Eine alte Liebe

Eine alte Liebe

Der Briefwechsel von Levin Schücking und Luise von Gall, als Buch 1928 in Leipzig herausgegeben, ist eine wunderschöne Liebesgeschichte – schade, dass es heute nicht ganz einfach ist, daran Anteil zu nehmen. Bedauerlicherweise gab es keine Neuauflage des Buches. Darum wird es hier, an dieser Stelle, ein paar Einblicke in diese Love Story geben. Diese Kategorie per RSS verfolgen

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Am Rande

Mit der Umstellung der Frankfurter Rundschau auf das kleinere Format verschwanden auch eine Reihe von Rubriken, von denen wohl kaum jemand ahnte, wie sehr sich manche Leserinnen und Lesern daran gewöhnt hatten. Bastian/Bastienne etwa, der tägliche Kolumnenschnipsel im Lokalen, von dem nicht einmal die alteingesessenen Redaktionsmitglieder noch recht sagen konnten, woher er seinen Namen hatte. Schmerzlich vermisst wird die “Ecke”, das schräge Schmunzelstückchen rechts unten auf der Titelseite. Und der Comic vom Kleinen König hatte ungeahnt viele Fans. Eingestellt wurde auch die wöchentliche Serie “Blogosphäre”. Ohne es der Autorin mitzuteilen, übrigens.

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2 Minuten

… Grönemeyer im Frankfurter Waldstadion:


Herbert Grönemeyer 2007 in Frankfurt
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Bescheiden in Heiligendamm

Boah. 50 Prozent Co2-Reduzierung. Bis 2050. Vielleicht. Ich bin beeindruckt. Nein, ich ziehe das zurück. Es gibt keinerlei Anlass für Zynismus. Dafür ist das Thema zu ernst.

Die Reduzierung des Co2-Ausstoßes ist hinterm Zaun in Heiligendamm nicht etwa beschlossen worden. Sie wird ernsthaft in Betracht gezogen. Und das, so lehrt uns unsere Kanzlerin, ist ein Riesen-Erfolg. Ich ziehe ernsthaft in Betracht, auf den nächstgelegenen Tisch zu kotzen.

Man weiß nicht, was man weniger glauben mag: Dass sich mächtigsten Politiker der Welt darauf einigen, sich in Zukunft zu einigen (Bob Geldorf), dass sie dies als große Leistung verkaufen , oder dass sie für ihr vages Ziel eine Frist wählen, die ihnen die Sicherheit gibt, keinesfalls zur Rechenschaft gezogen zu werden – weil sie bis dahin die Radieschen längst von unten sehen.

50 Prozent weniger. In 43 Jahren. Fürs Protokoll schlage ich eine winzige Formulierungsänderung vor: 25 Prozent in 20 Jahren. Oder nein, besser: 10 Prozent bis 2015. Rein rechnerisch kommt das ungefähr hin. Ok, es klingt nicht so wahnsinnig ehrgeizig wie minus 50 Prozent. Und es entspricht auch nicht den Mindestanforderungen, die das IPPC für notwendig hält, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden. Dafür könnten wir euch wenigstens drauf festnageln. Wir sind ja bescheiden geworden – was eure Arbeit angeht.

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Altes Land

Altes Land

Wo wir etwas finden, das wie Musik ist, da müssen wir bleiben.
Hermann Hesse

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