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	<title>Kommentare zu: Angst essen Seele auf</title>
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		<title>Von: Ratatatam</title>
		<link>http://www.dailymo.de/2008/12/02/angst-essen-seele-auf/comment-page-1/#comment-5356</link>
		<dc:creator>Ratatatam</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 01:56:32 +0000</pubDate>
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		<description>Berechtigte Bedenken, nur Deinen Titel &quot;Angst essen Seele auf&quot; verstehe ich in dem Zusammenhang nicht. Die Ängste, die Fassbinder in seinen Film schildert, scheinen mir meilenweit entfernt vom Kalkül der im Samt sitzenden Medienfunktionäre.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Berechtigte Bedenken, nur Deinen Titel &#8220;Angst essen Seele auf&#8221; verstehe ich in dem Zusammenhang nicht. Die Ängste, die Fassbinder in seinen Film schildert, scheinen mir meilenweit entfernt vom Kalkül der im Samt sitzenden Medienfunktionäre.</p>
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		<title>Von: Mo</title>
		<link>http://www.dailymo.de/2008/12/02/angst-essen-seele-auf/comment-page-1/#comment-5354</link>
		<dc:creator>Mo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 14:58:17 +0000</pubDate>
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		<description>Medien müssen sich verändern, ja! Und vor allem die, die sie machen. Insofern hat der Gedanke an das Gesundschrumpfen durchaus seinen Reiz. 

Wie geht das weiter? Ich denke schon, dass es auch in Zukunft Printmedien gibt, aber für Tageszeitungen seh ich eher schwarz. Das Problem scheint mit der  24-Stunden-Rhythmus zu sein. Diese Erscheinungsweise wird immer mehr zum Anachronismus: Die Zeit ist zu knapp, um (gerade vor dem Hintergrund der radikalen Sparmaßnahmen bei Honoraren und  Redaktionen) wirklich tiefgehende, umfassende Hintergründe zu liefern. Und sie ist zu lang, um Zeitungen als Nachrichtenlieferant interessant zu machen. Denn die Nachrichtenlage ist über andere Medien, besonders überds Web, längst unter den Leuten, wenn die Zeitung morgens ausgeliefert wird. 

Vielleicht liegt die Zukunft der Printmedien in Wochenzeitungen. Dass die &quot;Zeit&quot; in der aktuellen Krise wie  ein Fels in der Brandung wirkt, kann womöglich ein Signal dafür sein...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Medien müssen sich verändern, ja! Und vor allem die, die sie machen. Insofern hat der Gedanke an das Gesundschrumpfen durchaus seinen Reiz. </p>
<p>Wie geht das weiter? Ich denke schon, dass es auch in Zukunft Printmedien gibt, aber für Tageszeitungen seh ich eher schwarz. Das Problem scheint mit der  24-Stunden-Rhythmus zu sein. Diese Erscheinungsweise wird immer mehr zum Anachronismus: Die Zeit ist zu knapp, um (gerade vor dem Hintergrund der radikalen Sparmaßnahmen bei Honoraren und  Redaktionen) wirklich tiefgehende, umfassende Hintergründe zu liefern. Und sie ist zu lang, um Zeitungen als Nachrichtenlieferant interessant zu machen. Denn die Nachrichtenlage ist über andere Medien, besonders überds Web, längst unter den Leuten, wenn die Zeitung morgens ausgeliefert wird. </p>
<p>Vielleicht liegt die Zukunft der Printmedien in Wochenzeitungen. Dass die &#8220;Zeit&#8221; in der aktuellen Krise wie  ein Fels in der Brandung wirkt, kann womöglich ein Signal dafür sein&#8230;</p>
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		<title>Von: Georg</title>
		<link>http://www.dailymo.de/2008/12/02/angst-essen-seele-auf/comment-page-1/#comment-5353</link>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 13:26:47 +0000</pubDate>
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		<description>Du sagst es: Dadurch, dass bei den Verlagen immer mehr Kompetenz abgebaut wird, Personal und Geld eingespart wird, werden diese Verlage sich selbst in die Pleite manövrieren.

Andererseits könnte dies auch eine Art Gesundschrumpfung bedeuten, denn die Verlagslandschaft kann heute nicht dieselbe wie vor 10 Jahren sein. Genauso wie bei den Autos: Es gibt weltweit viel zu viele Automobilhersteller. Vor dieser Problematik wurde bereits vor 15 Jahren eindringlich gewarnt und prognostiziert, dass jeder zweite Hersteller letztendlich verschwinden wird. Wer soll denn all die Autos kaufen? Genau dasselbe passiert doch in der Verlagslandschaft. Eigentlich begann das sogar bereits vor dem Internet. Der Fokus will den Rang des Spiegels, Mitte der 90er Jahre sprossen Billig-Magazine (insbesondere Kino- und TV-Magazine) wie Pilze aus dem Boden. Du weißt es sicher besser - das sind nur meine Beobachtungen.

Wie die Zukunft aussieht? Tja... wahnsinnig schwer vorauszusehen. Nur eines ist gewiss, es wird viel weniger Verlage geben. Aber was die überlebenden dann anders/besser machen werden...?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du sagst es: Dadurch, dass bei den Verlagen immer mehr Kompetenz abgebaut wird, Personal und Geld eingespart wird, werden diese Verlage sich selbst in die Pleite manövrieren.</p>
<p>Andererseits könnte dies auch eine Art Gesundschrumpfung bedeuten, denn die Verlagslandschaft kann heute nicht dieselbe wie vor 10 Jahren sein. Genauso wie bei den Autos: Es gibt weltweit viel zu viele Automobilhersteller. Vor dieser Problematik wurde bereits vor 15 Jahren eindringlich gewarnt und prognostiziert, dass jeder zweite Hersteller letztendlich verschwinden wird. Wer soll denn all die Autos kaufen? Genau dasselbe passiert doch in der Verlagslandschaft. Eigentlich begann das sogar bereits vor dem Internet. Der Fokus will den Rang des Spiegels, Mitte der 90er Jahre sprossen Billig-Magazine (insbesondere Kino- und TV-Magazine) wie Pilze aus dem Boden. Du weißt es sicher besser &#8211; das sind nur meine Beobachtungen.</p>
<p>Wie die Zukunft aussieht? Tja&#8230; wahnsinnig schwer vorauszusehen. Nur eines ist gewiss, es wird viel weniger Verlage geben. Aber was die überlebenden dann anders/besser machen werden&#8230;?</p>
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