Hoffnungsschimmer
Ich bin sehr dafür, Frau Hilton einen festen Platz in Nachrichtensendungen zu geben. Wo? Mika Brzezinski von MSNBC hat da einen brauchbaren Vorschlag gemacht.
Grimme again
Hach. Ein letztes Mal noch. Dann wird nach vorn geschaut! :)
Beitrag in der ZDF-Mediathek
Upps
Ich erwäge, ein Weblog mit Briefen aufzusetzen, teilt mir eine Jugendfreundin heute mit, die ich noch von dir habe.
Zwei Programmhinweise
…in Sachen Grimme Online Award
für heute, Sonntag, 24. Juni:
- 16.30 Uhr, 3sat, “neues”.
17 – 18 Uhr, Kulturradio des RBB: Zeitpunkte
Huch. So schnell wird man “Qualitätsmarktführer im Programmzeitschriftensegment”. Wahnsinn.
Mein Grimme
Grimme Online Award 2007 – Zusammenfassung (1 MB)
Laudatio (3,45 MB)
Vorstellung (2,6 MB)
Dankeschön (4,3 MB)
Wär ich Mäuschen in Marl …
… ich würde heute aus sicherer Entfernung dem Donnerwetter lauschen, das der vorzeitigen Bekanntgabe der Gewinner des Grimme Online Award folgen muss. Ehrlich gesagt: Die Freude darüber, für dieses Projekt ausgezeichnet zu werden, lässt sich inzwischen nur noch mühsam aufrechterhalten.
… dann scheint mir’s besser, die Beine auf dem Sofa zu strecken, und mit halbgeschlossenen Augen von Ewigkeiten zu träumen … und unsre blasierte Zeit und ihre Zustände gänzlich mit dem Rücken anzusehn.
Annette von Droste-Hülshoff
Update:
Lesen Sie schon heute die Pressemitteilung von morgen.
Eine alte Liebe
Der Briefwechsel von Levin Schücking und Luise von Gall, als Buch 1928 in Leipzig herausgegeben, ist eine wunderschöne Liebesgeschichte – schade, dass es heute nicht ganz einfach ist, daran Anteil zu nehmen. Bedauerlicherweise gab es keine Neuauflage des Buches. Darum wird es hier, an dieser Stelle, ein paar Einblicke in diese Love Story geben.
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Am Rande
Mit der Umstellung der Frankfurter Rundschau auf das kleinere Format verschwanden auch eine Reihe von Rubriken, von denen wohl kaum jemand ahnte, wie sehr sich manche Leserinnen und Lesern daran gewöhnt hatten. Bastian/Bastienne etwa, der tägliche Kolumnenschnipsel im Lokalen, von dem nicht einmal die alteingesessenen Redaktionsmitglieder noch recht sagen konnten, woher er seinen Namen hatte. Schmerzlich vermisst wird die “Ecke”, das schräge Schmunzelstückchen rechts unten auf der Titelseite. Und der Comic vom Kleinen König hatte ungeahnt viele Fans. Eingestellt wurde auch die wöchentliche Serie “Blogosphäre”. Ohne es der Autorin mitzuteilen, übrigens.
Literaturgeschichte, leicht vergilbt
Als ich vor mehr als zehn Jahren im Hotel Kleber-Post in Saulgau in den frühen Morgenstunden eine rauschende Hochzeitsfeier mit einem glücklichen Plumps ins Bett beendete, war mir nicht bewusst, dass ich auf literaturhistorischem Boden in den Schlaf sank. 1977 hatte sich in eben diesem Hotel die Gruppe 47 offiziell aufgelöst. Der Schriftsteller-Club, der sich 1947 als Reaktion auf ein Verbot der Literaturblattes “Der Ruf” durch die amerikanischen Besatzer gebildet hatte, war zu diesem Zeitpunkt im Grunde schon lange Geschichte.
Seit Anfang der 60er Jahre gab es Zersetzungserscheinungen, und mit Beginn der Studentenproteste zerstritten sich Autoren wie Hans Werner Richter, Günter Grass, Alfred Andersch, Martin Walser, Peter Handke endgültig – über die Frage ihrer Politisierung, aber auch über das elitäre Gehabe der linken Schriftsteller-Clique, die andere Autoren nach Gutsherrenart zu ihren Treffen zuließ oder ausschloss.
Martin Walser scheint irgendwann davon genug gehabt zu haben, wie eine vor 40 Jahren geschriebene Postkarte an den Journalisten Hans Dollinger zeigt. Das Original hat jetzt einen Platz in meiner Sammlung.
2 Minuten
… Grönemeyer im Frankfurter Waldstadion:






