Mit Mut und Menschlichkeit*…

… in den vorzeitigen Ruhestand? www.grossekoalition.de führt auf die Website eines Wohnstiftes für ältere Menschen.

Hm.

*Titel des Koalitionsvertrages

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Schatzsuche

Was, bitte, war noch gleich Journalismus?

Achja. Ich find’s schön, dass der Kongress am Wochenende in Hamburg mit einer so erfrischenden Rückbesinnung starten wird. Ich freu mich darauf, wie man sich auf das Wiedersehen mit einer guten alten Idee freut, die man nie so ganz vergessen konnte. Sie stammt noch aus der Zeit, als wir mittwochs nach der Volontärsschulung im Mainzer Eisgrub einkehrten, um dort das journalistische Berufsethos an den höchsten erreichbaren Balken zu hängen, ihm zu huldigen und ewige Treue zu schwören und überhaupt – wir würden alles anders (sprich: besser) machen als die Altvorderen, naja, Kisch vielleicht mal ausgenommen. Eine fröhliche, kämpferische, selbstbewusste und leicht angesäuselte Runde von Jung-Journalistinnen und -Journalisten, auf die die Welt doch nur gewartet hatte!

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Kündigungsschutz aufweichen? Ja!

Zustimmend nicken angesichts der zwei Jahre Probezeit, die SPD und Union vereinbart haben. Dann merken, dass sie nicht ihre Koalition meinen.

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Zum Aport

Ausgerechnet Filzchen, die sehr wohl um meine ausgesprochene Vorliebe für die meisten Formen des Synchronbloggens weiß, wirft mir ein Stöckchen zu! Dummerweise kann ich das aus bestimmten Gründen nicht einfach ignorieren, ohne Folgen befürchten zu müssen. Hmpf.
Also, was darf’s denn sein? Den fünften Satz aus meinen 23. Eintrag? Tja nun, da muss ich leider enttäuschen. Das komplette erste Jahr meiner Bloggerlaufbahn ist unwiederbringlich verschütt’ gegangen, und mit ihm der höchstwahrscheinlich in einem geistigen Höhenflug verfasste 23. Eintrag. Ich könnte natürlich spekulieren… Der fünfte Satz im 23. Eintrag lautete vermutlich
Merkwürdig, dieser Hang zur gemeinsamen rhythmischen Sportgymnastik in der Blogosphäre.

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Nicht bedürftig

Scheiß was aufs Geld, sagt sie und wirft die Klotür der Büro-Toilette zu, hinter der seit geschlagenen fünf Tagen ein Euro-Stück verschmäht im Wasser liegt und sich hartnäckig jedem Spülvorgang widersetzt.

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Menschliche Regung

Heute Post vom Finanzamt im Briefkasten. Kann nichts Gutes sein. Erstmal ignorieren.
Auch Angela Merkel bekommt heute Post: Reiche wollen mehr Steuern zahlen und geben ihr das schriftlich – in Form eines offenen Briefes, abgedruckt als Anzeige in den Samstagsausgaben zweier deutscher Tageszeitungen. Sicherheitshalber. Damit die künftige Kanzlerin nicht in Versuchung kommt, ungenehme Post erstmal ungeöffnet liegen zu lassen.
Update: Hab den Schrieb vom Finanzamt nun doch aufgemacht (mit gutem Beispiel voran und so). Unglaublich, was die von mir wollen!

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