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	<title>Kommentare zu: Kopfzerbrechen in Weimar</title>
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		<title>Von: Dr. Ralf G. Jahn</title>
		<link>http://www.dailymo.de/2009/12/17/kopfzerbrechen-in-weimar/comment-page-1/#comment-5432</link>
		<dc:creator>Dr. Ralf G. Jahn</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 03:48:17 +0000</pubDate>
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		<description>Man sollte nie nie sagen, allerdings bräuchte es schon eines sehr glücklichen Zufalles! Froriep ist 1847 verstorben, sein Erbe hatte er wohlbestellt. Aber was aus dem Schädel konkret geworden ist, bleibt unbekannt. Die naheliegendste Möglichkeit, das Unterbringen in einer anthropologischen Sammlung kann jetzt für Tübingen ausgeschlossen werden. 

Aber sollte man einmal den echten Schiller-Schädel finden, könnten wir ihn sofort identifizieren. Denn wir haben die Maße und den &quot;Friedrich-Schiller-Code&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man sollte nie nie sagen, allerdings bräuchte es schon eines sehr glücklichen Zufalles! Froriep ist 1847 verstorben, sein Erbe hatte er wohlbestellt. Aber was aus dem Schädel konkret geworden ist, bleibt unbekannt. Die naheliegendste Möglichkeit, das Unterbringen in einer anthropologischen Sammlung kann jetzt für Tübingen ausgeschlossen werden. </p>
<p>Aber sollte man einmal den echten Schiller-Schädel finden, könnten wir ihn sofort identifizieren. Denn wir haben die Maße und den &#8220;Friedrich-Schiller-Code&#8221;.</p>
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		<title>Von: Mo</title>
		<link>http://www.dailymo.de/2009/12/17/kopfzerbrechen-in-weimar/comment-page-1/#comment-5427</link>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 07:48:00 +0000</pubDate>
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		<description>... und das wäre der Arzt Ludwig Friedrich von Froriep, der Großvater des Mannes, der später den kleineren Schädel Luise von Göchhausens als Schillers Schädel bezeichnet hatte. Froriep Senior war bei der Bestattung Schillers 1805 dabei und hat 21 Jahre später die Echtheit des (falschen) Schädels bescheinigt. Vielen Dank, Herr Dr. Jahn, für Ihre Hinweise! Da der echte Schiller-Schädel sich auch unter den verbliebenen der Froriepschen Schädel-Sammlung nicht fand, wird er wohl für immer verschollen sein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und das wäre der Arzt Ludwig Friedrich von Froriep, der Großvater des Mannes, der später den kleineren Schädel Luise von Göchhausens als Schillers Schädel bezeichnet hatte. Froriep Senior war bei der Bestattung Schillers 1805 dabei und hat 21 Jahre später die Echtheit des (falschen) Schädels bescheinigt. Vielen Dank, Herr Dr. Jahn, für Ihre Hinweise! Da der echte Schiller-Schädel sich auch unter den verbliebenen der Froriepschen Schädel-Sammlung nicht fand, wird er wohl für immer verschollen sein?</p>
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		<title>Von: Dr. Ralf G. Jahn</title>
		<link>http://www.dailymo.de/2009/12/17/kopfzerbrechen-in-weimar/comment-page-1/#comment-5426</link>
		<dc:creator>Dr. Ralf G. Jahn</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 03:46:02 +0000</pubDate>
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		<description>Goethe hatte nicht die Gelegenheit, denn Bürgermeister Schwabe bezeugte später, daß der Schädel, den er 1826 im Kassengewölbe höchstpersönlich fand, derselbe war, der 1827 in der Fürstengruft beigesetzt wurde. Goethe kam nur mit dem Fürstengruftschädel in Berührung, und dessen Gipsabguß befindet sich auch noch heute in seiner Sammlung. Der Goethe-Sarg wurde mehrmals geöffnet, zuletzt 1970. Nur der Dichterfürst liegt drin. Alle Knochen Schillers, die nicht entfernt wurden, müssen noch heute im Kassengewölbe liegen. 

Den Täter konnte ich inzwischen identifizieren (siehe den SPIEGEL vom 5.05.2008 und die MDR-Dokumentation &quot;Schillers Schädel Schicksal&quot; vom 15.11.2009). Es kommt nur einer in Frage!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Goethe hatte nicht die Gelegenheit, denn Bürgermeister Schwabe bezeugte später, daß der Schädel, den er 1826 im Kassengewölbe höchstpersönlich fand, derselbe war, der 1827 in der Fürstengruft beigesetzt wurde. Goethe kam nur mit dem Fürstengruftschädel in Berührung, und dessen Gipsabguß befindet sich auch noch heute in seiner Sammlung. Der Goethe-Sarg wurde mehrmals geöffnet, zuletzt 1970. Nur der Dichterfürst liegt drin. Alle Knochen Schillers, die nicht entfernt wurden, müssen noch heute im Kassengewölbe liegen. </p>
<p>Den Täter konnte ich inzwischen identifizieren (siehe den SPIEGEL vom 5.05.2008 und die MDR-Dokumentation &#8220;Schillers Schädel Schicksal&#8221; vom 15.11.2009). Es kommt nur einer in Frage!</p>
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