Abgetaucht in Stralsund

Gorch Fock

Gorch Fock

Huch – die Gorch Fock, hier, im Hafen von Stralsund? Müsste die nicht in Kiel liegen? Und wie sieht die überhaupt aus?!

Kein Zweifel: Der weiße Dreimaster heißt Gorch Fock. Genauer: Gorch Fock I. Er ist älter als das berühmt(-berüchtigte) Schulschiff, gebaut 1933, und sieht auch so aus. Das liegt vor allem daran, dass die erste Gorch Fock einige Jahre unter der Wasseroberfläche verbracht hat.

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Auf dem Ostsee-Radweg – 5. Etappe

Von Barth nach Stralsund
Michelinmännchen

Regenfest!

Oha. Dunkelgraue Wolkenberge türmen sich am Himmel, und als ich aus der Tür trete, beginnt es zu regnen. Hm. Von Barth aus geht auch eine Bahn nach Stralsund … Die Versuchung ist seeehr groß. Dann aber erinnere ich mich an die Regenhose, die ich seit 200 Kilometern mitschleppe. Jetzt hat ihre Stunde geschlagen.

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Auf dem Ostsee-Radweg – 4. Etappe

Von Graal-Müritz über den Darß nach Barth
An der Steilküste zwischen Wustrow und Ahrenshoop

An der Steilküste zwischen Wustrow und Ahrenshoop

Drei Inseln an einem Tag! Ok, drei ehemalige Inseln, die im Laufe der Jahrhunderte zu einer Halbinsel zusammengewachsen sind: Fischland, Darß und Zingst. Bislang hatte ich immer das ganze Inseldreieck einfach nur den Darß genannt.

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Auf dem Ostsee-Radweg – 3. Etappe

Von Kühlungsborn nach Graal-Müritz
Zwischen Heiligendamm und Warnemünde

Zwischen Heiligendamm und Warnemünde

Am Morgen habe ich die Promenade von Kühlungsborn fast für mich allein – die meisten Urlauber scheinen noch am Frühstückstisch zu sitzen. Etwas wehmütig verlasse ich das Seebad, das ohne den Trubel richtig sympathisch wirkt, in Richtung Westen.

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Auf dem Ostsee-Radweg – 2. Etappe

Von Wismar nach Kühlungsborn
Marktplatz in Wismar

Marktplatz in Wismar

Der Tag beginnt mit einer guten Nachricht: Mein Fahrrad ist noch da! Am Vorabend hatte ich die Wahl zwischen einem Radständer an der Straße und einem überdachten Abstellplatz hinterm Haus, wo ich das Rad zwar ab-, aber nicht anschließen konnte. Ist gut gegangen. So sind sie, die Wismarer.

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Auf dem Ostsee-Radweg – 1. Etappe

Von Travemünde nach Wismar
Travemünde, vom Priwall aus gesehen

Travemünde, vom Priwall aus gesehen

Mein Herbergsvater sollte Recht behalten. “Schöne Strecke, fahre ich im Winter öfter”, schwärmt er, nachdem ich ihm von meiner heute geplanten Tour erzählt habe: “Freuen Sie sich drauf!” Das tu ich, und wie. Die Fähre zur Halbinsel Priwall bringt mein Rad und mich auf die andere Seite der Travemündung. Drüben nehme ich eine kleine Straße direkt am Wasser entlang, vorbei an der Viermastbark Passat und am Yachthafen, wo ein paar Frühaufsteher ihre Segelboote klar machen für einen Tag auf dem Wasser. Die Sonne scheint, der Wind rüttelt schon an den Masten – bestes Segelwetter, schätze ich.

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Ostsee-Radweg: Startschuss

Blick zum Priwall

Blick zum Priwall

In Frankfurt am Morgen noch fast schwüle Temperaturen, im Raum Kassel heftiger Regen, in Lübeck so frisch, dass ich doch mal die Jacke aus der Fahrradtasche kramen muss: Die Anreise hatte, was das Wetter angeht, einiges zu bieten. Während ich nun in Travemünde gegenüber vom Cafe Marleen am Wasser sitze und ins Krabbenbrötchen beiße, kommt sie plötzlich doch noch heraus – eine wunderschöne Abendsonne. Sie taucht die Ostsee in ein intensives Dunkelblau und leuchtet die weißen Bordwände der Yachten und kleineren Boote an, die vor mir auf dem unruhigen Wasser tanzen. Der Wind weht ganz ordentlich, und zwar aus genau der Richtung, die ich bestellt hatte. :) Links gegenüber am Priwall ankert treu wie eh die Passat, die vier Masten glänzen in der Sonne; rechter Hand lugt am Skandinavienkai ein großer Pott hervor, bereit zur Abreise.

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Ich bin Urheber! Und meine Frau ist auch Urheber!*

Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Keine Filmpreisverleihung mehr ohne flammendes Plädoyer für den Erhalt des Urheberrechts. 51 Autoren hier, 100 Urheber dort. Erst hielt ich den Titel der Kampagne – “Wir sind DIE Urheber” – für etwas anmaßend. Dann fiel mir auf: Vielleicht fehlt da nur was. Die ungekürzte Überschrift lautet vermutlich: “Wir sind die Urheber, die von ihrer Arbeit gut leben können”.

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Bewegte Tage…

… sind das. Ich bin gedanklich noch immer auf der besten re:publica, die ich je erlebt habe (und fest entschlossen, wenigstens einen Teil meiner vielen Notizen noch zu verbloggen), ein neues Buch-Projekt ist abgeschlossen und wartet auf grünes Licht (auch dazu bald mehr), die App der Frankfurter Rundschau ist für den Grimme Online Award nominiert (jipiieh!).

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Neelie Kroes mag ACTA nicht mehr

Neelie Kroes auf der re:publica

Tag 3 der re:publica: Huch. Ich glaube, gerade hat Neelie Kroes ACTA für erledigt erklärt. Die EU-Kommissarin steht auf der re:publica-Bühne und sagt, wir sollten uns keine Sorgen mehr um Acta machen. Echt, jetzt? ACTA wird von der EU für tot erklärt? Und ich bin live dabei?

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