Natur denkt praktisch

Für den Anglerfisch ist Sex purer Zufall. Die gruseligen Tiefseemonster sind so selten, dass vier von fünf ihr Leben lang die Tiefen des Ozeans als Singles durchstreifen. Kein Wunder, dass Frau Anglerfisch beherzt zugreift, wenn ihr da unten dann doch mal ein männliches Pendant begegnet:

Das winzige Anglerfisch-Männchen wächst am Bauch der hundert Mal größeren Dame an – und lässt sich miternähren. Sein restliches Leben verbringt er dafür als Sexsklave: Kaum sendet die Gattin einen chemischen Befehl, gibt er seinen Samen ab.
Manche verkümmern bis auf die Hoden völlig.
Ähnlich besitzergreifend gestaltet sich die Liebelei zwischen Marinen Igelwürmern. Die 200 000-fach größere Frau lagert ihren winzigen Gemahl in einem speziellen Täschchen im Inneren der Vagina ein, wo er für den Rest seines Lebens Samen spendet.
Quelle: FR Plus Wissen & Bildung (leider nicht online)

1 Kommentar

  1. Na, letzteres ist doch mal ne Lösung der Natur. Dann ist unsereiner da, wo Er hingehört…Hmm. naja, lange wirds wohl keinen Spaß machen.. Schnief.. Ich will raus.. es ist so dunkel…

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