Nabelschau
Den Vorwurf einseitiger Berichterstattung hört keine Redaktion gerne. (Mit Ausnahme vielleicht jener Kollegen, die jounalistische Ethik eh für verzichtbar halten, solange sich nur das Blatt gut verkauft. Wenn ichs recht bedenke, gibt es die ja auch unter Bloggern. “Ich darf sagen, was ich denke” ist da oberste Maxime – egal, wie dümmlich ein Klischee, wie gefährlich ein Vorurteil, wie verletzend ein Witz auch sein mag. Solange nur die Besucherzahlen stimmen. Aber ich schweife ab.)
Den Schuh, mitunter recht einseitig über den Nahost-Konflikt zu berichten, wollten sich die Nachrichten- und die Politikredaktion in der heutigen Mittagskonferenz jedenfalls nicht gerne anziehen.

