Rand-Sportarten

Die Paralympics in Athen liefern derzeit fast 4000 gute Gründe für Optimismus, Respekt – und für das Hochkriegen des eigenen Hinterns, vermeintlichen oder echten Handikaps zum Trotz. Einer dieser Gründe heißt Rainer Schmidt. Der Tischtennisspieler, dem beide Unterarme fehlen, holte im Einzel soeben die Silbermedaille – und beschreibt in seinem Tagebuch die Atmosphäre nach dem Erfolg.
Der Kampf um die Medaillen spielt sich in Athen vor nahezu leeren Rängen ab. Die Zuschauer bleiben aus, die Medien berichten nur spärlich. Die ARD nahm in eine ihrer Nachrichtensendungen kürzlich einen Beitrag über 5-er Fußball auf, bei dem die blinden Sportler den Ball durch ein eingebautes Glöckchen lokalisieren, und beschränkt sich ansonsten auf etwa einstündige Zusammenfassungen.
Online hat das Erste ein brauchbares Infopaket geschnürt, inklusive Bildergalerie. Der Behindertensportverband liefert aktuelle Nachrichten über deutsche Medaillengewinne – 47 sind es zur Halbzeit.

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Und wenn sie doch wissen, was sie tun?

Auch, wenn manch gramzerfurchtes Politikergesicht uns in den Tagen nach den Landtagswahlen anderes suggerieren wollte: Der Wahlerfolg der Rechten in Sachsen und Brandenburg kam nicht wirklich überraschend. Der nachfolgende Schuld-Suchreflex ebenso wenig. Parteienforscher, Politiker, Psychologen und Redenschreiber zogen prompt das sattsam bekannte Erklärungsmuster “Sozialabbau -> Wut -> Protestwahl” aus ihren Schubladen. Ganz klar: Hartz wars. Oder, wahlweise: Ostdeutsche Befindlichkeiten, hohe Arbeitslosigkeit, geografische Nähe zu den neuen EU-Ländern, fehlende Bildung… Kreuzen Sie an, was Ihnen passt, Mehrfachnennungen sind möglich. Das Naheliegende scheint zugleich das Undenkbare zu sein, das man besser nicht laut ausspricht.

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Das Zweithöchste der Gefühle

Das Zweithöchste der Gefühle

Ich habe ihn hinter mir, den Lauf für mehr Zeit 2004. Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Welche wollt ihr zuerst hören?

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Ready for take off

Ready for take off

Dass es hier dieser Tage recht ruhig blieb, hatte sehr gute Gründe. Alle verrate ich natürlich nicht, aber einer davon war die Vorbereitung auf meinen Einstieg als Dozentin bei der Fachhochschule Mainz, den ich gestern hinter mich gebracht habe – und die Premiere ist geglückt, wie das Feedback der Teilnehmerinnen zeigte.
Ein anderer wartet morgen auf mich. Wie ihr seht, bin ich bestens vorbereitet – jedenfalls, was das Outfit betrifft.

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Mit mehr Sinnen genießen

Mit mehr Sinnen genießen

Als eine, die vom Texten kommt, lasse ich mich immer wieder gerne beeindrucken von den Möglichkeiten des multimedialen Erzählens im Netz. Was da geht, zeigen nicht nur die Multimedia-Dossiers des Journalismus-Museums Newseum. Über Rufposten fand ich dieser Tage die mit O-Tönen unterlegte Slideshow Evenings at the Beach (Klick auf Related Files: Photogallery). Passend zum soeben zuende gegangenen Sommer.

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Stehenbleiben gilt nicht

Glaub mir, in einem halben Jahr ist alles wieder wie früher, sagt ein Mann in dem Film September (gestern Abend, ZDF) zu seiner Frau, die über den Attentaten vom 11.9. schier verrückt zu werden droht.
Und so kam es ja auch.

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