kann, nennt mir eine Alternative für den Fall, dass eine Website keinen RSS-Feed oder eigenen Mail-Alert anbietet, und erinnert mich an Möglichkeiten, die ich im Arbeitsalltag oft vergesse.

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